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KONG: SKULL ISLAND - ...auch bekannt als „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“

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Fakten:
Kong: Skull Island
USA. 2017. Regie: Jordan Vogt-Roberts. Buch: John Gatins, Dan Gilroy, Max Borenstein, Derek Connolly. Mit: Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John C. Reilly, John Goodman, Corey Hawkins, John Ortiz, Tian Jing, Toby Kebbell, Jason Mitchell, Shea Whigham, Thomas Mann, Eugene Cordero, Marc Evan Jackson, Will Brittain, Takamasa Ishihara u.a. Länge: 118 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Ab 9. März 2017 im Kino.


Story:
12°S 78°E - Hinter diesen ominösen Koordinaten und vor der Küste Sumatras verbirgt sich eine ständig im Nebel befindliche Insel mit dem treffenden Namen Skull Island, wirkt doch die Topographie auf den Betrachter wie ein gewaltiger petrifizierter Monsterschädel. Doch viele Zeugen dieses Spektakels gibt es nicht, die davon Kunde geben könnten, was die Insel sprichwörtlich gefangen hält. Umso größer ist also der Reiz, der von den wenigen kryptischen Informationen über diesen Hort des Schrecklichen befeuert wird: Skull Island – eine Insel, die außerhalb der Zeit zu liegen scheint, bewohnt von überdimensionalen Kreaturen, die jeder Beschreibung spotten. Eine Expedition (angeführt von Tom Hiddleston und mit Brie Larson im Schlepptau) findet auf obskuren Wegen endlich wieder einmal zu Skull Island. Doch was sie dort vorfindet, ist jenseits allem Vorgestellten…




Kritik:
Träumt ihr in der Erwartung großangelegter Hollywood-Spektakel nicht auch öfters davon, dass sich alles genauso abspielt, wie ihr es euch vorstellt? Dream bigger kann ich da nur sagen, denn das einzige, was Produktionsfirma Legendary Pictures mit „Kong: Skull Island“ (erneut) gelungen unter Beweis stellt, ist der zurzeit unbedingte Zwang zur Erfüllung jener Erwartungen, bei der sich das Herzstück des Filmemachens aus im Vornherein abgesegneten Storyboards und Crossovers herausbildet. Das ist natürlich kein neuer Kritikpunkt in deren Werk Fanboy-konformer Genreware, doch in glücklicheren Fällen hat die Stimme des Regisseurs immer noch genügend Input, um die Vorgaben vom Schema M wie Monstergulasch mit distinktiver Sensibilität und Schlagkraft zu balancieren – siehe „Pacific Rim“, „Krampus“, selbst Gareth Edwards' „Godzilla“. Bei Jordan Vogt-Roberts hat man sich jedoch anscheinend einen äußert gefügigen Ja-Sager als Regisseur angeleiert, wenn man denn davon ausgehen möchte, dass der Newcomer mit seinen „Kings of Summer“ als einzige vorherige Spielfilmreferenz nicht sowieso schon eine Austauschbarkeit sondergleichen vermittelt hatte. So jedenfalls weiß er nur bedingt neues Blut in die Kinolegende King Kongs zu injizieren, wenn das Abenteuer unter Giganten lediglich auf seine Topoi zurückgeschraubt, mit dem gewohnten Blockbuster-Wachs geglättet und auf besagte Skull Island binnen des Vietnam-Krieges versetzt wird, um eine Armada an Terrorviechern oben drauf übers Bongophon herbeirufen zu lassen. Das sieht im Endeffekt dann so aus, als hätte David Ayer beim Kong-Kintopp von Toho angeheuert, aber wie muss man diesen Vergleich verstehen?


Nun, die japanischen Abenteuer mit der Lizenz zur Affigkeit hatten ja wie ihre US-Vorgänger/Nachfolger durchaus simplistische Menschen-Charaktere inmitten des Trubels zugegen, gleichsam einen Überschwang zum Effektspektakel bar jeder dramaturgischen Substanz, welche innerhalb der amerikanischen Verfilmungen von 1933-2005 ja noch insofern an Empathie verstärkt war, dass der große Affe eben u.a. von seiner Heimat entwurzelt für die Liebe zur weißen Frau auf die Barrikaden ging. Was bei Toho in der Hinsicht nach hinten rückte, wurde durch den Charme tricktechnischer Urigkeit wieder wettgemacht - ein bisschen zwischen diesen Ansätzen pendelt Skull Island sodann auch hin und her, wobei er allerdings die erzählerische Kompetenz der „Suicide Squad“ anleiert, um sich zu alledem noch größer darzustellen, als es ihm seine unentschlossenen Impulse zur Konvention hin erlauben. Da gibt es erneut den ungelenken Etablierungssprint eines Figurenensembles, welches hauptsächlich Funktion und Wortwitz bereitstellt; dazu eine Erfassung handlungsspezifischer Umstände in willkürlichen Schauplatzwechseln und Soundtrackfetzen (Black Sabbath und CCR sind erneut dabei), welche im Eiltempo kanonische wie emotionale Oberflächlichkeiten ihrer Ära, rudimentär das Prinzip einer Szene bedienen. Mal abgesehen von der ergänzend blassen Musik Henry Jackmans sowie der Routine-Arbeit von Zack Snyders Stamm-Kinematograph Larry Fong (der dem hiesigen Vogt-Roberts reichlich visuelles Flair für lau unterjubelt) mangelt es dem Film eben auch an Stringenz, seine Themen Mensch gegen Krieg, Mensch gegen Monster, Monster gegen Monster, ebenso die vage Heimats- und Familiensehnsucht (bekannt aus „Jurassic World“) zur Involvierung des Zuschauers anzuwenden.


Bitte nicht falsch verstehen: Sie ist als Kurzweil vorhanden und im Schatten der Kong-Filmographie berechtigterweise auf geradlinige Unterhaltung eingestellt, doch weshalb muss der Film darin trotzdem den Pathos zu seinem Überangebot an Entbehrlichen anstrengen, wenn er deren Ressourcen genauso gut in ein zentralisierteres Narrativ münden könnte? Stattdessen greift man im Zuge aufgedunsener Aufregung wieder ins Franchise-Worldbuilding sowie in zig unausgegorene Einzelschicksale, die nur bedingt mit der Gewalt des Digitalen um sich herum mithalten können. Ein Gareth Edwards z.B. wusste ähnlich triviale Verhältnisse für eine Sinnlichkeit der Größenordnungen, Machtlosigkeit und Penetration per Subversion im Kleinen zu nutzen. Sobald jedoch Vogt-Roberts jene Prozesse manifestierter Urangst darstellen soll, scheitert er bereits ab der ersten Szene an halbgar montierten Stimmungen, die ihr Gefühl zum Gewicht an der Renderfarm abgespeckt haben oder das altbekannte Duell an Augenpartien mit dementsprechenden Mordsakkorden unterlegen. Trotzdem glaubt der Film an seine Vernetzung von Soldaten, Wissenschaftlern, einem Fährtenleser, einer Fotografin sowie einer Handvoll Zugaben für den asiatischen Filmmarkt (Tian Jing), welche er zudem durch echte Locations gen Hawaii und Vietnam schleust, im Zweifelsfall aber von der Immersion abkoppelt, wenn er sie von Unmengen vorhersehbarer Klischees abhängig macht. Weil man diese aber auch noch so schnell wie möglich einlöst, streift man als Zuschauer umso mehr an der Belanglosigkeit aller austauschbaren Mythologien ab - u.a. solche vom geheimen Inselvolk, von Urzeitviechern vergangener Jahrtausende aus dem Untergrund sowie der törichten Einmischung des Menschen in die Natur, was als Parabel so platt ausformuliert wird, wie sich der zwischenmenschliche Umgang auch ausschließlich aus Exposition und eingeworfenen Gags der Marke Marvel zusammensetzt.


Legendary weiß aber ebenso, dass die Prämisse daran funktioniert und so lässt man sich eben mehr oder weniger vom Strom an Action, Angriff und affenstarker Begegnung fremder Welten mitziehen, doch wer in jener Fantasie nach Momenten wahrer Lebendigkeit Ausschau hält, zieht deutlich den Kürzeren. Wie süß das doch eigentlich nach „Nordsee ist Mordsee“ riechen müsste, wenn man den Bootsbau (und soviel mehr) der unverhofften Freundschaft zwischen dem abgestürzten Army-Piloten Hank Marlow (John C. Reilly) und Kamikaze-Flieger Gunpei Ikari (Miyavi) nachfühlen könnte, nicht wahr? Dann würde sich der Film auch bestimmt mal die Zeit gönnen, mehr Szenen wie jene ausspielen zu lassen, in denen King Kong seine Wunden abtastet und daraufhin eine Krake verspeist – mächtig drollig! Stattdessen kriegt man Variationen von „Oh man, ich kann's kaum erwarten, nach Hause zu kommen!“, „Time to say goodbye“, „Habt ihr das auch gehört?“ und „Geht ohne mich weiter!“ um die Ohren gehauen, welche weder als ernsthaftes Sentiment noch als unbefangener Eskapismus ankommen. Na gut, der Hinweis zum Elternersatz für Kong ist immerhin ziemlich witzig, im Kontext allerdings so magisch wie direkt aus dem „BFG“ gemeint. Vielleicht soll man sich auch eher anhand der stilistischen Pseudo-Referenzen zu „Apocalypse Now“ unterhalten fühlen, wenn sich Oberbefehlshaber Preston Packard (Jackson) aus Rache für ein Bündel Dog Tags (= visuelles Erzählen ohne Feeling) den Geruch von Napalm am Abend wünscht. Oder man identifiziert sich mit dem gewissenhaften Heldentum des Gefreiten Slivko (Thomas Mann), na? Eher mit der Selbstbewährung des Forschungsassistenten Houston Brooks (Corey Hawkins)?


Vielleicht bringt's die Connection mit den Protagonisten, eben Mason Weavers (Brie Larson) Jagd nach dem Pulitzer-Preis oder dem „Wir müssen dann und dort ankommen“ von James Conrad (Tom Hiddleston)? Die traurige Wahrheit ist leider, dass nichts davon wirklich bockt. Egal wie viele Pfade sich öffnen: Alle bleiben im Konsens gefangen, dass es geradezu erstaunlich ist, wie erheblich sich der Film darin verkalkuliert, Leitmotive oder charakterliche Entwicklungen zum Mitfühlen errichten zu können, ansonsten zielgenau in die Schauwerte des Fan-Service überinszeniert. Man kann's auch beim Namen nennen und „Skull Island“ ein Konzept der Überkompensation attestieren. Das zeigt sich nicht nur an der aufgestockten Menge an stetig hässlicheren Biestern, sondern schon an der bloßen Feststellung der Inselgeographie anhand seismischer Druckwellen (= Explosionen!), an Kamerafahrten vom Format einer Disneyland-Attraktion, an der Vertonung derer sowie brutaler Monster-Matches per Voiceover, an der Ballung des Ensembles mit Star-Visagen und markanten Charakterdarstellern bis zum Abwinken, am redundanten Ausprobieren von Jumpscare-Taktiken, am Lager offensichtlicher Twists, und und und. In der Menge ist einem das beinahe schon sympathisch, gleiches lässt sich über den nicht gerade unblutigen Bodycount sagen, welcher zerflossene Schädel auskotzt und jeden zweiten Menschen vom Boden weg auffrisst bzw. platt stampft, im dritten Akt sowieso den faustdicken Showdown auspackt. Auf die Show hat der Film auch hingearbeitet, aber sie stellt weder im Rahmen des heutigen Kinos noch im Ehrenkreis aller vorherigen Kong-Sagen ein Novum dar. Was bleibt dann noch übrig, außer eine Reihe melodramatischer (bedingt cooler) Einsilber? Noch mehr Monsterkloppe für die Kids im Publikum! Muss man ja auch nicht unbedingt schlecht finden – ginge aber auch mit Herz und Seele.


4,5 von 10 nicht gezeigten Riesenameisen


vom Witte

Review: TRUMBO – Wenn die Kunst ihrer Freiheit beraubt wird

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Fakten:
Trumbo
US, 2015. Regie: Jay Roach. Buch: John McNamara. Mit: Bryan Cranston, Helen Mirren, Elle Fanning, John Goodman, Michael Stuhlbarg, Peter Mackenzie, Diane Lane, Louis C.K. u.a. Länge: 124 Minuten. FSK: Freigegeben ab 6 Jahren. Ab 10. März 2016 im Kino.


Story:
Im Amerika der 40er Jahre ist Dalton Trumbo ein erfolgreicher, intelligenter Drehbuchautor. Aufgrund der damaligen politischen Umstände sieht er sich allerdings mit drastischen Konsequenzen bedroht, denn Trumbo ist Mitglied der Kommunistischen Partei und wird somit auf die schwarze Liste Hollywoods gesetzt.







Meinung:
Im Amerika der 40er Jahre fand ein politischer sowie gesellschaftlicher Umschwung statt. Prominente Mitglieder der Kommunistischen Partei wurden vor das Komitee für unamerikanische Umtriebe (HCUA) geladen und sahen Bestrafungen entgegen, sollten sie ihre Aussage verweigern. Eine dieser bekannten Persönlichkeiten war Dalton Trumbo, ein erfolreicher Hollywood-Autor, der auf der sogenannten "Black List" von Hollywood landete. Für Menschen, ob Schauspieler, Regisseure, Autoren oder Musiker, deren Namen auf dieser Liste standen, war es nahezu unmöglich, noch Arbeit zu finden. Fortan musste Trumbo unter Pseudonymen Drehbücher schreiben, um weiterhin Anstellung zu finden. Dabei gab er nie auf, sich weiterhin dafür einzusetzen, dass sein richtiger Name womöglich irgendwann wieder in den Credits gelistet werden würde.


Statt Chrystal Meth bleibt es diesmal nur bei der Zigarette
Regisseur Jay Roach hat mit "Trumbo" nun einen Film über die gleichnamige Persönlichkeit gedreht und zeichnet anhand dessen Schicksal die damaligen gesellschaftlichen sowie politischen Zustände nach. Das Drehbuch von John McNamara vermischt hierfür reale Fakten und fiktiv eingefügte Figuren zu einem vielschichtigen Erzählkomplex, welcher über viele Jahre hinweg verschiedene Themen und Handlungsstränge balanciert. "Trumbo" ist daher zeitweise faktenbasierte Geschichtsstunde, persönliches Charakterdrama und unterhaltsame Satire auf das alte Studio-System von Hollywood in einem. Dabei ist es nicht immer gelungen, all diese Ansätze stimmig zu vereinen und die Handlung, welche in unterschiedlichste Richtungen drängt, wirkt mitunter unkoordiniert und überladen. Die Vergangenheit hat allerdings bereits mehrfach bewiesen, dass das Kino bestens dafür geeignet ist, den trockenen Geschichtsunterricht zu ersetzen und so ist "Trumbo" trotz der inhaltlichen Mängel ein gelungenes Werk geworden. Für die zahlreichen Situationen und Begebenheiten, welche meist viele historische Fakten und Informationen beeinhalten, hat McNamara gewitzte, spritzige Dialoge in sein Drehbuch geschrieben, die dem Film einen flüssigen Esprit verleihen, der ihn wohltuend von glatten, zähflüssigen Biopics abhebt.




Harmonische Zeiten wie diese gibt es nicht immer
Inszenatorisch ist der Film relativ unauffällig ausgefallen und Roach hat einen Film gedreht, welcher ebenfalls als schicker TV-Film durchgehen könnte. Bei der hohen Qualität, die beispielsweise hauseigene Produktionen des Pay-TV-Senders HBO aufweisen, ist dies keineswegs negativ zu verstehen. Herz und Charme erhält "Trumbo" aber in erster Linie durch sein tolles Ensemble. Bryan Cranston, der seit dem Ende der Hit-Serie "Breaking Bad" endlich wieder als Hauptdarsteller für einen Film verpflichtet wurde, verleiht dem Menschen Dalton Trumbo viel Charisma und Witz und bringt als talentierter Autor in existenziellen Nöten dabei sowohl die ehrgeizige, kluge Seite dieser Figur zum Vorschein wie auch die vorhandenen charakterlichen Defizite, welche sich im überzogenen Arbeitseifer und dezenten Alkoholmissbrauch zu Lasten seiner Familie niederschlagen. Die diesjährige Oscar-Nominierung für Cranston als bester Hauptdarsteller kommt somit nicht von ungefähr und der Schauspieler zeigt nach dem kriminellen Mastermind Walter White neue Facetten, ohne seine gewohnten Qualitäten abzulegen. Unterstützt wird er zudem von einigen tollen Nebendarstellern, darunter beispielsweise John Goodman als überdrehter B-Movie-Produzent, Helen Mirren als hinterlistige Kolumnistin oder Elle Fanning in der Rolle der späteren, älteren Tochter Trumbos, die ein gespanntes Verhältnis zu ihrem Vater pflegt.




"Trumbo" ist aufgrund seiner vielen Themenkomplexe hin und wieder überladen, doch als schwungvoll geschriebene und toll gespielte Geschichtsstunde überzeugt der Film trotz seiner inhaltlichen Mängel immer noch. Wer sich für die früheren Hollywood-Zeiten interessiert und wem das Herz aufgeht, wenn Personen wie Otto Preminger oder Kirk Douglas auftreten oder Namen wie Stanley Kubrick bezüglich der Entstehung von "Spartacus" fallen, darf sich von "Trumbo" mit auf eine Reise in die Vergangenheit nehmen lassen.




6,5 von 10 in der Badewanne arbeitende Drehbuchschreiber

Review: THE GAMBLER - EIN SPIEL. SEIN LEBEN. - Versunken im Treibsand des Glücksspiels

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Fakten:
The Gambler
USA. 2014. Regie: Rupert Wyatt. Buch: James Toback, William Monahan, Fjodor Dostojewski (Vorlage). Mit: Mark Wahlberg, John Goodman, Michael K. Williams, Brie Larson, Jessica Lange, George Kennedy, Leland Orser, Richard Schiff, Simon Rhee, Sonya Walger, Anna McDaniels, Erika Jordan u.a. Länge: 110 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Ab 28. Mai auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Story:
Jim arbeitet als Literatur-Professor und wird vom Tode seines Großvaters kalt erwischt. Aber nicht nur dies bringt Jims Leben aus den Fugen, sondern auch seine Spielsucht. Wegen dieser steht er gleich bei zwei Gangsterbossen in der Kreide und er weiß nicht, wie er seinen Schulden begleichen soll.





Meinung:
Es ist doch immer wieder eine Freude und simultan eine weitere Bestätigung dafür, warum man sich über all die Jahre so derart intensiv mit dem Medium Film auseinandergesetzt hat, Stunden über Stunden im Kino und vor der heimischen Mattscheibe verbrachte, wenn man mal wieder Zeuge einer handfesten Überraschung werden darf. „The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ von Rupert Wyatt hat das Zeug dazu, für Verblüffung zu sorgen, Gesetz dem Fall, man lässt sich auf den Film, seine Mentalität, seinen inneren Flow ein, denn einfach macht er es einem letzten Endes nicht. Das Autorenduo um James Toback und William Monaghan jedenfalls zeigte sich dafür verantwortlich, den existenzialistischen New-Hollywood-(Semi-)Klassiker „Spieler ohne Skrupel“ mit James Caan zu modernisieren. Dass man die Geschichte um ihre drängende Schwere entschlackte, dürfte weniger absonderlich erscheinen, dass „The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ aber doch permanent darauf intendiert, seinen eigenen Kopf durchzusetzen, selbst wenn ihn dafür durch die Wand brechen muss, kommt so unverhofft wie erfreulich.


Bekommt Jim von dieser Dame Geld?
Die Grundstory, also der rote Faden, der sich durch den gesamten Film schlängelt, könnte in seiner High-Concept-Formulierung nicht konventioneller respektive banaler daherkommen: Ein pathologischer Glücksspieler steht in der Kreide zweier äußerst unangenehmer Kredithaie (Michael K. Williams, John Goodman) und hat genau sieben Tage Zeit, das geliehene Geld aufzubringen, ansonsten erwartet ihn sein blaues Wunder. Kennt man so und hat man so auch eigentlich schon längst satt. „The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ zielt jedoch nicht darauf ab, diese eher unterfordernde Geschichte möglichst reißerisch zu artikulieren, damit alle Klischees und Stereotypen auch wie auf dem Silbertablett bedient werden. Vielmehr erweist sich das Drehbuch als selbstsichere Menage aus vielerlei Genres: „The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ ist da dem introspektiven Charakter-Drama ebenso zugeneigt, wie dem schroff-pulpigen Gangster-Thriller. Dass es aufgrund dieser nicht immer ganz runden Konstellation ein eher durchwachsenes Kritiker-Echo zu rezipieren gab, mag nachvollziehbar sein, erweckt aber auch wiederholt den Eindruck feuilletonistischer Verbissenheit.


 
Jim vor seinen Studenten. Ob die wohl Geld haben?
The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ ist keinesfalls DIE filmische Vollendung des neuen Jahrtausends, ist aber mindestens so gut, dass man ihn nicht nach einer Woche schon wieder aus dem Gedächtnis gestrichen hat. Die Nachwirkung gebiert aus dem Auftreten seiner Superstars Mark Wahlberg. Sonst eher den Rollentypus des kernig-tumben Proleten bedienend, rudert Wahlberg als Jim Bennett auffallend zurück und weidet sich nicht am Machismo, sondern an der puren Selbstzerstörung. Keine Übertreibung ist es, wenn man diese Performance die wohl stärkste seiner Karriere tituliert – Direkt nach Dirk Diggler in Paul Thomas Andersons „Boogie Nights“, versteht sich. Mark Wahlberg gelingt es in beachtlicher Fasson, die intrinsische Gleichgültigkeit seines Charakters zur Geltung zu bringen. Versteckt hinter einer schwarzen Sonnenbrille, ist Jim Bennett tagsüber Literaturprofessor, um sich des nachts die Stunden an den Spieltischen um die Ohren zu schlagen. Das Klappern der Kugel, die über das Rouletterad rauscht, wird für Bennett zur Symphonie von Sonnenauf- sowie Sonnenuntergang.


Und da kommt „The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ auch einem warnenden Fanal gleich, welches sich nicht nur auf die Sucht seiner Hauptfigur bezieht, die weiß wie es ist, wenn man gewinnt, aber noch besser weiß, wie es ist, wenn man alles auf die falsche Karte setzt, sondern auch das Umfeld der sinisteren Untergrundmilieus ebenso im schwarzen Dunst der Selbstverachtung hinausträgt: Das Glück ist eine Hure, die die einmal Befriedigung schenkt und dann gänzlich aus deinem Leben verschwindet. Wenn „The Gambler – Ein Spiel. Sein Leben“ die vom immer brillanten Fleischberg John Goodman vorgetragene Fuck-You-Philosophie auf sein gesamtes Gebaren projiziert, stellt sich eine weitere, ungemein reflektorische Frage: Aus welcher Motivation heraus ist man in der Lage, nach einer solchen Maxime zu verfahren: Mut oder Wut? Dass der Ausgang wohl absehbar um die Ecke geschlichen kommt, ist zwar ein Wermutstropfen, der sich bemerkbar macht, dem stimmungsvollen Film aber in seiner stilvollen Suggestion keinen sonderlichen Abbruch tut. Schließlich gibt es da einen Mark Wahlberg, der wirklich, wirklich gut veranschaulicht, wie sehr ihm doch die Absenz eines Selbstwertgefühls steht.


7 von 10 Tritten in die Magengrube


von souli

Specials: Unser ABC von TRANSFORMERS

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Ab Donnerstag machen die Transformers erneut unsere Kinos unsicher. Zeit, sich einmal von A bis Z mit den Riesenrobotern zu beschäftigen. Viel Spaß.


A wie Alzheimer. Auch Transformers brauchen Energie. Während normale Lebewesen dafür einfach etwas essen, brauche Transformers Energon. Ohne Energonquelle verfallen Transformers nach und nach körperlich wie geistig. Zu sehen ist dies bei Jetfire in „Transformers: Die Rache“, der damit beweist, Alzheimer gibt es auch bei den wandelbaren Riesenrobotern.


B wie BayBot. Fans von Michael Bay, die ihren Lieblingsregisseur wirklich ehren wollen, sollten sich unbedingt den BayBot zulegen. Eine Actionfigur, die jeden Schrank und jede Sammlung aufwertet. Bevor ihr aber jetzt die Online-Kauf- und –Aktionshäuser abklappert, lasst euch gesagt sein, dass der BayBot nur ein Scherz von Hasbro war. Auf der „Transformers“-DVD gibt es als Easter Egg einen Werbespot zur fiktiven Actionfigur. 


 
C wie Cameo. Dass Michael Bay sich gerne für kleine Auftritte innerhalb seiner Filme auch vor der Kamera zeigt ist kein Geheimnis. In „Transformers“ hat Bay aber einen Cameo, den vor allem Bay-Hasser garantiert gerne immer wieder ansehen, denn Bay wird dort in einer sehr kurzen Szene von Megatron mit dem Wort „disgusting“ („widerlich“) gegen ein Auto geschleudert.


D wie Dwayne Johnson. Der ehemalige „The Rock“ sollte zuerst die Rolle des Cade Yeager im vierten Teil der „Transformers“-Reihe übernehmen. Aus zeitlichen Gründen, Johnson hatte bereits für „Hercules“ von Brett Ratner unterschrieben, musste Michael Bay auf seinen zweiten „Pain & Gain“-Star ausweichen: Mark Wahlberg.


E wie Entlassen. Das Megan Fox und Michael Bay sich verkrachten ist alles andere als ein Geheimnis. Vor allem Fox‘ Vergleich, dass Hitler und Bay sich sehr ähnlich sind, ging durch die Presse. Wer jetzt glaubt, dass Bay nach dieser Äußerung den Schlussstrich zog, der irrt sich. Bay wollte „Transformers: Dark Side of the Moon“ dennoch mit Fox besetzen. Wer sie letztlich entlassen hat, war Produzent Steven Spielberg. Der „Schindlers Liste“-Regisseur fand den Hitlervergleich nämlich überhaupt nicht amüsant.

 
F wie Frauen. Ja, obwohl es in den Filmen von Michael Bay nur männliche Roboter gibt, haben auch die Transformers einige Damen in ihren Reihen. Die allererste war Alana (siehe Bild), die in den 1980er Jahren in einer der vielen „Transformers“-Serien das Licht der Welt erblickt. Wirklich bekannt wurde Alana allerdings nicht und auch Arcee, Elita-1 und Chromia haben nie den Bekanntheitsgrad von Bumblee oder Starscream erreicht, weswegen es unwahrscheinlich ist, dass weibliche Transformers ihren Weg auf die Leinwand finden. Ist aber schon irgendwie unfair. Dino-Transformers bringen sie, aber die Frauen müssen daheim bleiben. Tzz.


G wie G.I. Joe. Eigentlich wollte Hasbro zuerst seine zweite große Actionfigur-Serie G.I. Joe auf die große Leinwand bringen. Anfang der 2000er Jahre lief die PreProduction bereits auf Hochtouren. Doch als 2003 der Irakkrieg ausbrach, wurde das Projekt vorerst auf Eis gelegt und die wandelbaren Roboter bekamen den Vorzug.


H wie Hasbro. Hasbro gilt als die Mutterfirma der Transformers. Eigentlich sind die Roboter aber eine Ko-Operation zwischen Hasbro und dem japanischen Spielzeughersteller Tokara Tomy. 1986 begang der Siegeszug der Transformers. Doch Hasbro war zuvor schon einer der ganz großen Spielzeuggiganten. So vertreibt Hasbro u.a. Spielklassiker wie „Monopoly“ und „Twister“. Übrigens hat der Name Hasbro auch eine Bedeutung. Es ist die Abkürzung für Hassenfeld Brothers.


 
I wie Imitiert. In „Transformers 3“ kam mit Sentinel Prime einer der ältesten Transformer zur Filmreihe hinzu. Der alte Roboter, der Optimus Vorgänger und Meister war, wurde im Original von Leonar Nimoy gesprochen. Doch die SFX-Abteilung nahm nicht Nimoys Gesicht als Vorbild von Sentinel Prime, sondern das von Sean Connery.


J wie John Goodman. Wer glaubt, dass Mark Wahlberg der größte und einzige Neuzugang bei „Transformers: Age of Extinction“ ist, der irrt sich. Denn im vierten Teil der Reihe gibt auch John Goodman sein Robo-Debüt. Allerdings nicht als Schauspieler, sondern als Sprecher. Goodman leiht dem Transformer Hound seine Stimme, der auf der Seite von Optimus Prime kämpft.


K wie Kritiker. Das Kritiker selten etwas Gutes zu sagen haben, wenn es um Michael Bay und seine Filme geht ist so bekannt wie letztlich doch auch uninteressant. Der amerikanische Komiker und Talkmaster Jimmy Kimmel hat in seiner Show aber einige US-Kritiker dazu gebracht positive Worte zu Bays „Transformers: Age of Extinction“ zu finden. Wie die lauten, könnt ihr im Video sehen. Viel Spaß.




L wie Linkin Park. Das Mark Wahlberg nun die menschliche Heldenrolle übernimmt, ist nicht die einzige große Änderung beim vierten „Transformers“-Film. In der Vorgänger-Trilogie kümmerten sich nämlich Link Park um die Titelsongs. Von „What I’ve done“ über „New Divide“ bis hin zu „Iridescent“. Alles große bis kleine Hits, alles Robo-vs-Robo-Titelsongs. Statt Linkin Park darf nun die Band Imagine Dragons das Zepter übernehmen. Link Park ist aber nicht völlig aus dem Rennen. Die Band rund um Mike Shinoda und Chester Bennington darf mit „Until it’s gone“ einen Song zum Videospiel „Transformers: Age of Extinction“ beisteuern. Na immerhin.


M wie Megatron. Megatron ist nicht nur der große Bad Boy der Transformers, hinter dem Namen steckt auch die Bezeichnung für einen 4zylindrigen Ottomotor (Turbolader) mit 1,5 Liter Hubraum, der von 1987 – 1989 in der Formel 1 eingesetzt wurde. Tja, schon wieder was gelernt. Ob der Motor wegen dem Transformers-Schurken so genannt wurde, ist leider unbekannt.


 
N wie Namen. Klar, Optimus Prime, Megatron und Bumblebee sind bekannte Namen innerhalb des „Transformers“-Franchise. Dass diese im ersten Film dabei sein werden, war klar. Doch die anderen Roboternamen wurden lange geheim gehalten. Im Sommer 2006 gaben die Hauptautoren des Films, Alex Kurtzman und Robert Orci (siehe Bild), während einer großen Video-Konferenz bei Yahoo! bekannt, welche Transformers sonst noch mit dabei sind. Vor dieser Bekanntgabe wussten nur einige Hasbro-Anwälte sowie wenige Teile der Filmcrew, wer von den Transformers sich die Ehre geben wird.


O wie Optimus Prime. Er ist das Aushängeschild der Transformers und Star in unzähligen Kinderzimmern. In seiner Vehikelform war Optimus in den ersten drei Filmen ein Peterbilt 379. In „Age of Extinction“ ist Optimus zu Beginn ein rostiger 1973 Marmon und wird später zu einem Western Star 4900 Custom. Aber egal welches Modell Optimus nun ist, seine rot-blaue Farbe macht ihn für jeden Transformer-Fan unverwechselbar.


P wie Product Placement. Wenn böse Zungen behaupten, dass „Transformers“ und all seine Sequels letztlich nur ein gigantischer Werbespot für die Spielzeuge sind, dann haben diese bösen Zungen absolut recht. Dumm nur, dass die Filme nicht so gut bei den Kritikern wegkommen wie „The Lego Movie“. Immerhin wird in den Filmen rund um Optimus Prime vielfältig geworben. Denn neben den Transformern und unzähligen Automarken nutzt vor allem das US-Militär die Filmreihe, um sich gut darstellen zu lassen. Dafür ist die Army den Filmemachern auch stets behilflich bei den Dreharbeiten und stellt militärische Fahrzeuge zur Verfügung. Außerdem noch dabei im Product Placement-Zirkus: eBay, Microsoft, Burger King, Hewlett-Packard, Apple, Nokia, Coca-Cola, Taco Bell, Panasonic, Yahoo! und viele, viele, viele mehr.


Q wie Quintesson. Bei den Transformers gibt es ja, genau wie bei Marvel, diverse Universen. In einer davon müssen sich die Roboter mit den Quintesson herum ärgern, einer feigen, uralten Rasse, die in ihrer langen wie düsteren Vergangenheit untrennbar mit den Transformern verbunden ist. Innerhalb der Michael Bay-Filme spielen die Quintesson keinerlei Rolle und eigentlich haben wir sie hier nur drin, weil wir keine Lust hatten Quentin Tarantino (beim Buchstaben Q immer wieder gern genommen) zu benutzen.

 
R wie Rekord. „Transformers 3“ hält doch tatsächlich einen Rekord, der nichts mit goldenen Himbeeren oder Skandalen zu tun hat. Teil drei der Robo-Reihe bietet die bis dato größte Explosion der Filmgeschichte, bei der Schauspieler am Set zum drehen anwesend waren. Riskant, vor allem wenn man bedenkt, dass sich bei den Dreharbeiten des Films auch ein schrecklicher Unfall… ach, dazu gleich mehr bei V.

 
S wie Steven Spielberg. Spielberg war einer der Initiatoren für die „Transformers“-Filme. Er war es auch, der Michael Bay für das Projekt haben wollte. Anfangs sträbute sich Bay, weil er keinen „Spielzeugfilm“ inszenieren wollte, doch Spielberg ließ nicht locker und lud Bay zu Hasbro ein. Dies und ein kräftiger Gehaltscheck änderten dann seine Meinung, zum Leidwesen von Jerry Bruckheimer, der Bay entdeckt hatte und der mit ihm eigentlich noch einige Projekte verwirkliche wollte. Da Bay durch den „Transformers“-Deal nun aber an Dreamworks gebunden war, schaute Bruckheimer ins Leere. Aus dieser Enttäuschung heraus entstand ein jahrelanger Streit zwischen Bay und Bruckheimer, der mittlerweile aber wieder vergessen ist.


T wie Transformium. In „Transformers: Age of Extinction“ wird endlich mal geklärt, woraus diese Trasnformers überhaupt bestehen. Die Antwort. Transformium. Tja, sehr kreative Namensgebung.


U wie Urin. Da Transformers nur Energon als Energiequelle benötigen und diese Energie aus zu 100% nutzen, haben Transformers keine Ausscheidungen. Also merk: Transformers müssen nicht Pipi machen. Gut, hätten wir das also auch geklärt.

 
V wie Verletzungen. Normalerweise ist so ein Statistenjob recht ungefährlich. Außer man arbeitet als Statist für Michael Bay. Während der Dreharbeiten zum dritten Teil der „Transformers“ kam es zu einem schrecklichen Unfall während dem Drehen einer Actionszene. Eine Statistin wurde schwer verletzt und trug bleibende Schäden zurück (eine Lähmung ihrer linken Körperhälfte). Die Paramount Studios wurden daraufhin von der Familie verklagt. Michael Bay musste Teile der Actionszene (eine Verfolgungsjagd auf einem Highway) aus dem Film schneiden. Als Ersatz dienten kurze Sequenzen aus seinem Sci-Fi-Spektakel „Die Insel“, die via SFX noch etwas „aufgehübscht“ wurden.

 
W wie Witwicky. Der Held der ersten drei Teile war Sam Witwicky. Seine Eltern, Ron und Judy, sind nervig. Papa Witwicky, weil der geizig ist und Mama Witwicky weil sie eine absolute Glucke ist. Doch Sam ist nicht der erst Mensch, der Kontakt zu einem Transformers hatte. Sein Ur-Großvater Archibald traf während einer Arktis-Expedition bereits einen der Roboter. Die Witwickys sind übrigens nicht erst mit dem ersten Kinofilm ins Franchise gekommen. Bereits in der Cartoon-Serie "Generation 1“ sind die Witwickys die menschlichen Freunde der Transformers. Dort hieß der menschliche Held allerdings nicht Sam, sondern Spike (siehe Bild). Im vierten Teil „Age of Extinction“ müssen Optimus und Konsorten aber ohne die Witwickys auskommen.

 
X wie X-Men. Die Transformers und die X-Men machen gemeinsame Sache. Also eigentlich macht ganz Marvel mit den Transformern gemeinsame Sache. Bevor ihr jetzt vor Freude aufspringt und das Internet nach ersten Infos zum Transformers-Film von Marvel durchstöbert, hier noch schnell die nicht unwesentliche Anmerkung, dass es sich beim Crossover oder großen Nerdlieblinge lediglich um Spielzeug handelt. Die „Marvel Legends Transformers“ sind, unter Fans und Sammler, sehr beliebte Actionfiguren, in denen sich Marvelhelden in Fahrzeuge transformieren. So wird Hulk etwas zum Panzer und Wolverine zum Offroader.


Y wie Yeti. Es gibt keinen Yeti, auch nicht bei den Transformern.

 
Z wie Zack Ward. Der Schauspieler Zack Ward ist gewiss kein Superstar seiner Zunft, doch er hatte das „Glück“ nicht nur im ersten „Transformers“-Film einen Soldaten zu spielen, nein, Zack Ward spielte danach aus den Helden in Uwe Bolls Anarchoklamotte „Postal“. In einigen Audiokommentaren von Boll gab dieser zu Protokoll, dass Ward ihm erzählte, dass der schlechte Ruf von Michael Bay nicht von ungefähr kommt. Laut Ward war Bay am Set ein echtes „Arschloch“. Tja, von „Transformers“ zu „Postal“ – was für eine Karriere.