ÜBER UNS - Die Drei Muscheln stellen sich vor



Wer sind die drei Muscheln? Diese Frage habt ihr uns zwar noch nie gestellt, aber wir beantworten sie euch trotzdem. Das ist doch mal Kundenservice.


Unser Kobbi
Kobbi hat die wohl normalste Karriere der Muscheln durchschritten. Als reich geborenes Wunderkind kam er schon schnell mit Frauen, Alkohol und ‘ner fetten Villa auf dem schönsten Fleck der Welt in Berührung: Franken. Nach seinem Studium der Raumfahrttechnik durfte er sich sogar professioneller Entwickler von Mondbuggys nennen, mit denen er noch immer den Rekord im So-schnell-wie-möglich-dreimal-um-den-Mond-fahren hält. Leider ließ er sich mit den falschen Leuten ein und musste plötzlich in die Grundschule. Um die zu überstehen hat sich Kobbi unter anderem als Atomphysiker versucht und strebte auch eine Karriere als Kapitän der Nationalmannschaft an. Leider war er für Fußball zu gut und seine Atomversuche dem Geheimdienst ein Dorn im Auge, weswegen er sich dann doch auf Anraten von US-Präsident Tarantino verstärkt mit Filmen beschäftigte.


Angefangen mit genialen Werken wie „König der Löwen“ und „Mrs. Doubtfire“, öffnete sich so langsam die große Welt des Films für ihn und hat sich bis heute nicht mehr geschlossen. Hat dabei besonders ein Herz für Philip Seymour Hoffman und Charlie Chaplin entwickelt, der gleichzeitig und auf ewig der größte Künstler aller Zeiten bleiben wird. Kunstformenübergreifend. Findet so nebenbei, dass „Der große Diktator“ der größte Film aller Zeiten ist. Ist selbst hin und wieder ein zumindest kleiner Diktator, aber niemand hört auf ihn. Als Kompensation sieht er sich deshalb so ziemlich alles an, was ihm in die Finger kommt, außer er will nicht. Besonders begeistern kann er sich für große Historien- und Kostümfilme, die entweder einen dicken Stein bei ihm im Brett haben oder aber zum obersten Hassobjekt aufsteigen (PEARL HARBOR). Hat wohl auch nur deswegen nen Faible für Geschichte entwickelt, mit dem er, sollte er mal nicht über Filme reden, seine Mitmenschen mindestens genauso nerven kann.


Kobbi fand im Reallife also weder Gleichgesinnte noch potentielle Untertanen, weswegen er sich ins Internet stürzte, um dort seine diktatorischen Tendenzen auszuleben. Hatte auch dort keinen Erfolg, traf aber genauso verrückte Leute wie er selbst. Die verrücktesten nennen sich „Die Drei  Muscheln“, sind aber fünf und als die Muschel Stu an Kobbis Tür klopfte und nur das verträumte Rauschen eines Testbildes vernahm, da war Kobbi bereits die sechste Muschel geworden und versucht nun hier jedem diktatorisch seine Meinung aufzuzwängen.


Darüber hinaus wurde Kobbi mit der Erfindung des „kobbiright“ (engl.: copyright) unmenschlich reich und berühmt und beschäftigt sich seitdem wieder mit den vier wichtigen Fs des Lebens – Filme, Frauen, Fußball und Fusel. Ansonsten hält er sich an den Rat seines Opas: „Bou, wenn was aus dir wänn soll, dann isst etz fei gfälligst dei Bradwoschddweggla auf.“



Unser Witte
Witte kennt keine Reue, (fast) keine Schmerzgrenze und keine Gnade, wenn es um das Aufsaugen von filmischen Erzeugnissen aus aller Welt geht. Seine Lebensenergie zieht er dabei bevorzugt aus den wildesten Abarten des Genrekinos, jedoch schreckt er auch nicht davor zurück, ebenfalls leidenschaftlich sogenanntes 'normales' oder 'anspruchsvolles' Filmgut zu goutieren. Schon von Kindesbeinen an fühlte er sich nämlich dem Zauber des bewegten Bildes verbunden - als kleines, aufgedrehtes Gör, das gerne und oft vor der Glotze seine Zeit verbrachte, wurde er schnell zum willigen Opfer seiner bunten Fantasien. Seine frühesten Begleiter waren insofern u.a. Alf, Batman und die Turtles - kein Wunder also, dass er sich anno 1993 zum ersten Mal ins örtliche Kino begab, um eben das dritte Abenteuer der jugendlichen, mutierten Helden-Schildkröten in Japan zu erleben.


Seitdem war das Entfalten der Leinwand zu fremden Welten eine abenteuerliche Passion dieses beeindruckbaren Rackers, welcher innerhalb der nächsten Jahre seinen cineastischen Eindrücken zunächst nur in gemalter Form ein Ventil gab, schließlich aber nach der einschlägig-inspirierenden Sichtung von David Lynchs 'Dune' seine Berufung fand, die Welt des Films ebenfalls mit eigenem Material zu beglücken. Die Schule war dabei nur nebensächlich, während zuhause mit dem Camcorder seines Vertrauens und einem arg naiven Schreibtalent die ersten Babyschritte in Sachen filmischer Erzählung getätigt wurden. Viele würden argumentieren, dass er aus dieser Phase bis zum heutigen Tage nie herausgekommen sei, doch die Ergebnisse seiner Arbeit aus jener Zeit verweilen wie ein Monolith in den Archiven verschiedener Online-Plattformen und genießen stets den Leichtsinn der Obskurität.


Wirklich interessant wurde es erst, als er seine Ausbildungen zum Mediengestalter (Bild & Ton) und zum Filmeditor erfolgreich abschloss und diesen einen Spielfilm folgen ließ, der zwar in den allgemeinen Handel kam, jedoch nur in einer stark gekürzten Fassung (es handelt sich dabei um die unterhaltsam-dilettantische Zombie-Komödie 'Turbo Zombi'). Fortan war der Witte desillusioniert, was das 'Filmgeschäft' betraf, begab sich aber stattdessen wieder in die herzliche, weit-gefächerte Independent-Szene und backte kontinuierlich kleinere Brötchen mit seinen besten Freunden (um im Handwerk nicht einzurosten), während er anfing, aus eigenem Antrieb heraus umfangreiche Filmbesprechungen für einige unbekannte, bei ihm natürlich sehr beliebte Perlen des internationalen Kinos anzufertigen. Nun ist der Tag gekommen, dass er auch hier bei den Drei Muscheln seine Schriften auf die Leserschaft loslässt und dabei sowohl aus einem Fundus an wahnwitzigen Spezialitäten schöpfen, als auch Aktuelles und Populäres aufarbeiten kann."



Unser JackoXL
JackoXL, angeheuerter Review-Söldner (das Wort Hure verbittet er sich) mit unendlichem Geltungsbedürfnis, dabei frei von Intellekt, Talent oder sonst irgendwas, was dieses nur im Ansatz rechtfertigen würde. Im Gegensatz zu stu und Jimmy ist man sich bei ihm nicht so ganz sicher, ob er auch geboren und aufgewachsen ist, die überlieferten Schriftrollen, Holzschnitte und Höhlenmalereien sind da nicht eindeutig. Manche glauben, er ist von Himmel gefallen, andere Legenden besagen, er wurde aus der Zukunft geschickt um Sarah Connor zu terminieren, ist dafür aber zu faul. Einzig belegte Tatsache: Er ist nun mal da. Schon früh infiziert mit dem Virus Film, hat er im jahrelangen Selbstversuch getestet, wie stark der übermäßige Konsum dieses Mediums die geistige und emotionale Entwicklung irreparabel schädigen kann...Versuchsreihe noch nicht abgeschlossen.


Grundsätzlich für jedes Genre offen, tendiert er doch zum Gangster- und Horrorfilm, da er ein Happy End grundsätzlich für den Weg des geringsten Wiederstandes hält. Mal ist das aber auch in Ordnung, schließlich ist und bleibt er ja so was wie ein Mensch...auch wenn nicht eindeutig bewiesen.


Unsinniger Trash kommt ihm gerne ins Haus, denn auch das hält er für eine Form von Kunst, die nicht jeder beherrscht. Eine ausgewogene Mischung aus Müll und Anspruch, ganz wie im echten Leben, das spiegelt seinen Filmgeschmack recht treffend wieder. Verehrt Scorsese, Leone, Hitchcock, die Coens und die Typen, die früher Mal John Carpenter und Francis Ford Coppola waren und inzwischen wohl durch Doppelgänger ausgetauscht wurden.


Ein eigentlich ganz umgänglicher Geselle, wenn man ihn nicht nach Mitternacht füttert. Bestellt sich gerne noch ein Bier, wenn der Rest sich gerade die Jacken anzieht, hält sich selber für unantastbar, solange er nicht den Gegenbeweis antreten muss und überlegt gerade ernsthaft, ob der Esstisch nicht in den Keller kann, um noch mehr Filme anzuschaffen. Ein Mann, der Prioritäten setzt. Mag eigentlich keine Muscheln, aber in dem Fall springt er mal über seinen Schatten, er muss sie ja (hoffentlich) nicht essen.


Beschwerden über ihn und seine verqueren Sichtweisen gehen direkt an stu, denn er selbst kann nur rudimentär lesen und schreiben, diktiert die Texte in der Regel seinem Bufdi, den er mit Doppelkorn gefügig hält. Freut euch  auf seine Einlage zur Muschelsuppe, so was wie die Maggi-Würze. Schmeckt eigentlich nicht, kann aber das gewisse Etwas sein.





Unser Pat
Pat hat seinen Namen daher, dass er die letzten vier Buchstaben seines vollen Namens einfach weggestrichen hat. Schon mal sehr kreativ. Bereits im Kindesalter war er von Fernsehen und Film fasziniert, doch die große Liebe für das Medium wurde in ihm als Jugendlicher entflammt, als er das erste Mal "Pulp Fiction" von Quentin Tarantino gesehen hat. Einer dieser typischen Filme, mit dem einen die Leute auch heute immer noch ansprechen, wenn sie große Ahnung von Filmen vermitteln wollen. Tarantino war auch eine ganze Zeit lang sein Lieblingsregisseur, doch mittlerweile wurde der von David Lynch vom Thron gestoßen.

Mittlerweile, also viele Jahre später, aber immer noch nicht viel reifer, verschlingt Pat geradezu alles, was es in Bezug auf Filme gibt. Er schaut nicht nur ständig selbst Filme, sondern schreibt auch gerne darüber, liest Filmkritiken von anderen oder liest Artikel und Neuigkeiten über Filme. Wenn er nicht gerade dabei ist, Filme zu kaufen und zu sammeln, liest er auch mal Bücher, die von Filmkritikern geschrieben wurden oder – Überraschung – das Thema "Film" behandeln. Vom wählerischen Aussortieren nach Genres hält er nicht allzu viel, vom Auswählen nach Darstellern ebenfalls nicht. Wer Regie geführt hat, ist für ihn schon eher entscheidend, doch allgemein schaut er alles, worauf er gerade Lust hat. Von Synchronisationen hält er allerdings schon eine ganze Weile überhaupt nichts mehr und ist daher mittlerweile einer dieser elitären Snob-Cineasten geworden, die jeden verteufeln, der nicht im O-Ton schaut. Naja, so schlimm nicht wirklich, aber ein bisschen vielleicht schon. Abseits von Filmen hat er erstaunlicherweise aber auch noch ein paar andere Hobbys. Neben seinem eigentlichen Alltag als Arbeitsloser, auf den die Eltern stolz sind (also Student), geht er ein paar Mal die Woche ins Fitnessstudio, um den Kopf frei zu kriegen und hört viel Musik, wenn er unterwegs oder zuhause ist. Am liebsten "Black Music", also diesen allgemein als frauenverachtend-homophob geltenden Schund über Geld, Bitches und Drogen. Dass Pat nun nach jahrelangem Schreiben von Kommentaren auf Moviepilot auch hier mitmachen darf, erfüllt ihn schon ein bisschen mit Stolz, auch wenn er eigentlich gar nicht so richtig weiß, was sich nun groß für ihn verändern wird. Sehr dankbar ist er trotzdem und freut sich, zusammen mit ein paar anderen Gleichgesinnten, die, wenn man mal ehrlich ist, noch viel besser schreiben können als er selbst, hier sein zu dürfen.



Unser Stu
Stu wurde geboren und wuchs auf. So viel dazu. Als kleiner Bub entdeckte der die wundersame Wunderbarkeit des Films durch „Krieg der Sterne“, der zu seinen Kindertagen wirklich so hieß und nicht etwa „Star Wars“. Angespornt im Kino die rettende Erleuchtung zu finden, rannte er seitdem immer wieder ins glücklich machende Dunkle, was nach Popcorn riecht. Er fand zwar keine Erleuchtung aber seinen Filmgeschmack und entwickelte dazu noch eine Vorliebe von cineastischen Eigenschaften, die er als liebenswürdig bezeichnet, die wir aber anders nennen. Wie? Das bleibt ein Geheimnis.


Für Stu ist dieser Blog eine therapeutische Maßnahme. Seine Meinung zu Film, TV und Sonst was hat er schon länger bei Moviepilot raus gelassen, warum er jetzt bei einem Blog mitmacht, weiß wohl wirklich nur seine Therapeutin, die schon deutliche Fortschritte in seiner persönlichen Entwicklung entdeckt haben soll. Wir halten das für ein Gerücht, aber uns fragt ja eh keiner.


Neben Filmen sind Videospiele Stu’s zweite große Leidenschaft. Dabei hat er, wie beim Film auch, das unglückliche Pech, weder ein echter noch gar kein Nerd zu sein. Er ist gefangen zwischen den Fronten. Er ist ein Semi-Nerd ©.Okay, vielleicht deshalb die Therapie. Darüber hinaus ist er ein großer Bewunderer britischer Popmusik (klar, als Kind der 80er und 90er) und britischer Komik. Vielleicht mag er deshalb auch den seltsam-amateurhaften Stil unseres Blog. Heimlich findet er aber die großen Kollegen wie filmosophie, CinemaForever (für die er manchmal auch arbeitet) und Cine Couch ganz toll. Aber das würde er ihnen niemals sagen. Er ist halt sooo schüchtern. Nicht süß, aber wenigstens schüchtern.


Als Stu nach seinem Lebensmotto gefragt haben, antwortete er folgendes: Ein guter Film ist ein guter Film. Egal ob aus Hollywood, Timbuktu oder den Benelux-Staaten. Wir lassen das mal so stehen, bevor er sich ein anderes Motto aussucht und uns und vor allem sich in Verlegenheit bringt. So, jetzt aber genug von Stu, der stolz von sich behauptet, er habe während eines Schülerpraktikums bei RTL, anno 1999 in Köln, mit Peter Kloeppel zu Mittag gegessen und Ulrike von der Groeben auf den Fuß getreten zu haben. Könnte aber auch Barbara Eligmann gewesen sein.



Unser Souli
Wo dieser Souli herkam weiß niemand von uns genau, vielleicht ist das auch besser so, denn sein Totenkopftattoo auf dem Rücken ist schon etwas abschreckend, vor allem in Verbindung mit dem blonden Pferdeschwanz. Aber das ist ein anderes Thema und wir sind schließlich nicht so kleinlich, dass wir auf ein fragwürdiges Äußeres achten. Unser Souli hat nämlich ganz andere Qualitäten. Hoffen wir zumindest. Genau wie Stu ist auch Souli geboren, aufgewachsen und mehr oder weniger erzogen worden. Seine Liebe zum Film fand er im zarten Alter von 6 Jahren, ohne es allerdings zu wissen, denn durch ein Missgeschick stieß er die Tür zum Horrorfilm auf und wurde mit fiesen Fratzen, langen Fingernägeln und eigenartigen Gebissen konfrontiert, die ihn noch heute in seinen Träumen verfolgen. Allerdings redet Souli dabei nie von einem Kindheitstrauma, sondern von einer Vision, die er einfach mit seiner zukünftigen Schwiegermutter verknüpft.


Souli hat sich bei unserem Blog gemeldet, mit einem ganz klaren Ziel vor Augen: Er will berühmt werden. Nunja, ob wir ihm dieses Ziel erfüllen können, sei mal besser dahingestellt, aber ohne Träume ist ein Leben ja irgendwie wertlos. Aber Souli hatte noch einen anderen Grund für den Beitritt bei Die Drei Muscheln: Spaß und Unterhaltung. Ja, unser Souli hat noch Freude daran, seine Gedanken in Worte zu fassen und sie dann für die ganze Welt (7 Leute) zu veröffentlichen. Ein Lieblingsgenre kann man ihm auch nicht nachweisen, denn egal ob Horror, Komödie, Thriller, Erotik oder einen schönen Heimatfilm. Den er findet man überall und noch viel besser: Den Souli kann man zu jedem filmischen Dreck anfeuern.


Ob unser Souli noch andere Hobbys und Leidenschaften hat, ist uns nicht klar, aber ich denke, er wird seinen Tag schon irgendwie herumbekommen, ob mit Musik, Frauen oder Videospielen. Vielleicht auch alles gleichzeitig. In einer Sache sind wir uns allerdings sicher, denn Souli weiß was er sagt, auch wenn das nicht immer ganz verständlich oder strukturiert erscheint. Sein Lebensmotto ist ein leichtes: „Wir finden uns alle, außer uns selbst.“ Mal sehen, was der er in Zukunft noch leisten wird, vielleicht schafft er es ja tatsächlich irgendwann mal einen gewissen Ruhm einzufahren. Wir werden sehen…



Unser Smooli


Ein Konzept vom Leben in der Realität und von Werten und Normen der Menschheit hat Smooli leider nicht, weshalb es ihm nichts ausmacht, als Muschel-eigener Hinkebein in einem Käfig im Keller gehalten zu werden und Film-Reviews zu schreiben. Genre-Vorlieben hat er natürlich. Er liebt den Film Noir und all die neueren Neo-Erscheinungen, den Gangsterfilm, Haunted-House-Gruselfilme und generell Filme, die sich mit dem Menschen und seinen Beziehungen auseinandersetzen. Eine seltsame Allergie verspürt er bei der Berührung mit Biographien und Filmen, die ihren Zuschauer bloß als schlichtes  Objekt verstehen, dem man selbst halbgare Reste vorwerfen kann. Sowas macht stu nämlich am Fütter-Freitag manchmal.

Trotz der Vorlieben und skeptischen Einstellungen zu gewissen Genres schaut Smooli überaus gern alles, was ihm vor die Nase kommt und schreibt noch lieber seine Meinung nieder, weil er sich dann fühlt, als könne er die Meinungen und Handlungen anderer beeinflussen. Was natürlich Quatsch ist. Neben all seinen offensichtlichen Stärken hat der gute Muschel-Neuling jedoch auch mit ein paar Problemen zu kämpfen. Problem Nummer 1 ist sein radiativ gefächerter Filmgeschmack, sodass er möglichst viel möglichst schnell gucken möchte und sich dann phasenweise exzessiv auf bestimmte Bereiche der Filmwelt stürzt. Dann muss man ihn manchmal in dem Arm nehmen, streicheln und ihm irgendwas zur Beruhigung vorsummen. Souli wählt da gerne „Cheri Cheri Lady“ von Modern Bratzing. Und es hilft, mittlerweile versucht er häufiger kreuzer und querer durch die Filmgeschichte zu reisen. Problem Nummer 2 ist die Tatsache, dass er nicht sprechen kann. Nicht einmal bei wichtigen Fragen. So wollte man von ihm wissen, ob er zufrieden mit seinem Käfig sei. Er war so glücklich, dass er angefangen hat zu weinen.

Dass Smooli ein neues Zuhause bei den DreiMuscheln gefunden hat, wo man ihm das gebrauchte Katzenstreu von Jackos Katze überlässt und alle 4 Monate wechselt, macht den Smooli aber noch glücklicher. Es heißt, auch „Tiere haben ein Recht in Würde zu leben“, bei den Muscheln genießt Smooli sogar das Recht, Texte zu verfassen. Die Gewinner der PETA-Auszeichnung in diesem Jahr sollten sicher sein… Ach, und wir haben ihn gefragt, ob sich sein Name auf „Schwuli“ reimt. Tut er nicht.
Unsere Gastautorin Suki
Suki ist eine der vierten Art und damit auch gleichzeitig ein Opfer der Gesellschaft. Wie sie auf diesen Planeten, den alle „Erde“ nennen, gekommen ist weiß sie bis heute nicht. Die Nachbarschaft munkelt sie wurde mit einer Brotkruste aus dem Wald gelockt. Als semi-profi-Ufo-terminator versucht sie ihr Spaceshuttle Richtung Heimat ausfindig zu machen. Sie kommt (wenn man Kekse hat) in Frieden und verfolgt keine höheren Ziele. Sie möchte nur gewinnen. Inzwischen sieht sie sich als Kreativling erster Güte, als Allroundamateur, Universalgenie, Spontan-Autist und als bescheidenen, demütigen Menschen, der immer über den billigsten Witz lachen kann: „Kommt 'ne Frau beim Arzt“. Jahre strichen ins Land und eine pubertierende Suki erhob sich vor dem stürmischen Horizont. Sie spürte zu der Zeit ihre pulsierende Ader der Filmleidenschaft und die sich entwickelnde Seriensucht. Normale Menschen gucken Filme und mögen sie oder nicht. Doch bei Suki ist das anders. Sie guckt einen Film und wenn sie ihn mag kann es sogar sein, dass sie besessen davon wird. Sie verliebt sich in mindestens einem der Film-Charaktere, zeichnet Fanarts, sitzt länger als gesund auf einem schäbigen Stuhl und verbringt unzählige Stunden damit Bilder davon bei tumblr zu bloggen, um sich zu schlagen, zu weinen und mindestens einmal pro Tag auf dem Boden herumzurollen, weil sie den Film so liebt und stirbt schließlich an überemotionale Reaktionen. Wenn es im Kino still ist und aus der Dunkelheit Pterodaktylus Geräusche kommen, weiß man: Suki ist da, die grade ihren Lieblingsschauspieler begrüßt.  Also kein Grund zur Panik.


Sie ist ein binge-watcher und sitzt noch meist bis drei Uhr morgens an ihren Lieblingsserien. Sie liebt, neben in Bierteig ausgebackene Tempura-Versuchungen, es als VFX Freak sich im Kino von Polygonen, Action, Sci-fi und Splatter bestrahlen zu lassen. Wenn sie mal nicht vor dem Bildschirm sitzt und Filme guckt, sitzt sie vor dem Bildschirm und zockt auf ihre geliebten PS3 ihre geliebten Videospiele. Zwischendurch versucht sie aber auch mal in die Natur zu kommen, dann wird Skyrim angeschaltet. In die echte Natur kommt Suki aber auch, ihr Hund sei Dank. Sie gibt ihr Geld meistens nur für Kino, BluRays, Games, Musik, Comics und Filmposter aus. Ihr Motto, bzw. Spruch um sich aus allen peinliche Situationen rauszureden lautet: „It’s okay, I’m an artist“. Die Meisten halten sie deswegen für verrückt, das liegt daran, dass kein Mensch je in der Lage sein wird, ihre mysteriöse Genialität und Komplexität jemals zu erfassen.


Nachdem Suki ein friedliches Leben auf Moviepilot führte kamen eines Tages die vier heiligen Muscheln daher und haben sie in ihrem Club der mehr oder wenigen guten Filmkritik aufgenommen. Jetzt muss sich Mondsafari nicht mehr allein fühlen. Ihr Preis-Leistungsverhältnis liegt zwar deutlich unter der ihrer Kollegen, aber als Padawan wird sie versuchen das Beste, in Form von Reviews oder ähnlichem Gedöns, raus zu holen. Suki, eine Miesmuschel im Feld voller Perlmutt-Muscheln eben.

Suki’s Beiträge



Unser Vitellone
Im Zuge seines Aufnahmerituals bei den Muscheln musste Vitellone zehn gefährliche Prüfungen bestehen, weswegen er die letzten Jahre seines Lebens mit verrückten Abenteuer in den entlegensten Winkel der Erde verbracht hat. Das Videomaterial dazu wird in den geheimen Muschel-Archiven aufbewahrt und ist der Öffentlichkeit mittlerweile nicht mehr zugänglich. Es sei an dieser Stelle nur so viel gesagt, dass ein Wettrennen mit einem gewissen Dr. Harrison Jones auf der Jagd nach dem heiligen Gral und das Zerstören eines goldenen Ringes in einem aktiven Vulkan noch zu den harmlosesten Aufgaben seiner Odyssee zählten.


Er schreibt schon seit einiger Zeit für die Muscheln, dass er erst jetzt zu seinem Vorstellungstext kommt sagt eigentlich schon alles über ihn aus. Denn nach seinen jahrelangen Abenteuern ist er zu einem ziemlich faulen Zeitgenossen geworden und wenn er zwei wichtige Dinge zu erledigen hat dann macht er im Zweifelsfall erst mal ein Nickerchen...oder schaut einen Film. Denn von Filmen kann er gar nicht genug kriegen, was wohl auch der Grund dafür ist, dass es ihn letztlich zu den Muscheln verschlagen hat. Thank you Captain Obvious! Als filmischer Allesfresser kennt er dabei keine Schmerzgrenze und ist sich für keinen Streifen zu schade. Vorlieben hat er natürlich trotzdem, so kann er zu Western nicht nein sagen und ist zudem ein großer Fan des italienischen Kinos. Überhaupt ist ihm in den letzten Jahren aufgefallen, dass man die wirklichen Perlen oft abseits von Hollywood suchen muss, was jedoch nicht heißen sollen, dass er den großen Stars und Sternchen nicht doch hin und wieder verfällt. Wenn er gerade keinen Film schaut (oder darüber schreibt) dann ärgert er sich mit der langweiligen Realität des Alltags ab. Das bedeutet weniger Sport treiben als er eigentlich sollte, essen, schlafen und Blödsinn machen. Glücklicherweise hat er dazu schon früh die richtigen Freunde gefunden mit denen er gerne mal ein Bier (zu viel) trinkt. Achja, gelegentlich besucht er auch eine Vorlesung, denn so ganz nebenbei studiert er noch. Aber nicht zu oft, sonst hätte er ja schließlich keine Zeit mehr für Filme.

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