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Review: ANCHORMAN 2 - DIE LEGENDE KEHRT ZURÜCK - Gelungen geölte Gag-Maschine für Insider und solche, die es werden wollen

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Fakten:
Anchorman 2 – Die Legende kehrt zurück (Anchorman 2 – The Legend Continues)
USA. 2013. Regie: Adam McKay. Buch: Will Ferrell, Adam McKay.
Mit: Will Ferrell, Paul Rudd, Steve Carell, David Koechner, Christina Applegate, Kristen Wiig, Dylan Baker, Greg Kinnear, Chris Parnell, Meagan Good, Fred Willard, Josh Lawson, Judah Nelson, Harrison Ford, Vince Vaughn, Will Smith, Jim Carrey, Marion Cotillard, Sacha Baron Cohen, Tina Fey, John C. Reilly, Kanye West, Liam Neeson, Amy Poehler u.a. Länge: 119 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Ab 5. Juni 2014 auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Story:
Die Legende lebt – und liegt besser im Haar als je zuvor: In den stilunsicheren 1970ern war Ron Burgundy das Maß aller Dinge. Er war der Anchorman! Zusammen mit seinen Freunden und Kollegen Brian Fantana, Champ Kind und Brick Tamland machte er nicht nur die Nachrichten, er war die Nachricht! Auch ein Umzug nach New York ändert nichts daran. Zusammen mit seiner Frau Veronica Corningstone  hofft er am Big Apple Karriere zu machen und an alte Westküsten-Erfolge anzuknüpfen. Doch stattdessen setzt ihn sein neuer Boss Mack Tannen vor die Tür. Die Chance auf Wiederherstellung des Egos lässt zum Glück nicht lange auf sich warten: Freddie Shapp bietet Ron Revolutionäres an – die Mitarbeit bei GNN, dem Sender, der als Erster Nachrichten nonstop bringen will! Die Plattform, wie geschaffen für Ron Burgundy und seine Freunde: Die Medienwelt wird nie mehr die gleiche sein…





Meinung:
Was soll man über einen Film schreiben, in dem es um nichts Anderes geht als eine Aneinanderreihung absurder Gags und Situationskomiken im bekannten Ultramacho-Manchild-Universum des Ron Burgundy - seine Erkenntnis, dass ihm seine Frau und sein Sohn im Leben wichtiger sind als sein Job, ist da das höchste an Gefühlen in Sachen Charakterentwicklung - und der als Fortsetzung eines dezent gefloppten Kultobjekts den allgemeinen Zuschauer nur wenig ansprechen dürfte? Der erste Anchorman kam ja auch schon...weia, 2004 heraus! Man-o-meter, da war man ja noch ein lumpiger Teen, können einen da die aufstrebenden Überreste vom Judd-Apatow-Style heutzutage noch genauso begeistern wie einst? Gottseidank biedert sich der daraus resultierende Film dann doch nicht als komplett einfallsloser Fan-Service an, zieht mit seinem schmerzfrei-grobschlächtigen Random-Impro-Humor ständig neue, unerwartet-wilde Register und verstärkt die Skurrilität seines Vorgängers dank eines erweiterten Budgets (schließlich sind die Players von einst inzwischen richtige Kassenschlager geworden) nochmal um einige eindrückliche, originelle und bisweilen effektvolle Einfälle - in gewohnter Bravado-Pulp-Manier, voller Late-70's-Anspielungen, Non-p.c.-Nonsens, Sight-Gags galore und stilechten Deko-Späßen in jeder Kulisse.


Ernst bleiben, es geht ja um die News: Ron und Team im Außeneinsatz
Was man allerdings bemängeln könnte, ist zum einen der teils gleichgültige Inszenierungsstil von Adam McKay, der ab und an aus unbekannten Gründen sein Talent zu vergessen scheint und so manche Witze mit hölzerner Plakativität unangenehm-peinlich an die Wand fährt, fast schon wie ein moderner Dennis Dugan (jener Regisseur aus dem Adam-Sandler-Dunstkreis mit perfiden Fokus auf den kleinsten, gemeinsamen Nenner von Humor) - da werden sodann Scherze aufgetischt, die sich genau an jenes Publikum richten, was den Genuss vom zweiten Anchorman leider insgesamt etwas unterminiert. Ob in der Hinsicht die mindestens 3 anderen Schnittfassungen des Films Verbesserung hervorbringen, können hierzulande derzeitig nur Besitzer eines Codefree-Players nachprüfen, da die deutschen Veröffentlichungen Bonus-technisch erneut zu wünschen übrig lassen - die Menge der verfilmten Witze muss jedenfalls überwältigend gewesen sein; schade, dass so einige misslungene in die Kinofassung hinein fixiert wurden. 
Zudem fällt der Zitierbarkeitsfaktor im Dialog leider auch weit überschaubarer aus, als im Meme-geadelten Vorgänger. Doch dann treffen wieder andere Sketche genau ins Schwarze und zeigen sogar inszenatorische Gewitzheit (mit einem explosiven CGI-Einsatz, ähnlich wie zuletzt jener in WOLF OF WALL STREET). Nimmt man da z.B. mal das große Finale, in dem...ach, wisst ihr was: bei Komödien sollte man ja Uneingeweihten im Nachhinein nicht den Witz verraten und das werde ich auch hier unterlassen, schließlich ist die subjektive Erfahrung das A & O eines solchen Lustspiels. Für die objektive Tragweite sind allerdings die enthusiastischen Leistungen der erfahrenen und aufeinander eingespielten Witzbolde im Darsteller-Ensemble von besonderer Bedeutung - und da leisten McKays cineastisch-einfangende Kräfte die beste Projektionsfläche, auch wenn ihm nicht immer gelingt, die Goldader herauszureißen und zu präsentieren.


Also kurzum: wem der Vorgänger schon gefiel oder bei den hier vertretenen Darstellern mit Freude & Euphorie weiß, woran er dran ist (und dabei erleben kann, wie jene den Geist ihrer Comedy-Roots mal wieder so richtig anpacken), darf bedenkenlos seine Nase in die Klamauk-Kiste stecken (für ganze 2 Stunden - leicht Overkill, ehrlich gesagt). Alle anderen sollten aber auch durchaus mal einen Blick riskieren, schließlich schlägt ANCHORMAN 2 in meinen Augen so ziemlich jede englischsprachige Live-Action-Komödie, die 2013 hierzulande anlief (PAIN & GAIN und OLYMPUS HAS FALLEN ausgeschlossen). Ich weiß, in so einem tiefen Tal freut man sich schon, wenn die Wölfe vorbeikommen, um einen aufzufressen, aber hey: immerhin!


7 von 10 Jahrzehnten flauschiger Schnurrbärte


vom Witte

Review: THE GIFT - DIE DUNKLE GABE - Die Hexe hinter vorgehaltener Hand

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Fakten:
The Gift – Die dunkle Gabe
USA. 2000. Regie: Sam Raimi. Buch: Billy Bob Thornton, Tom Epperson. Mit: Cate Blanchett, Giovanni Ribisi, Greg Kinnear, Keanu Reeves, Hilary Swank, Katie Holmes, Kim Dickens, Michael Jeter, Gary Cole, Rosemary Harris, J.K. Simmons, John Beasley, Chelcie Ross u.a. Länge: 111 Minuten. FSK: freigegeben ab 16 Jahren. Auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Story:
Annie, Mutter von drei kleinen Kindern und verwitwet, hat die Gabe der Wahrsagerei und verdient damit ihren Lebensunterhalt. Während eines Schulbesuchs lernt Annie Jessica kennen und hat eine Vision, die das Verschwinden von Jessica beinhaltet. Als diese wirklich verschwindet bittet die Polizei Annie um Hilfe.





Meinung:
Sam Raimis Filmographie ist in ihrer thematischen Strukturierung und den klaren Referenzen respektive Verzahnungen innerhalb dieser immer noch eine der interessantesten überhaupt: Mit „Tanz der Teufel“, „Tanz der Teufel 2“ und „Armee der Finsternis“ wurde der in Royal Oak geborene Raimi von Horror-Geeks schnell zum Messias des Fun-Splatters gekrönt, in dem er wunderbar eine inszenatorische Scharfsinnigkeit pflegte und diese mit einer echten Sturmflut an kreativen Einfällen kombinierte. Der Anblick von Blut, Schmodder und Gekröse hat selten so viel Laune gemacht bei dieser dreiteiligen Achterbahnfahrt. Neben seiner Vorliebe für das Schaurige, das Deftige und Komödiantische, zeichnete sich mit „Darkman“ eine neue Affinität ab: Der Comic, den er später mit „Spider-Man, „Spider-Man 2“ und „Spider-Man 3“ noch einmal durchweg großartig aufgegriffen hat und natürlich weiterhin zum Teil mit morbidem Gedankengut und üppigen Querverweisen zur eigenen Vita gestreckte. Zwischen diesen großen Bezugspunkten lassen sich aber immer wieder Filme entdecken, die als Übergänge fungieren, aber nie wirklich in den Fokus der Öffentlichkeit rutschen durften.


Annie wird von Donnie bedroht
Da wäre der verspielte Western „Schneller als der Tod“, der in Cineasten-Zirkeln weitreichend gefeierte Thriller „Ein einfacher Plan“ und der Okkult-Gruseler „The Gift“ von 2000, lange bevor Raimi mit „Drag Me to Hell“ zu seinen Wurzeln des Horrors zurückkehren wird oder mit „Die fantastische Welt von Oz“ den Klassiker in Form eines Prequels vergewaltigt. Warum die erstgenannte Filme nicht mit der ihnen rechtmäßigen Aufmerksamkeit belohnt wurden, lässt sich, trotz namhafter Besetzung, schnell absehen: Die Massenkompatibilität lässt zu wünschen übrig. Bei „The Gift“ aber, der heute schon wieder weitestgehend in Vergessenheit geraten ist, lässt sich traurigerweise postulieren, dass es um diesen Film wirklich nicht schade ist, hat sich Billy Bob Thornton mit seiner Vorlage doch ordentlich überhoben und Raimi eine – aus informalem Winkel betrachtet – akkurat nahezu unlösbare Aufgabe aufgebrummt. Dass „The Gift“ nun letztendlich scheitern musste, liegt daher sicherlich nicht an Raimis Inkompetenz, die ist schlichtweg nicht existent, der Mann beherrscht seinen Beruf nämlich fraglos, als eben an dem unausgereiften Skript.


Gesucht: Der Friseur der dieses Verbrechen begangen hat
„The Gift“ in eine klare Genre-Orientierung zu kategorisieren offenbart sich im Angesicht seiner inhaltlichen Zerstreuung als Ding der Unmöglichkeit: Okkultismus geht einher mit einem Gerichtsthriller, das Sozial-Drama mit einem atmosphärisch gezeichneten Milieu-Portriät und eine Kriminalgeschichte mit medialem Grusel. Das Drehbuch denkt in viele Richtungen und es wäre eine Lüge, würde man behaupten, Billy Bob Thornton hätte eine Arbeit ohne jedes Potenzial abgeliefert. Allein die Sequenzen im Gerichtssaal wissen den Konflikt, den das Südstaaten Kaff Brixton mit der vermeintlichen „Hexe“ gut auf den Punkt zu bringen und äußerst packend herauszuarbeiten. Während diese „Hexe“ selber eine von Leben gezeichneten Menschen namens Annie Wilson darstellt und mit ihrer hellseherischen Gabe mehr zu kämpfen hat, als dass sie diese vollständig zu ihrem Vorteil ausnutzen könnte. Mit Annie Wilson bekommen wir somit eine Hauptdarstellerin geboten, deren Fähigkeiten wir als Zuschauer niemals hinterfragen müssen, zu subjektiv schildert „The Gift“ ihre Präsenz, und die von Cate Blanchett mit einer natürlichen Introvertiertheit verkörpert wird, mit der man schnell sympathisiert und mitfühlt.


Je weiter der Film voranschreitet, desto extremer zerfasert er jedoch: Die Tätersuche, die jede forensische Analytik übersteigt, gipfelt in einem Moment des ungezwungenem mystischen Kitsches, der aufgesetzten kitschigen Mystik und lässt all den subtilen Grusel, der in „The Gift“ oftmals nur auf Samtpfoten geschlichen ist, der noch, auch wenn wir als Zuschauer nichts infrage stellen durften, immer einen Hauch von Zweifel inne trug, gerade aus der Perspektive Außenstehender, wird vollends in Luft aufgelöst und Annie bekommt ihre Katharsis, während der Zuschauer nicht nur der Auflösung vielleicht noch ein saloppes Achselzucken spendieren kann. Inszenatorisch aber gefällt „The Gift“ durchaus und findet einige stimmig-ästhetische Bilder des alptraumhaften Visionen und der engimatischen Sumpflandschaft, mit den schleichenden Nebelbänken und dem wispernden Vollmond. Doch das ist dann letzten Endes zu wenig, um das Gesamtpaket überzeugend zu schnüren.


4,5 von 10 Leichen im Teich 



von souli

Trailerpark: Ein kleiner Junge entdeckt den Himmel - Trailer zu HEAVEN IS FOR REAL

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Randall Wallace, Screenwriter von „Braveheart“ und Regisseur von „Wir waren Helden“, inszenierte mit „Heaven Is For Real“ die Verfilmung eines autobiographischen Bestsellers von Todd Burpo. Es geht um Kleinstadteltern und deren kleinen Sohn, der sich nach einer Nahtoderfahrung stark verändert. In den Hauptrollen sind Greg Kinnear („Little Miss Sunshine“) und Kelly Reilly („Sherlock Holmes“) zu sehen. Einen deutschen Starttermin gibt es aktuell noch nicht. 


Review: MYSTERY MEN - Die vergessene Superhelden-Karikatur

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Fakten:
Mystery Men
USA. 1999. Regie: Kinka Usher. Buch: Neil Cuthbert, Bob Burden (Vorlage). Mit: Ben Stiller, William H. Macy, Hank Azaria, Geoffrey Rush, Paul Reubens, Janeane Garofalo, Greg Kinnear, Kel Mitchell, Claire Forlani, Eddie Izzard, Tom Waits, Wes Studi, Lena Olin, Ricky Jay, Artie Lange, Doug Jones, Dane Cook u.a. Länge: 121 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Auf DVD erhältlich.


Story:
Championship City ist sicher. Kein Wunder, denn Captain Amazing sorgt dafür, dass kein Schurke mehr die Straßen der Metropole unsicher macht und dafür lieben ihn die Massen und seine Werbekunden. Da wo Captain Amazing ist, will das Team rund um Roy alias Mister Furious, auch hin. Doch das Team hat es nicht einfach und wird von den Ganoven der Stadt mehr belächelt als gefürchtet. Als Superschurke Casanova Frankenstein aber aus der Irrenanstalt entlassen wird und Captain Amazing daraufhin spurlos verschwindet, scheint die Stunde der Möchtegern-Helden gekommen zu sein.




Meinung:
Die 1990er waren keine gute Zeit für Superhelden, zumindest auf der Leinwand. Joel Schumacher inszenierte Batman zu Tode, die erhofften und lang erwarteten Comicverfilmungen „Spawn“ und „Steel“ erwiesen sich nicht nur als finanzielle Flops und das großangelegte Projekt, Spider-Man kinoreif zu machen schien in der development hell zu versauern. Was heutzutage unglaublich erscheint war Ende der 90er die Tagesordnung: Comicverfilmungen funktionierten nicht. Übersättigung?  Mag sein, jedoch war der Markt gewiss nicht so übersättigt wie heutzutage. Qualitative Tiefen? Zugegeben neben den insgesamt erfolgreichen „Batman“-Filmen, kamen meist nur Comicverfilmungen auf die große Leinwand, die den Ton ihrer Vorlage nicht trafen („Tank Girl“, „Judge Dredd“) und/oder einfach keinen Markt finden konnten. Comic meets Kino, in den 1990er Jahren noch ein Phänomen, welches eher selten Erfolge feiern konnte. Kein Wunder also, dass „Mystery Men“, eine Komödie die das Heldentum hinterfragte und persiflierte, keine Chance am Box Office hatte und hierzulande direkt und ohne größere Auffälligkeiten in den Regalen der Videotheken verschwand.


Welcher Verbrecher würde vor diesen Kostümen nicht schlottern?
Das Bedauerliche am unverdienten wie unbeachteten Abgang der „Mystery Men“ ist, dass der Film seiner Zeit eigentlich voraus war. Heutzutage, in einer Kinolandschaft in der Superhelden sowie deren entmystifizierende Imitatoren, die Kinos und DVDs belagern, hätte Kinka Ushers Helden-Jux gewiss die Chance noch einmal groß herauszukommen. Vor allem weil er mit Ben Stiller, Geoffrey Rush, Greg Kinnear, Eddie Izzard und William H. Macy auch heutzutage noch einiges an bekannten Gesichtern zu bieten hat. Das Problem dabei ist allerdings, das Regisseur Kinka Usher eine Comicwelt parodiert, wie man sie heutzutage, in den Zeiten von „Man of Steel“ und „The Dark Knight“ kaum noch präsentiert bekommt. Die „Mystery Men“ agieren in einer dunklen, liebevoll ausgestatteten und vor allem detaillierten Welt, die nicht versucht gegenwärtige Realität abzubilden, sondern ein architektonisches Konstrukt aus Fiktion und Historie ist. Eine phantastische Paralellwelt, die sich vor ihrer Vorlage nicht im Sumpf einer politischen oder gesellschaftlichen Ebene der Aussage versteckt, sondern sie mit offenen Armen empfängt und somit all die wunderbaren Dinge, Gebräuche und formellen Begebenheiten des Superheldenfilms gekonnt durch den Kakao zieht.


"Mystery Men" ist einer dieser Filme, die in der Vergessenheit versauern. Dabei hinterfragt die clevere Komödie die Thematik des Superheldentums auf liebenswerte Weise und dies sogar lange bevor es zum guten Ton gehörte, Heldengehabe komödiantisch zu zerpflücken. Das Ergebnis ist nicht immer so lustig wie gewollt, aber jederzeit eingehüllt in einer Fülle von grandiosen Einzelheiten, stilistischen Finessen und einem liebenswürdigen Grundton. In den Zeiten, in denen das moderne Helden- und Blockbusterkino sich mit einer selbstaufgelegten dark-and-gritty-Attitüde selbst überstrapaziert, wirkt selbst ein gefloppter, alter Versuch das Superheldentum auf spritzige und galante Art und Weise zu karikieren, wie eine kräftiger, frischer Wind im Genre der Weltenretter und Capeträger. Und während die einen noch streiten ob nun "Kick-Ass" oder "Super" von James Gunn besser ist, haben die Mystery Men im verborgenen und gut versteckt vor Hypes und übergroßen Erwartungen ihren Spaß.


7 von 10 Sphinx-Weisheiten