Regisseur
Shawn Levy versammelt für den dritten Teil der „Nachts im Museum“-Reihe wieder
alle bekannten Schauspieler zusammen, so dass am 18. Dezember 2014 ein
waschechtes Staraufgebot in unsere Kinos kommt. Neu dabei sind Rebel Wilson („Pitch Perfect“), Dan Stevens („Downton Abbey“) sowie Ben Kingsley („Iron Man 3") und
Rachael Harris („Gregs Tagebuch“). Diesmal verschlägt es Museumswächter Larry (Ben
Stiller) ins British Museum von London. Da mit ihm auch die magische Goldtafel
geht, werden also auch in diesem Museum die Ausstellungsstücke über Nacht
lebendig. Der erste Trailer verspricht familienfreundliche Unterhaltung mit
Fantasy-Touch und Pipi-Gags. Für die Weihanchtsferien bietet "Nachts im Museum 3: Das geheimnisvolle Grabmal" bestimmt das passende Kinoprogramm für Jung und Alt.
Fakten: Pain
& Gain
USA. 2013. Regie: Michael Bay. Buch: Christopher Markus, Stephen McFeely. Mit:
Mark Wahlberg, Dwayne Johnson, Anthony Mackie, Tony Shaloub, Ed Harris, Rebel
Wilson, Rob Corddry, Bar Paly, Michael Rispoli, Keili Leifkovitz, Emily
Rutherfurd, Ken Jeong, Peter Stormare, Tony Plana, Brian Stepanek u.a. Länge:
129 Minuten. FSK: freigegeben ab 16 Jahren. Ab 20. Dezember 2013 auf DVD und Blu-ray erhältlich.
Story: Nach einer wahren Geschichte. Fitness-Trainer Daniel Lugo will ihn leben,
den amerikanischen Traum von Reichtum, schicken Häusern und Erfolg, doch obwohl
er sich für einen Macher hält, sind die einzigen Leistungen die er erreicht hat
die Anzahl seiner Push-Ups und Klimmzüge. Zusammen mit seinen
Bodybuilder-Kollegen, dem impotenten Adrian und dem gläubigen Paul, entführt er
den vermögenden Geschäftsmann Victor Kershaw, um an dessen Geld zu kommen. Ein
einfacher Plan, der jedoch einen Haken hat: die Dummheit der Muskelprotze.
Meinung: Nein,
einen vierten „Transformers“ wollte er, der Master of Desaster, nicht drehen.
Vor gut zwei Jahren verabschiedete sich der so erfolgreiche wie gleichzeitig
verhasste Regisseur Michael Bay, der von sich behauptet der Sohn von
Regie-Legende John Frankenheimer zu sein, von einem weiteren Teil der
Roboter-Reihe. Er wollte einen Schlussstrich unter das erfolgreiche Franchise
ziehen. Lieber strebte Bay jetzt mal einen Film an, der etwas kleiner sollen
sollte. Nun, viel hält der „The Rock“-Regisseur anscheinend nicht von
Schlussstrichen, denn im Sommer 2014 dürfen die Transformers wieder für
Explosionen, Blechschäden und (vermutlich) schlechte Kritiken sorgen. Aber
immerhin hat er vorher noch seinen „kleinen Film“ abgedreht bekommen, auch wenn
das Adjektiv „klein“ mit Vorsicht zu genießen ist. Wer wirklich dachte, Bay
würde sich als Independent-Macher versuchen, glaubt wohl noch (sorry für den
abgestandenen Vergleich) an den Weihnachtsmann. Mit einem prominenten Cast und
einen hohen Werbebudget ist „Pain & Gain“ immer noch eine
A-List-Produktion.
Es gibt viele Wege den American Drean zu leben
„Pain & Gain“ ist im Kontext zu Bays bisherigem Oeuvre eine regelrechte
Karikatur auf all die heroischen Männerrollen, mit denen er sein Krawallkino sonst
ausstattete. Der charakterliche Duktus seiner Figuren wird hier zur clownesken
Demonstration von Übermut, Dummheit und Versagen. Der egoistische Daniel, der
impotente Adrian und der gläubige Paul, sie alle sind verzerrte Abbilder von
den maskulinen Idealen, die Bays frühere Film immer wieder so unglaublich platt
und berechenbar machten. Mit der Thriller-Komödie „Pain & Gain“ spielt der
erfolgsverwöhnte Regisseur den Eulenspiegel und streckt genau den Attitüden die blanke Zunge
entgegen, die er sonst ungehemmt und ungebremst nutzte. Ja, Michael Bay
parodiert Michael Bay. Dazu zitiert er auch all die Einstellungen und optischen
Perspektiven, die er einst u.a. mit Filmen wie „Bad Boys“ oder „Armageddon“ zum
guten Ton des modernen Blockbuster-Kinos stilisierte. Das wirklich überraschende
ist aber weder die Lust am karikieren der eigenenMarkenzeichen, sondern dass es Bay wirklich
gelingt die wahre Geschichte rund um Bodybuilder und Entführungen ordentlich zu
erzählen. Noch nie verband sich sein Timing für Farbdramaturgie, Zeitlupen und andere
Money-Shots so homogen zum Rest des
Films wie hier. „Pain & Gain“ überzeugt auf seiner narrativen Ebene, scheut
nicht vor rabenschwarzem (leider oftmals sehr konzipierten) Humor zurück und
kümmert sich nicht sonderlich um political
correctness. Letzteres ist wenig überraschend, aber im Gegensatz zu Bays
ärgerlichem Actionkrampf „Bad Boys 2“ präsentiert er hier seine Hauptfiguren
so, wie es zum Ton des Films passt. Kein Vergleich zu den Nervensägen Will
Smith und Martin Lawrence. „Pain & Gain“ ist eben keine Heldengeschichte.
Es ist ein Hort der Egoisten, Menschenhasser und Vollidioten. Sympathisch?
Gewiss nicht, aber wer sagt denn, das Hauptfiguren immer sympathisch sein sollen?
Muckis, Geld und Solarium. Bodybuilder's Heaven
Aber es gibt sie natürlich, die netten Guten. Hier ist es der alte
Privatdetektiv DuBois, gespielt von Ed Harris, der als wandelndes Gewissen
auftritt. In einer der besten Szenen des ganzen Films, hat DuBois eine
Trainingsstunde bei Daniel Lugo. Da treffen sie aufeinander, der alte,
gewissenshafte Mann, mit seinem schrumpeligen Oberarmen und der junge,
durchtrainierte Egomane. Es ist eine kurze Szene und Bay holt letztlich nicht
mehr aus ihr heraus als ein paar Momente des Kontrastes und dennoch bietet sie
einige ansehnliche Augenblicke, weil hier zwei gegensätzliche, charakterliche Pole aufeinander
treffen. Wirklich schade, dass daraus nicht mehr gemacht wurde. Allgemein wird
Ed Harris‘ Rolle recht kurz gehalten, dabei ist er eine willkommende
Abwechslung im ganzen Sammelsurium aus übertriebenskizzierten Charakteren und hysterischer
(hier aber überaus passender und gut eingesetzter) Bay-Optik, gepaart mit der galligen Abrechnung an den american dream.
„Pain & Gain“, der hier und da gerne als „Fargo“ von Michael Bay umrissen
wird, ist ein gelungener Blick auf das bisherige Werk seines Regisseurs. Eine amüsante
Selbstreflexion der es daran mangelt, dass sie sich selbst und ihren Inszenator
zu wenig der Selbstbeurteilung hingibt und sich stattdessen zu sehr hofiert. Als
einst Roland Emmerich mit dem Drama „Anonymous“ sich kurzzeitig vom Krawall der
Blockbuster abwandte, tat er dies viel rigoroser und klarer als Bay, der mit „Pain & Gain“ zwar beweist, dass er auch eine gut funktionierende Geschichte zu
erzählen vermag, sich dabei dann aber doch auf seine altbekannten Muster verlässt,
auch wenn er diese ins gut passende Korsett einer überdrehten Karikatur kleidet.
6 von 10 Ninja-Bodybuilder
Noch nicht genug von Michael Bay? Hier geht's zu unserer Retrospektive.
Fakten: Pitch
Perfect
USA. 2012. Regie: Jason Moore. Buch: Kay Cannon. Mit: Anna Kendrick, Rebel
Wilson, Skylar Astin, Ben Platt, Anna Camp, Ester Dean, Brittany Snow, Kelley
Jackle, Hanna Mae Lee, Shelley Ranger, Caroline Fourmy, Elizabeth Banks, John
Michael Higgins, Michael Viruet, Christopher Mintz-Plasse, Adam DeVine, Nicole
Lovince, Wanetah Walmsle, Utkarsh Ambudkar, David Del Rio u.a. Länge: 112
Minuten. FSK: freigegeben ohne Altersbeschränkung. Ab 25. April auf DVD und
Blu-ray erhältlich.
Story: Eigentlich will Beca Musikproduzentin werden und nach Bel Air ziehen, doch
ihrem Vater hat sie versprochen es zumindest ein Jahr auf der Barden
Universität zu versuchen. Währenddessen müssen The Barden Bellas, eine
weibliche A-cappella-Gruppe, einsehen, dass sie neue, frische Stimmen brauchen,
um im Konkurrenzkampf mit anderen Gruppen bestehen zu können. Mehr widerwillig
wird Beca eine ihnen, findet dort aber schnell echte Freundschaft sowie, in der
Gruppenleiterin Aubrey, eine handfeste Rivalin.
Meinung: Die
Spatzen pfeifen es von den Dächern: „Pitch Perfect“ ist ein Film für alle, die
keine Musicals mögen. Das ist wahr. Regisseur Jason Moore versucht filmischen
Gesang so in die Geschichte einzubetten und einzufangen, dass es nicht wirkt,
als ob die Pathoswalze Überstunden macht. Das ist schön, finde ich als
Musicalverweigerer. Aber als Fan guter Komödien muss ich dennoch sagen, dass „Pitch
Perfect“ weit davon entfernt ist zu begeistern. Hinter seiner Fassade aus
A-cappella-Interpretationen bekannter Hits steckt nämlich ein so biederer und bräsiger
Film, dass ich mir zeitweise durchaus ein paar überkochende Musical-Emotionen
herbei gesehnt habe. Am besten eine große Pathoswelle, die all die
Einfallslosigkeit davon spült und am Ende entsteigt dem pathetischen Nass ein
glitzerndes Einhorn und es singt „Endlich ist das vorbei“.
Die Barden Bellas im PerlWeiß-Lächel-Modus
Der von Elizabeth Banks produzierte Film, die hier als Kommentatorin der
A-cappella-Wettkämpfe zu sehen ist, besitzt dank Hauptdarstellerin Anna
Kendrick durchaus einen charismatischen Fixpunkt. Ihre Beca behält einigermaßen
die Balance. Nicht zu übertrieben, nicht zu reduziert. Hier eine Kämpferin,
dort ein scheues Reh. Das ist nett anzusehen. Leider agiert Kendrick in mitten
eines Pools aus charakterlichen Blaupausen und Klischees. Was, die Barden
Bellas haben Zoff? Na hoffentlich schaffen sie es, diese Diskrepanzen niederzulegen
und besinnen sich auf ihre Team-Stärke? Keine Sorge, „Pitch Perfect“ ist wie
eine Glastür, man sieht was bevor steht. Vorhersehbarkeit ist zwar gewiss nicht
das größte Gut, besonders schädlich ist sie aber auch nur dann, wenn die
altbekannten Ideen und Formen die dargeboten werden es nicht schaffen eine gute
Stimmung zu erzeugen, bzw. zu transportieren. Das einzige Gefühl was Regisseur
Moore hier transportiert bekommt ist das Gefühl des Déjà-Vus. Alles hier ist so
bekannt. Von der ach so lustigen Dicken, über den armen Nerd, bis hin zu den
gemeinen Champions. Ein ewig-lustloses Abgrasen von Vorurteilen, ohne einen Funken von Mut zur Andersartigkeit. Ausbrüche aus diesem Phlegma des Bekannten gibt
es viel zu selten und wenn sie sich mal zeigen und auch durchsetzen, dann wird
das Loch in der Mauer schnell wieder mit standardisierte Phrasen und Aktionen wie
80gr grober RomCom-Leberwurst oder 300ml Rumgezanke wieder zugekittet.
„Pitch Perfect“ erliegt der Täuschung, dass David-Guetta-Musik im
A-cappella-Sound kreativ und das über 100 Minuten voller einfallsarmer Momente
wirklich unterhaltsam sind. Es sagt schon einiges über einen Film aus, wenn das
Einzige, was sich in der Erinnerung festsetzt, ein Schwall aus Kotze ist. Schon
komisch, ich hätte eigentlich erwartet, so etwas Mal über eine Komödie der
Marke Proll zu schreiben. Hm, so ganz berechenbar ist „Pitch Perfect“ dann also
doch nicht.
Fakten: Small Apartments
USA. 2012. Regie: Jonas Akerlund. Buch: Chris Millis (Vorlage). Mit: Matt
Lucas, Billy Crystal, Johnny Knoxville, James Caan, Peter Stormare, Juno
Temple, James Marsden, Dolph Lundgren, DJ Qualls, Rebel Wilson, David Koechner,
Ned Bellamy, Rosie Perez, Saffron Burrows, Angela Lindvall, David Warshofky
u.a. Länge: 92 Minuten. FSK: freigegeben ab 16 Jahren. Auf DVD und Blu-ray
erhältlich (Blu-ray nur als Import).
Story: Glatzkopf und Hosenverweigerer Franklin Franklin lebt in einer großen
Wohnanlage, im Apartment 240, bekommt jeden Tag Post aus der Psychiatrie von
seinem verrückten Bruder Bernard, hat eine kleine Sammlung von Perücken, eine
Vorliebe für Moxie-Limonade sowie die Schweiz und sein Vermieter Mr. Olivetti
liegt tot in seiner Küche. Es ist also schon ein seltsamer Ort, dieses
Apartment 240, doch auch die Nachbarn sind nicht gerade das, was man gewöhnlich
nennt.
Meinung: Kennen sie Jonas
Akerlund und Matt Lucas? Oder anders gefragt: kennen sie den Regisseur von
„Spun“ sowie den kleinen, dicken Glatzkopf von „Little Britain“? Fangen wie der
Reihe nach an. Akerlund, eigentlich Regisseur von Musikvideos, entfachte 2002
einen Wirbelsturm von Film. Das Drogen-Drama „Spun“ war ein ruhelos, hektischer
Reigen aus wirren Perspektiven, schrägen Typen und wahnwitzigen Einfällen. Ein
Rausch in Filmform, der sogar „Fear and Loathing in Las Vegas“ alt aussehen
ließ. Danach galt Akerlund als Regie-Hoffnung. Eine Hoffnung die lange nichts
von sich hören ließ, bis er sieben Jahre später, 2009, mit dem uninspirierten
wie ziemlich müden Thriller „Horsemen“ wieder von sich reden machte, wenn auch
nicht im guten Sinne. Danach war das Thema Akerlund gegessen. Wieder ein
Wunderkind weniger. Daran ändert auch sein dritter Spielfilm „Small Apartments“
nichts. Dazu später mehr. Der zweite Name im Bunde ist Matt Lucas, hierzulande
wohl nur denen bekannt, die ein Herz für gute Comedy aus England haben. dort
ist Lucas nämlich seit langem ein Star, gehört er doch zum genialen wie legendären
„Little Britain“-Duo, dem wohl witzigen was das britische TV seit Monty Python
hervorbrachte. Mittlerweile hat auch Hollywood den Glatzkopf entdeckt. So sah
man Lucas bereits in Nebenrollen von äußerst Erfolgreichen Blockbuster wie Tim
Burtons „Alice im Wunderland“ oder Paul Feigs „Brautalarm“. Trotzdem, der
richtig große Durchbruch ist Lucas in den USA noch nicht gelungen. Ob er dies
überhaupt vor hat? Sein Mitwirken in „Small Apartments“ wird seine Prominenz
aber gewiss nicht steigern. Dafür ist Akerlunds Verfilmung von Chris Millis
gleichnamigen Roman zu speziell und zu gegensätzlich zum hoch budgetierten,
sauberen Output der Traumfabrik inszeniert.
Jeder braucht ein Hobby
„Small Apartments“ ist ein Film, der sich seiner abseitigen Geschichte,
bizarren Situationen und freakigen Figuren absolut bewusst ist. Jonas Akerlund
versucht den Mief der präsentierten Welt aber zu so inszenieren, dass alles
unmittelbar erscheinen soll. Ein Unterfangen welches gehörig misslingt.
Dadurch, dass es hier scheinbar keinerlei Grenzen gibt, was die Skurrilität
angeht, wirkt die ganze hier aufgebaute Welt nicht nur arg artifiziell, sondern
auch arg durchschaubar. Die Dosierung kennt hier nur eine Regel: es gibt keine
Grenzen.Das ist anfänglich spaßig und
triumphiert dank vieler Details, erchlafft aber auch schnell und statt diese
Masche auszuwechseln, wird sie immer wieder verwendet. Das Resultat ist Stillstand.
Ein Stillstand der im Gegensatz zu all den Absonderheiten wirklich befremdlich
wirkt, weil „Small Apartments“ furios beginnt, nur um dann abzubremsen und per
Schneckengeschwindigkeit weiter versucht so zu tun, als ob er noch Feuer im
Tank hätte. Dem ungeachtet bleibt der Film vereinzelt irgendwie anziehend- wenn
man sich für solch eine Art von Kuriositätenkabinett zu begeistern vermag. Zum
einen wegen des fulminanten Cast, zum anderen weil Fragen aufgeworfen werden,
deren Beantwortung bis zum Ende ausstehen und auch der recht spezielle Humor
verhindert, dass „Small Apartments“ komplett an Boden verliert.
Hinter seiner überbrodelnden Fassade aus Schmutz, Abartigkeiten und speziellen,
charakterlichen Eigenheiten steckt letztlich ein simples Konstrukt aus
Kriminalkomödie und Selbstfindungsdrama. Eine Architektur, die nur in den
wenigen Momenten vollkommen überzeugt. Dann, wenn es fast schon exzessiv klamaukig
oder nahezu zärtlich und bittersüß wird. Zwischen diesen Pluspolen erstarrt „Small
Apartments“ dann aber zu selbstgefällig in seinem Kuriositäten-Korsett. Regisseur
Akerlund tischt hier einfach nur ein Potpourri des Wahnsinns auf. Eine Art des Wahnsinns,
der überraschen und unberechenbarsein
möchte, letztlich aber immer so wirkt als wäre er am Zeichenbrett mit Zirkel,
Maßband und Taschenrechner entstanden. Daraus genieren sich durchaus reizvolle
und herrlich diffuse Handlungs-Staffagen (z.B. Dolph Lundgren als Psychologe), welche dann jedoch recht schnell
verpuffen. Das was bleibt ist ein Pummel ohne Haare, der nur in Unterhose bekleidet
in seinem Apartment steht, von der Schweiz träumt und in ein Alpenhorn bläst. Als
Segment durchaus belustigend, als Zentrum einer Inszenierung dann doch zu aufdringlich
und mühevoll – selbst als Fan von Matt Lucas.