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Specials: PORNO TOTAL - Unsere Top 10 der kuriosesten Pornoparodien [Teil 2]

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Immer noch rollt der Rubel in der Sex-Industrie und immer noch gehören Pornoparodien zu bekannten Filmen und Serien zu den erfolgreichsten Veröffentlichungen des XXX-Marktes. Wir haben euch bereits vor einiger Zeit 10 kuriose Vertreter dieser Zunft vorgestellt (siehe hier). Doch weil die Schmuddelfilmproduzenten fleißig sind, gibt es neue, frische und erneut ziemlich seltsame Erwachsenenfilme zu entdecken. Hier unsere zweite Top 10 der kuriosen Pornoparodien.


10. Paranormal Activity
Buh! Bestimmt gibt es in der Adult Version des Horror-Franchises auch jede Menge Jump Scares. Vielleicht werden ja auch die spritzigen Höhepunkte der Sexszenen so inszeniert, wenn ihr versteht was wir meinen. Ansonsten eignet sich „Paranormal Activity“ wirklich recht gut für einen Porno, immerhin verderben die Pornoamateure den großen XXX-Produzenten seit Jahren das Geschäft mit wackelig aufgenommenen POV-Shots.



9. Game of Bones
In der originalen Serienvorlage gibt es richtig viel nackte Haut zu sehen und Sex ist bei “Gamer of Thrones” ja eh Ehrensache. Warum uns dieser Trailer aber irgendwie amüsiert hat, liegt also nicht unbedingt an der „Versexung“ von George R. R. Martins Fantasyreich, sondern an seiner amateurhaften Aufmachung. Da wird der Sex zur Nebensache.



8. 300
Bei den ganzen homoerotischen Anspielungen die “300” sowie dessen Sequel “300: Rise of an Empire” besitzt, wäre es ja eigentlich nicht verwunderlich, wenn die Pornoindustrie daraus einen Queer-Film zimmern würde. Doch die Ficki-Ficki-Variante von Zack Snyders Waschbrettbauchgemetzelorgie ist dann doch ganz züchtig und heterosexuell. Wie langweilig.



7. Evil Head
Evil Dead” goes porn. Fiese Dämonen, ein cooler Held und rote Körperflüssigkeit en masse. Das alles scheint die Porno-Version von Sam Raimis Kultklassiker (und deren Sequels) zu bieten, mit dem Unterschied, dass die hier spritzende Körperflüssigkeit eher weiß statt rot ist. Zum Titel müssen ja wohl nichts sagen, oder?



6. The Walking Dead
Sein wir ehrlich, der gerade so erfolgreichen TV-Serie “The Walking Dead” fehlt der Sex. Zum Glück haben einige Pornoproduzenten dies erkannt und bieten eine porno‘isierte Version von AMCs Zombie-Hit an. Aber gut, eigentlich sollte man sich über diese Pornofilm aufregen, immerhin werden hier nicht nur Männer und Frauen zu Sexobjekten degradiert, sondern auch die Untoten. Pfui!



5. Der Pate
Denkt man an den Paten, so denkt man an Marlon Brando, Al Pacino, große Familienfeiern sowie Verrat, Mord und einen abgehackten Pferdekopf im Bett. Denkt man an die Pornoversion von „Der Pate“ denkt man nur „Verdammt, was machen die wohl mit dem Pferdekopf?“ Wir wissen es nicht. Wir wollen es auch gar nicht wissen, ihr Ferkel.



4. Karate Kid
Egal was die Adult Industry mit dem 1980er Klassiker anstellt, schlimmer als das Remake kann es nun wirklich nicht werden und hey, dem Trailer zu folge konzentrieren sich die Macher auch auf den ersten und definitiv besten “Karate Kid”-Film.


3. Rambo(ne)
Porno-Aktrice Bonnie Rotten bekommt es in der Porno-Version von “Rambo” auch mit fiesen Cops zu tun und wird dann ebenfalls wie eins Stallone durchs nord-amerikanische Dickicht gejagt. Dazwischen darf Mrs. Rotten dann noch katzengleich Deputys ausknocken und über Hängebrücken rennen. Ach und gevögelt wird bestimmt auch.



2. Einer flog über das Kuckucksnest
Ein Haufen Menschen mit psychischen Problemen, die auf engsten Raum zusammenleben? Hallo, wenn das kein guter Nährboden für Sex ist? Zugegeben, eine Pornoparodie von „Einer flog über das Kuckucksnest“ ist schon ziemlich seltsam, das ist aber vollkommen egal, wenn man sich einmal den Trailer genauer anschaut: Anscheinend sind alle Ärzte afroamerikanische Männer oder weiße Frauen. Ein Loblied auf die Chancengleichheit.



1. Leaving Las Vegas
Nicolas Cage beste Rolle ist die des Alkoholikers Ben in “Leaving Las Vegas”. Das musste jetzt einfach gesagt werden. Was wir zur XXX-Parodie von Mike Figgis Drama sagen können? Nicht viel, außer ein lautes WHAT THE FUCK?! Es gibt so viele Cage-Filme die als Porno um modelliert werden können („Con Air“ wäre als Gayporn wohl sehr zu gebrauchen), aber die nehmen „Leaving Las Vegas“?! Okay, es gibt Prostituierte, Alkohol in rauen Mengen und eben Las Vegas. Hm… wir nehmen alles wieder zurück. „Leaving Las Vegas“ eignet sich vortrefflich für eine Pornoversion.

Specials: PORNO TOTAL - Unsere Top 10 der kuriosesten Pornoparodien

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Die Pornoindustrie hat nicht erst seit gestern die enorme Zugkraft bekannter Filme und Serien für sich entdeckt. Unter dem Mantel der Parodie wird vor allem in Amerika alles pornoisiert was einmal erfolgreich auf einer Kinoleinwand oder den Fernsehbildschirm zu sehen war, bzw. zu sehen ist. Hier unsere Top 10 der kuriosesten Pornoparodien. 

Hier geht's zur zweiten Top 10



10. The Big Lebowski
Okay, die Kultkomödie der Coen Brothers kam nur in die Liste, weil wir diesen Film so abgöttisch lieben. Eigentlich ist diese Parodie noch einigermaßen „normal“ und der Trailer zeigt, dass der Regisseur den Film wohl gut genug kennt, um neben der Sexualakrobatik noch etliche Zitate zu übernehmen. 





9. The Flintstones
Yabba-dabba-duh! Auch die Steinzeit wird vom Porno heimgesucht. In der erwachsenen Variante der Familie Feuerstein scheint es Familienvorsteher Fred mit einer frühreifen Tochter und seiner nimmersatten Gattin zu tun bekommen. Wir fragen uns ja, wie sehen die Vibratoren der Steinzeit eigentlich aus? 





8. Avatar
Es wird blau (nicht zum letzten Mal in dieser Liste). Die Pornoparodie auf James Camerons Mega-Erfolg „Avatar – Aufbruch nach Pandora“ war der erste Film aus der Adult Industry der komplett in 3D gedreht wurde und angeblich bereits zwei Tagen nach seiner Veröffentlichung ausverkauft war. Wir geben freimütig zu, es gibt da ein paar Szenen die in 3D bestimmt eine ganz andere Wirkung haben als sonst. 





7. Family Guy
Seth MacFarlane zum ersten. Ob die Realfilm-Porno-Variante von „Family Guy“ auch so immensen Gebrauch von cutaway-Gags macht wissen wir nicht. Wir nehmen aber mal an, dass hier der Sex auch pornogemäß abgehandelt wird. Schade, der Stil von „Family Guy“ würde sich anbieten die Industrie und die Pornoklischees zu parodieren. Vielleicht geht der Porno ja wenigstens darauf ein, das Familienoberhaupt Peter Griffin in der Serie ein Kinn hat, welches an einen Hodensack erinnert. Ach, das Thema werden die bestimmt anfassen.





6. American Dad
Seth MacFarlane zum zweiten. Pornodarsteller Evan Stone, der schon seit Jahren in der Industrie seinen Mann steht, sieht der Trickfilmfigur des Stan Smith schon sehr ähnlich. Da das Adult Business immer gerne gegen konservative Moralwächter austeilt, dürfte die amerikakritische Ausrichtung der Serie den Pornomachern die Produktion erleichtert haben. Und überhaupt, im Original gibt es einen dauergeilen Nerd, ein Hippiemädchen und viele frustrierte Hausfrauen. Perfekt für eine Pornohandlung. Okay, es gibt auch den Alien Roger und den sprechenden Goldfisch Klaus. 





5. Die Simpsons
Wer schon immer wissen wollte was im Bett von Homer und Marge geschieht, wenn das Licht ausgeht, ist hier goldrichtig. Auch Leute die sich sexuell zur Gelbsucht hingezogen fühlen sollten diesen Porno wohl nicht verpassen. Da es sich übrigens um einen Straight Porn handelt, also kein Sex zwischen Männern gezeigt wird, sollte man nicht damit rechnen dass sich Mr. Smithers und Mr. Burns hier wirklich näher kommen. 





4. Die Schlümpfe
Und es wird wieder blau. Ja, auch die Schlümpfe werden durch den Pornofleischwolf gedreht. Dabei gibt es doch nur Schlumpfine auf der Östrogen-Seite. Aber auch hierbei handelt es sich um keinen Gay Porn. Also entweder haben sich die Macher etwas einfallen lassen oder die Darstellerin der Schlumpfine hatte wirklich alle Hände voll zu tun. Nach einem Gang Bang sieht diese Parodie aber nicht aus. 





3. A Nightmare on Elm Street
Na, das passt doch. So ein Schönling wie Traumkiller Freddy Krüger eignet sich doch einfach perfekt für einen Porno. Der Schlapphut-Casanova mit der Klingenhand wird bestimmt ein ganz toller Liebhaber sein, immerhin weiß er doch wo von seine Gespielinnen träumen. Wir hoffen insgeheim ja auch eine Pornoversion von „Freddy vs. Jason“. Das muss dann aber ein Porno für ein homosexuelles Publikum werden. Unbedingt. 





2. E.T.
Die Pornoindustrie kennt kein Halten mehr, wenn es um Parodien geht. Sogar Spielbergs Filmklassiker, einer der Normfilme wenn es um familienfreundliches Entertainment geht, wurde kurzerhand zur Vorlage für ein Rein-und-Raus-Filmchen. Das ist irgendwie schon sehr, sehr, sehr seltsam. Fand übrigens auch die Darstellerin Remy LaCroix, die das Projekt verließ, weil sie in keiner Pornoparodie mitwirken wollte, die auf einem Kinderfilm basiert. 





1. Spongbob Schwammkopf
Äh… was zum Teufel?! Mal ehrlich wer guckt sich so etwas an? Zum Kokosnussschütteln (ja, wir meinen Selbstbefriedigung) ist doch eher ungeeignet. Okay, wer sexuelle Phantasien von einem Typen in einem abscheulichen Spongbob-Kostüm hat, der sollte hier voll und ganz befriedigt (hihi) werden. Ansonsten dürfte der Porno-Schwamm wohl eher für kurzes Kichern und ganz viel Kopfschütteln sorgen. Kopfschütteln! Nicht Kokosmuss. 



Specials: souli und stu... und Lachen in Serie

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Letzte Woche gab es leider eine Pause, weil unser ewiger Gast souli den letzten Fetzen Seele von George Lucas abholen musste, während stu an starken Flatulenzen litt. Nun haben sie sich aber wieder zusammen gesetzt und eine neue Liste erstellt. Diesmal verraten sie uns die Comedy-Serien, die sie am besten finden und genau wie ihr, fragen wir uns, wen das eigentlich interessiert? Hm, wohl am meisten souli und stu selbst. Diese Komiker.




stu's Nr. 5: Ein Blick ins deutsche Wohnzimmer - EIN HERZ UND EINE SEELE

Während mein geschätzter Freund und Mitstreiter seine ersten zwei Plätze unnötig mit Mumpitz füllt, serviere ich euch gleich zu Beginn ein wahres Sahnestück, eine komödiantische Doppelrahmstufe der deutschen Fernsehkultur: „Ein Herz und eine Seele“, das deutsche Pendant zur BBC-Serie „Till Death Us To Part“, die zwar nicht gerade zu den jüngeren Erfolgen des Fernsehens zählt, aber trotz allem auch heute, knapp 40 nach der ersten Ausstrahlung nichts von ihrer Brillanz verloren hat. Erzählt wird die Geschichte der Familie Tetzlaff. Angeführt von Alfred, der sich seinen überall bekannten Spitznamen „Ekel“ mehr als verdient hat. Er ist ein unausstehlicher Choleriker, ein widerlicher Besserwisser und bis zur Schmerzgrenze konservativ. Natürlich ist die Serie verwurzelt in ihrer Zeit und besitzt heutzutage den Status eines Relikts, dies ändert freilich nichts daran, dass „Ein Herz und eine Seele“ immer noch ein von den Darstellern getragenes und hervorragend geschriebenes Schmuckstück des deutschen Fernsehens ist. Wenn Ekel Alfred den Sozialismus erklärt, sich mit seinen Schwiegersohn Micha (der viel zu früh verstorbenen Diether Krebs) streitet oder seiner dümmlichen Frau das Leben zur Hölle macht, dann ist dies nicht nur ein ziemlich galliger Blick direkt ins deutsche Wohnzimmer dieser Zeit, sondern auch umwerfend komisch.
souli's Nr. 5: Specinator und Keller-Artie - KING OF QUEENS
Ich weiß, die Überschrift ist nun nicht unbedingt sehr freundlich, aber was soll’s. Die ersten vier Staffeln von „King of Queens“ wissen durchgehend auf hohem Niveau zu unterhalten, die Figuren wirken immer frisch, die Gags wiederholen sich nicht und der Spaß ist immer auf dem gleichen Level. Kurz gesagt: „King of Queens“ war in diesen Fällen immer beste Unterhaltung. Danach erfährt die Serie jedoch einen Bruch und ausgerechnet die Hauptfiguren, Doug und Carrie, malträtieren immer extremer die Nerven. Aber wieso hat es „King of Queens“ nun doch in meine Lieblingsliste geschafft? Kenn ich etwa keine anderen Serien? Sollte man meinen, aber es hat einen  anderen Grund, oder besser gesagt, zwei: Spence (gespielt vom fantastischen Patton Oswalt) und Arthur (verkörpert von einem hervorragenden Jerry Stiller). Diese beiden Charaktere sind so dermaßen genial und bleiben konstant auf der gleichen genialen Welle, dass ich an dem Punkt angekommen bin, an dem ich „King of Queens“ ausschließlich wegen Spence und Arthur geguckt habe. Die beiden haben eine eigene Serie verdient. An Genialität ist dieses Gespann nicht mehr zu überbieten.


stu's Nr. 4: Willkommen in der Arbeitswelt - DIE LIEBEN KOLLEGEN
Es gibt genau zwei Dinge, an die wohl jeder denken muss, wenn der den Song „With a little help from my friends“ von Joe Cocker hört. Das eine ist das legendäre Woodstock Festival, das andere die Kultserie „Wunderbare Jahre“. Star dieser puren Nostalgiebombe war Fred Savage und eben dieser spielt auch die Hauptrolle in der Sitcom „Die lieben Kollegen“. Die war wenig erfolgreich und brachte es 1997/98 auf fast 40 Episoden, wobei einige bis heute unausgestrahlt in den Archiven versauern. Zugegeben, „Working“ (so der Originaltitel) ist wahrlich keine Innovation. Die Figuren stammen meist aus dem Sitcom-ABC und die die Darsteller, sowie die Lacher vom Band sind auch nicht immer preisverdächtig, doch die Serie hat eine große Stärke: ihre Thematik. Der ewige Kampf um in der Arbeitswelt Fuß zu fassen und Erfolge zu feiern, wurde selten so herrlich überzeichnet und dennoch punktuell schmerzhaft ehrlich auf Film gebannt. Dabei bekommen arbeitswütige Yuppies genauso ihr Fett weg, wie die großen Konzerne. Hier ist es übrigens die fiktive Firma Upton/Webber, in deren Bürogebäude sich die gesamte Serie abspielt. Für mich bleibt „Working“ bis heute ein kleines verstecktes Highlight, alleine wegen des Werbespots von Upton/Webber, die in jeder Episode zu sehen war. Fred Savage war leider kein Erfolg mit dieser Serie beschert, aber nun macht er halt als Regisseur die Serie u.a. „Modern Family“ und „It’s always Sunny in Philadelphia“ beides große Erfolge, die eigentlich auch hier in diese Liste gehört hätten.


souli's Nr. 4: Der Dumme, der Schnorrer, der Triebgesteuerte - TWO AND A HALF MAN
„Two and a Half Men“ hat seinen Kultstatus inzwischen auch in Deutschland längst erreicht. Die Einschaltquoten sprengen den Rahmen und die Sender schlagen sich regelrecht darum, die beliebte US-Sitcom ausstrahlen zu können. Zu Recht! „Two and a Half Men“ ist natürlich politisch so dermaßen inkorrekt, stellt Frauen zumeist nur als Lustobjekte und Betthäschen da und die Beziehungen zur Ex-Frau und der eigenen Mutter ist das größte Grauen auf Erden. Aber auch in diesem Fall kann ich nur sagen: Was solls? Die Charaktere sind so herrlich verschoben, die Unterhaltung ist in jeder Folge immer auf dem gleichen Niveau und egal wie oft man eine Episode schon gesehen hat, es macht eine Laune. Charlie Sheen spielt wunderbar, genaugenommen muss er ja auch gar nicht schauspielern, sondern einfach nur sein wahres Ich offenbaren. Das ist alles Geschmackssache, ist klar, aber es ist einfach unhaltbar spaßig. Natürlich rede ich nur von den ersten acht Staffeln, mit Ashton Kutcher ging alles den Bach runter.


stu's Nr. 3: Pawelka, der Dödel - PASTEWKA
Er ist schon ein „Dödel“, dieser Bastian Pawelka. Ach nee, Bastian Pastewka meinte ich, der einst mit der „Der Wochenshow“ und seinen Figuren Brisco Schneider und Ottmar Zittlau Kultstatus erreichte. Nun können wir ihn aber ganz natürlich erleben, denn schließlich handelt die Serie“ Pastewka“ natürlich von Bastian Pastewka. Okay, so ganz die die Wahrheit ist die deutsche Comedyserie nicht, die zu den wenigen wirklich geglückte Prestigeobjekten des Privatsenders Sat 1 gehört. Aber hier geht’s ja auch nicht um Realitätsnähe, sondern – ähnlich wie bei meinem zweiten Platz – um einen hinreißend humoristischen Blick aufs Showgeschäft, mit Bastian Pastewka als  Fixpunkt. Dieser Fixpunkt ist darüber hinaus ein so selbstverliebter Fatzke und dennoch nie ein wirklicher Unsympath. Ja, dieser Serie gehört zum Besten, was das deutsche Fernsehen seit langem hervorgebracht hat, auch wenn es nur wieder eine recht freie Adaption einer anderen Erfolgsserie ist: „Curb your Enthusiasm“ von und mit Larry David. Aber lieber ganz ausgezeichnet abgeguckt, als schlecht selbst gemacht.


souli's Nr. 3: Die etwas andere Familie - MALCOLM MITTENDRIN
Wer diese Familie als normal betiteln würde, dessen Familienverhältnisse will ich persönlich nicht kennenlernen, aber mal ehrlich, welche Familie ist schon normal? In „Malcolm mittendrin“ bekommen wir es mit Malcolm, Reese, Dewie, Hal, Louis, Francis und irgendwann auch Jamie zu tun. Allesamt haben sie auf ihre liebenswerte Art mehrere Schrauben locker und manövrieren sich immer wieder auf skurrilsten Weise in die aberwitzigsten Situationen. Mein persönlicher Liebling der Serie ist ohne Wenn und Aber Vater Hal (wunderbar: Bryan Cranston), dessen Sichtweise und Handlungen nur selten wirklich nachvollziehbar sind, dafür aber zu den größten Lachern einladen und immer wieder eine Kettenreaktion aus Missgeschicken und seltsamen Zufällen heraufbeschwört. Wobei man natürlich auch erwähnen muss, dass der älteste Sohnemann Reese dem Vater in Sachen Dummheit in nichts nachsteht. „Malcolm mittendrin“ ist einfach so liebenswert und anders.  Das muss man einfach mögen.


stu's Nr. 2: Gott als Statist - EXTRAS
Ricky Gervais ist ein Gott! Der Brite schuf mit „The Office“ wohl eine der bekanntesten und erfolgreichsten Serien der jüngeren Geschichte, die vor allem in den Vereinigten Staaten und Deutschland (die deutsche Adaption sollte jedem als „Stromberg“ bekannt sein) große Erfolge feierte. Doch seine Serie über den ganz normalen Büroalltag ist für mich nicht Gervais Glanzstück. Diese Auszeichnung gebührt „Extras“. Hier spielt er den Statisten (engl.: Extra) Andy, der es auf verschiedenen Filmsets mit den unterschiedlichsten Persönlichkeiten zu tun bekommt. In jeder Folge gibt es einen großen Stargast und wie bei Gervais üblich – man erinnere sich nur an seine legendären wie bösartigen Moderationen bei den Golden Globes – bekommen die Stars ihr Fett weg. Da outet sich Kate Winslet schon mal als Expertin für Telefonsex, Ben Stiller versucht sich an einem osteuropäischen Flüchtlingsdrama und der als Cpt. Picard und Professor X bekannte Patrick Steward präsentiert uns seine äußerst seltsamen Drehbuchideen, die allesamt damit zu tun haben, dass sich Leute, bevorzugt jüngere Damen, ausziehen. Klamauk? Ja, ist es, aber dabei auch sehr scharfzüngig und wunderbar britisch. Göttliche Unterhaltung. Natürlich, ist ja auch von Ricky Gervais.


souli's Nr. 2: Hand in der Hose - EINE SCHRECKLICH NETTE FAMILIE
Jetzt kommen wir wohl zur größten Kultfigur der Liste: Mr. Al Bundy. Jeder kennt ihn, viele verabscheuen ihn, aber noch mehr Menschen verehren ihn beinahe wie eine muffige Gottheit. Ja, Al Bundy ist auch einer meiner Helden. Ein Charakter, der mit seit der frühen Pubertät begleitet hat und meine Ansicht auf die Welt sicher ein stückweit prägte. (Jetzt habt ihr Angst, oder?). Wer Al Bundy kennt, der weiß, der Mann hält rein gar nichts von der Heirat und Frauen, die nicht die Maße 90/60/90 besitzen. Ja, bleiben wir bei der Wahrheit, Al Bundy ist schon ein Arsch, ein verschwitzter, verarmter und hasserfüllter Zeitgenosse, mit dem man sich entweder anfreunden kann, ohne ab der erste Sekunde am liebsten wieder aus dem Gedächtnis streichen würde. Ich liebe Al Bundy, auch wenn ich mitsprechen kann, aber der Mann verliert einfach nie einen Hauch seines Ansehens bei mir.


stu's Nr. 1: The King of Nerds - THE IT CROWD
Jeder kennt „The Big Bang Theory“. Wirklich jeder. Warum auch nicht, die Serie von „Two and a half Man“-Schöpfer Chuck Lorre hat es geschafft Nerds salonfähig zu machen. Wer früher von den Sportlern verhauen wurde, gerne Videospiele spielt und alle Figuren aus „Star Wars“ kennt, ist jetzt ein Sexsymbol. Schön und gut, aber genau wie „Big Bang“ ist das Nerdtum zu einem ziemlich nervigen Hype verkommen. Das Charmante der Anfangszeit ist purer Berechnung gewichen, es wird also Zeit endlich die wahren King of Nerds zu krönen und die sitzen nicht auf einer Couch und essen Wan Tans, sondern hocken in einem stickigen Keller, einer großen britische Firma. Gemeint ist „The IT Crowd“. Hier gibt es nur zwei wahre Nerds: Moss und Roy. Die genießen ihre Arbeit immerhin müssen sie nicht mehr tun, als Kollegen, die von Computern keine Ahnung haben per Telefon zu raten den PC aus- und wieder einzuschalten. Doch dann bekommt das Duo eine neue Leitung, die erfolgshungrige, neurotische Jen, die von EDV so viel Ahnung hat, wie Moss und Roy von Small Talk. „The IT Crowd“ brachte es auf vier Staffeln, mit jeweils 6 Folgen und jede davon ist erstklassig. Hier geben sich Ironie, Sarkasmus, schwarzhumoriger Spott und manchmal sogar bissige Gesellschaftskritik die Klinke in die Hand und die Darsteller sind ebenfalls schlicht ganz wunderbar., allen voran Lockenkopf Richard Ayoade als Moss, dessen Regie-Debüt „Submarine“ zu den besten Comig-of-Age-Filmen aller Zeiten zählt, aber dies gehört in eine andere Liste.


souli's Nr. 1: I'm no superman - SCRUBS - DIE ANFÄNGER
Meine Nummer 1 vergebe ich an die Krankenhauseserie „Scrubs“. Inzwischen todgelaufen auf Pro7, verliert die Serie für mich doch nichts von ihrem Charme, ihrer Komik und der Faszination. Jede Folge, und ich rede da bis zur sechsten Staffel, denn danach ging es langsam aber sicher bergab, begeistert mit unvergleichlichen Charakteren, mit inszenatorischen Unmengen an Kreativität und immer mit der nötigen Emotionalität, die im Kontrast mit der lockeren Überspitztheit eine ganz eigenes Bild entstehen lässt, welches in dieser Form nie zu sehen war und auch nie wieder zu sehen sein wird. Jede Figur hat ihre liebenswerte wie hassenwerte Eigenschaften, jeder Figur kann sich für den Zuschauer interessant machen und die Entwicklungen, die jeder von ihnen im Laufe der Serie durchmacht, sind nicht nur auf humoristischer Ebene unheimlich unterhaltsam, sondern auch auf zwischenmenschlicher wie gefühlvoller Basis immer eine Klasse für sich. „Scrubs“ ist meine (humorvolle) Serienliebe.



Habt ihr Vorschläge für eine neue Liste? Wenn ja, dann immer her damit.


Wir  danken souli für seine Mithilfe. Wenn ihr mehr von souli lesen wollt dann könnt ihr seine Kritiken und Meinungen zu diversen Filmen bei CinemaForever begutachten oder ihr besucht ihn mal bei Moviepilot.