Posts mit dem Label Megan Fox werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Megan Fox werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Review: IMMER ÄRGER MIT 40 - Midlifecrisis à la Judd Apatow

Keine Kommentare:



Fakten:
Immer Ärger mit 40 (This is 40)
USA. 2012. Regie und Buch: Judd Apatow. Mit: Paul Rudd, Leslie Mann, Albert Brooks, John Lithgow, Jason Segel, Chris O’Dowd, Melissa McCarthy, Megan Fox, Ryan Adams, Maude Apatow, Iris Apatow, Robert Smigel, Ryan Lee, Charlyne Yi, Annie Mumolo u.a. Länge: 133 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Story:
Für die Eheleute Pete und Debbie stehen die 40. Geburtstage an, doch jeder hat seine eigene Art damit umzugehen: Während Pete zu seinem Alter steht und eine große Party plant, verleugnet Debbie das ihre und behauptet erst 38 zu sein. Doch egal wie sie zu der 40 stehen, beiden Partnern werden die Probleme des Alters klar: Man muss den Arzt häufiger fürs Checks aufsuchen, der Körper ist nicht mehr so jung und knackig wie früher und die Kommunikation mit den Töchtern, der pubertierenden Sadie und der jüngeren Charlotte fällt zunehmend schwerer. Während in dem Klamottenladen von Debbie anscheinend eine Mitarbeiterin klaut, hat Petes Musiklabel andere Geldprobleme: Da er nur noch Musik verlegt, die er selbst gut findet, diese aber nicht den Massengeschmack trifft, schreibt er rote Zahlen. Als die Ehe der beiden auch noch unter den zahlreichen Krisen leidet, wird klar, dass mit Erreichen der 40 keine einfache Zeit angebrochen ist...




Meinung:
Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Humor spielt im eigenen Geschmacksempfinden natürlich eine ganz zentrale Rolle und es liegt nun an jedem Menschen selbst, ob er seinen Spaß an pechschwarzen Humor Made in Britain hat, oder sich doch von derbem Slapstick à la Stooges belustigen lassen kann. So schön das gemeinsame Lachen auch sein kann, manchmal stoßen doch zwei divergente Welten aufeinander, die das reziproke Humorzentrum des anderen nur mit unverständlichem Stirnrunzeln betrachten können und während bei Person A bereits Tränen aufgrund der Zwerchfellerschütterung kullern, sitzt Person B regungslos im Nebensitz und schnauft enthemmt genervt durch den Saal. Ausnahmen sind da nur die ikonischen Urgesteine Charlie Chaplin und Loriot, denn wenn in Bezug auf diese beiden Titanen nur gelangweiltes Schweigen zu vernehmen ist, gleicht das beinahe einem unheilbringenden Sakrileg.


40 Jahre und kein bisschen Weise: Debbie und Pete
Wenn man sich dann durch das kontemporäre Comedy-Gefilde schlägt und nach Künstlern Ausschau hält, die noch wirklich Talent in Sachen (Situation-)Komik und (Wort-)Witz besitzen, ohne sich in peinlichen Plattitüden zu suhlen, dann wird die Auswahl doch schon recht eng. Platzmangel herrscht vor allem dank der lächerlichen Parodien-Welle, die seit „Scary Movie“ unabdinglich anhält und die wahren Glanzlichter an den Kinokassen und DVD-Regalen verkümmern lässt. Man ist also an dem Punkt in der Filmwelt angekommen, an dem man seine langwierigen Spekulationen über den einst – zu Recht – gehypten Judd Apatow nun auf belegbares Fundament ablegen kann und darf gerne behaupten, dass das Multitalent aus New York wahrlich die letzte Hoffnung des heutigen Comedy-Kinos ist, allerdings muss man seine künstlerischen Ansprüche dabei immer aus dem richtigen Blickwinkel betrachten und die Form akzeptieren, die Apatow in seinen Werken auch anstrebt.


Happy Together?
Es handelt sich nach wie vor um das schwungvolle Geschichtenerzählen, mit massenkompatibler Prämisse und der Ansatz von tiefgreifender Arthouse-Kost stand bezüglich dem Mann noch nie zur Debatte, einfach weil es nicht den persönlichen Voraussetzungen entspricht. Und dennoch, so seicht die Outputs auf den ersten Blick auch aussehen mögen, die Intention ist doch immer eine unheimlich bodenständige wie erfrischende und umklammert die alltäglichen Probleme, überwiegend in den Höhen und Tiefen einer Beziehung statuiert, mit denen wir uns im besten Fall genau identifizieren können und problemlos den von Sympathie gezeichneten Zugang zum Geschehen finden. Das zeichnete auch schon seine vorherigen Regiearbeiten wie „Jungfrau (40) männlich, sucht…“ und insbesondere „Beim ersten Mal“ aus. Es besteht unübersehbar ein fester Bezug zur Realität, wenngleich dieser gerne der Komik wegen etwas überspitzt dargestellt wird.


Alt trifft jung
Wenn man sich die einzelnen Werke von Apatow anschaut und den Blick auf die Besetzungslisten richtet, dann tauchen immer wieder die gleichen Namen auf, sei es Seth Rogen, Jason Segal, Jonah Hill, Paul Rudd oder Ehefrau Leslie Mann. Verbunden waren die Filme in ihrer informalen Ebene nie, mit „Immer Ärger mit 40“ ist das dann doch zum ersten Mal etwas anders, wenn auch nicht in wirklich gravierendem Ausmaße. Die fokussierte Ehe von Pete (Paul Rudd) und Debbie (Leslie Mann) gab es schon im fünf Jahre zuvor erschienenen „Beim ersten Mal“, da waren die Beiden allerdings nur als hochwertiger Nebenstrang vertreten und nicht als Metronom der Story. Wer nun allerdings ebenfalls ein Wiedersehen mit Alison (Katherine Heigl) und Ben (Seth Rogen) erwartet, der wird enttäuscht, einzig „How I Met Your Mother“-Star Jason Segal schaut als Bodytrainer noch einmal vorbei, lässt aber keine wohligen Erinnerungen an den wunderbaren Sommerhit von 2007 aufkommen, sondern dient vielmehr als namhaftes Beiwerk.


So viel Glück auf einmal... zum kotzen
Zwar ist Judd Apatow nicht erneut auf der Höhe wie einst in „Beim ersten Mal“, macht den überlangen Ausrutscher „Wie das Leben so spielt“ mit seiner herrlichen Ehe-Dramödie „Immer Ärger mit 40“ aber mit Leichtigkeit wieder wett. Die Zutaten, die Apatows Œuvre bis dato auszeichneten, sind auch hier wieder mühelos zu entdecken und die Lebensnähe, mit der der Film entfaltet wird, ist so liebeswert, dass man sich mit den launischen, aber durchaus herzlichen Protagonisten schnell anfreunden kann. Im Mittelpunkt steht da die Zeit – der Titel lässt es anklingen – der 40er und die Veränderungen mit dem Alter, die nun mal jeder Mensch früher oder später akzeptieren muss, einfach weil die Verdrängung schlussendlich in Selbstlügen enden und einem selbst mehr schaden, als den Menschen, die man täuschen möchten. Akzeptanz ist da das Stichwort und genau das Thema, um das „Immer Ärger mit 40“ fortwährend kreist. Die Ehepartner müssen ihr Leben mit den Kindern akzeptieren, ihre Pflichten, ihre Vorbildfunktion, während die Kinder verstehen müssen, Regeln einzuhalten und – genau wie die Eltern untereinander – Freiräume und Privatsphäre respektiert werden muss.Dieses Tohuwabohu wird mit Esprit, tollem Timing und den nötigen leisen Tönen wunderbar auf den Zuschauer übertragen.


Apatows Spagat zwischen komischen Augenblicken und ernsten, reflektierten Momenten, geschieht mit routinierter Präzision. Und auch wenn der Film mit seinen gut 130 Minuten etwas zu lang geraten ist und nicht selten an eine Sitcom erinnert, gerade weil einige Ausführungen doch unnötig weit ausholen, bringt „Immer Ärger mit 40“ endlich wieder genau den erzählerischen Pepp und die zwischenmenschlichen Wahrheiten mit ins Kino, die man in diesem Genre viel zu lange vermissen musste. Die schönsten Szenen in einem Apatow-Film sind jedoch immer die, wenn man das Gefühl zugesprochen bekommt, dass die Charaktere hier wirklich so sein dürfen, wie sie sein wollen und ihnen vor allem keine Grenzen vorgegeben wurden, dabei erscheint Vulgäres aber nie geschmacklos, sondern passt mal wieder genau in das familiäre Bild. Eben ein typischer Apatow und damit eben auch ein weiteres Highlight im Comedy-Sujet der Moderne.


6 von 10 "Lost"-Spoilern 


von souli

Review: TEENAGE MUTANT NINJA TURTLES - Für die jungen Fans

2 Kommentare:


Fakten:
Teenage Mutant Ninja Turtles
USA. 2014. Regie: Jonathan Liebesman. Buch: André Nemec, Josh Appelbaum, Even Daugherty. Mit: Megan Fox, Will Arnett, William Fichtner, Alan Ritchson, Noel Feisher, Jeremy Howard, Pete Ploszek, Danny Woodburn, Tohoru Masamune, Whoopi Goldberg u.a. Orig. Stimmen von Tony Shaloub, Johnny Knoxville u.a. Länge:101 Minuten. FSK: freigegeben ab 12Jahren. Ab 5. März 2015auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D erhältlich.


Story:
Die humanoiden Schildkröten Donatello, Leonardo, Raphael und Michelangelo nehmen, unterstützt von ihrem Mentor Splinter, der furchtlosen Journalistin April O’Neil und dem ehrgeizigen Kameramann Vern, den Kampf gegen ihren ultimativen Endgegner auf: Ninja-Meister Shredder und seine Fußsoldaten.





Meinung:
Es ist schon seltsam, dass die Turtles irgendwie immer noch an der Trickserie der 1980/90er gemessen werden. Dabei stammen die vier Kampfkröten doch eigentlich aus einem Independent-Comic, in dem es wesentlich rauer, brutaler und monochromer zuging, als in der kindertauglichen TV-Trickfilmserie, die bei uns zunächst auf RTL lief und wohl nicht nur den Kleinsten den Samstagmorgen versüßte. Es folgten drei Realverfilmungen, wo von vor allem Teil 1 wirklich als gelungen und beeindruckend zu bezeichnen ist, sowie Videospiele und anderen Merchandise. Nun, im Jahre 2014 haben sich die Turtles quasi selbst überlebt. Immer wieder wurde in ihrer Historie herumgeschraubt und immer wieder waren sie ein Garant für volle Spielwarenkassen und leere Eltern- und Nerdkonten. Dass Produzent Michael Bay erst jetzt darauf gekommen ist, die Ninja-Kröten erneut in ein Kinoabenteuer zu schicken und schon staunenswert.


Auch Turtles fahren Aufzug
Der Gegenwind des Hasses hat dieses Big Budget Reboot der Turtles bereits ereilt, als noch kein Meter Film im Kasten war. Nun, da „Teenage Mutant Ninja Turtles“ fertig ist und in unsere Lichtspielhäuser kommt, lässt sich folgendes Resümee ziehen: die krachende Effektsause aus Bays Produktionsschmiede Platinum Dunes ist nicht so schlimm wie erwartet, allerdings auch weit davon entfernt den Stempel „empfehlenswert“ zu erhalten. „Teenage Mutant Ninja Turtles“ spricht in all seinen Facetten ein adoleszentes Publikum an, welches weder mit den ersten Realfilm von Steve Barron, noch mit den originalen Comics oder der ersten Trickfilmserie Kontakt hatte - die im Vergleich zur hier zur Schau gestellten Over-the-Top-Dynamik gewiss wie attraktionslose Luftnummern wirken müssen, für die auf großes Getöse ausgelegten Sehgewohnheiten des modernen Zielpublikums. Die übertriebenen Charakterzüge der Ninja-Kröten werden hier noch einmal überspitzt dargeboten, die Action wird in meist planlos wirkenden Overkill-Szenen dargereicht und die menschlichen Figuren wirken (vor allem Eye Candy Megan Fox) noch artifizieller als alle aus dem Computer stammenden Figuren und Tohuwabohu-Elemente.


 
April O'Neil im Einsatz für eine gute Story
Was „Teenage Mutant Ninja Turtles“ ein wenig schön poliert sind zum einen die immer noch (für die Fans) gut funktionierenden Charaktere der mutierten Schildkröten sowie deren Eigendynamik und das Regisseur Jonathan Liebesman, der auch in diesem Film wieder keine eigene Handschrift zu generieren vermag, zumindest ein paar Actionszenen in Petto hat, die dem naiven Charme der Turtles gerecht werden. Das ist relativ wenig auf der Haben-Seite und wirklich mehr kommt auch nicht hinzu. Obwohl es schon positiv ausgelegt werden kann, dass sich „Teenage Mutant Ninja Turtles“ in kompakten 101 Minuten abspielt und nicht für eine gegenstandslose Handlung fast drei Stunden braucht, wie etwa zuletzt „Transformers: Ära des Untergangs“. Aber auch wenn es als Fan der Turtles schwer fällt, so lässt es sich dennoch nicht von der Hand weisen, dass die erhoffte Überraschung (das Produzent Bay und Regisseur Liebesman mit den Kultkröten mehr gemacht haben, als einen seelenlosen Box Office-Schmeichler für die Popcorn gierende Masse) hier absolut aus bleibt.


„Teenage Mutant Ninja Turtles“ ist hektisches Bombast/Krawall-Kino, welches dem Franchise gewiss neue Möglichkeit im Bereich des Marketing, also der Gewinnmaximierung, einbringen wird, den liebenswerten grünen Ninjas mit dem Panzer auf dem Rücken aus New York
aber nicht gerecht wird (dafür ihrem jüngsten Publikum). Dieser Film rund um die Turtles scheint halt einfach für eine andere, eine neue Generation von Fans zu sein. Ist das ärgerlich? Ja, ist es schon irgendwie, allerdings hat die ältere Generation ja den Realfilm von 1990 und der ist – dass werden die Kiddies von heute eines Tages auch einfach einsehen müssen – besser. Keine Diskussion.


4 von 10 zufällig gefundenen Ninjitsu-Büchern

Specials: Unser ABC von TRANSFORMERS

Keine Kommentare:



Ab Donnerstag machen die Transformers erneut unsere Kinos unsicher. Zeit, sich einmal von A bis Z mit den Riesenrobotern zu beschäftigen. Viel Spaß.


A wie Alzheimer. Auch Transformers brauchen Energie. Während normale Lebewesen dafür einfach etwas essen, brauche Transformers Energon. Ohne Energonquelle verfallen Transformers nach und nach körperlich wie geistig. Zu sehen ist dies bei Jetfire in „Transformers: Die Rache“, der damit beweist, Alzheimer gibt es auch bei den wandelbaren Riesenrobotern.


B wie BayBot. Fans von Michael Bay, die ihren Lieblingsregisseur wirklich ehren wollen, sollten sich unbedingt den BayBot zulegen. Eine Actionfigur, die jeden Schrank und jede Sammlung aufwertet. Bevor ihr aber jetzt die Online-Kauf- und –Aktionshäuser abklappert, lasst euch gesagt sein, dass der BayBot nur ein Scherz von Hasbro war. Auf der „Transformers“-DVD gibt es als Easter Egg einen Werbespot zur fiktiven Actionfigur. 


 
C wie Cameo. Dass Michael Bay sich gerne für kleine Auftritte innerhalb seiner Filme auch vor der Kamera zeigt ist kein Geheimnis. In „Transformers“ hat Bay aber einen Cameo, den vor allem Bay-Hasser garantiert gerne immer wieder ansehen, denn Bay wird dort in einer sehr kurzen Szene von Megatron mit dem Wort „disgusting“ („widerlich“) gegen ein Auto geschleudert.


D wie Dwayne Johnson. Der ehemalige „The Rock“ sollte zuerst die Rolle des Cade Yeager im vierten Teil der „Transformers“-Reihe übernehmen. Aus zeitlichen Gründen, Johnson hatte bereits für „Hercules“ von Brett Ratner unterschrieben, musste Michael Bay auf seinen zweiten „Pain & Gain“-Star ausweichen: Mark Wahlberg.


E wie Entlassen. Das Megan Fox und Michael Bay sich verkrachten ist alles andere als ein Geheimnis. Vor allem Fox‘ Vergleich, dass Hitler und Bay sich sehr ähnlich sind, ging durch die Presse. Wer jetzt glaubt, dass Bay nach dieser Äußerung den Schlussstrich zog, der irrt sich. Bay wollte „Transformers: Dark Side of the Moon“ dennoch mit Fox besetzen. Wer sie letztlich entlassen hat, war Produzent Steven Spielberg. Der „Schindlers Liste“-Regisseur fand den Hitlervergleich nämlich überhaupt nicht amüsant.

 
F wie Frauen. Ja, obwohl es in den Filmen von Michael Bay nur männliche Roboter gibt, haben auch die Transformers einige Damen in ihren Reihen. Die allererste war Alana (siehe Bild), die in den 1980er Jahren in einer der vielen „Transformers“-Serien das Licht der Welt erblickt. Wirklich bekannt wurde Alana allerdings nicht und auch Arcee, Elita-1 und Chromia haben nie den Bekanntheitsgrad von Bumblee oder Starscream erreicht, weswegen es unwahrscheinlich ist, dass weibliche Transformers ihren Weg auf die Leinwand finden. Ist aber schon irgendwie unfair. Dino-Transformers bringen sie, aber die Frauen müssen daheim bleiben. Tzz.


G wie G.I. Joe. Eigentlich wollte Hasbro zuerst seine zweite große Actionfigur-Serie G.I. Joe auf die große Leinwand bringen. Anfang der 2000er Jahre lief die PreProduction bereits auf Hochtouren. Doch als 2003 der Irakkrieg ausbrach, wurde das Projekt vorerst auf Eis gelegt und die wandelbaren Roboter bekamen den Vorzug.


H wie Hasbro. Hasbro gilt als die Mutterfirma der Transformers. Eigentlich sind die Roboter aber eine Ko-Operation zwischen Hasbro und dem japanischen Spielzeughersteller Tokara Tomy. 1986 begang der Siegeszug der Transformers. Doch Hasbro war zuvor schon einer der ganz großen Spielzeuggiganten. So vertreibt Hasbro u.a. Spielklassiker wie „Monopoly“ und „Twister“. Übrigens hat der Name Hasbro auch eine Bedeutung. Es ist die Abkürzung für Hassenfeld Brothers.


 
I wie Imitiert. In „Transformers 3“ kam mit Sentinel Prime einer der ältesten Transformer zur Filmreihe hinzu. Der alte Roboter, der Optimus Vorgänger und Meister war, wurde im Original von Leonar Nimoy gesprochen. Doch die SFX-Abteilung nahm nicht Nimoys Gesicht als Vorbild von Sentinel Prime, sondern das von Sean Connery.


J wie John Goodman. Wer glaubt, dass Mark Wahlberg der größte und einzige Neuzugang bei „Transformers: Age of Extinction“ ist, der irrt sich. Denn im vierten Teil der Reihe gibt auch John Goodman sein Robo-Debüt. Allerdings nicht als Schauspieler, sondern als Sprecher. Goodman leiht dem Transformer Hound seine Stimme, der auf der Seite von Optimus Prime kämpft.


K wie Kritiker. Das Kritiker selten etwas Gutes zu sagen haben, wenn es um Michael Bay und seine Filme geht ist so bekannt wie letztlich doch auch uninteressant. Der amerikanische Komiker und Talkmaster Jimmy Kimmel hat in seiner Show aber einige US-Kritiker dazu gebracht positive Worte zu Bays „Transformers: Age of Extinction“ zu finden. Wie die lauten, könnt ihr im Video sehen. Viel Spaß.




L wie Linkin Park. Das Mark Wahlberg nun die menschliche Heldenrolle übernimmt, ist nicht die einzige große Änderung beim vierten „Transformers“-Film. In der Vorgänger-Trilogie kümmerten sich nämlich Link Park um die Titelsongs. Von „What I’ve done“ über „New Divide“ bis hin zu „Iridescent“. Alles große bis kleine Hits, alles Robo-vs-Robo-Titelsongs. Statt Linkin Park darf nun die Band Imagine Dragons das Zepter übernehmen. Link Park ist aber nicht völlig aus dem Rennen. Die Band rund um Mike Shinoda und Chester Bennington darf mit „Until it’s gone“ einen Song zum Videospiel „Transformers: Age of Extinction“ beisteuern. Na immerhin.


M wie Megatron. Megatron ist nicht nur der große Bad Boy der Transformers, hinter dem Namen steckt auch die Bezeichnung für einen 4zylindrigen Ottomotor (Turbolader) mit 1,5 Liter Hubraum, der von 1987 – 1989 in der Formel 1 eingesetzt wurde. Tja, schon wieder was gelernt. Ob der Motor wegen dem Transformers-Schurken so genannt wurde, ist leider unbekannt.


 
N wie Namen. Klar, Optimus Prime, Megatron und Bumblebee sind bekannte Namen innerhalb des „Transformers“-Franchise. Dass diese im ersten Film dabei sein werden, war klar. Doch die anderen Roboternamen wurden lange geheim gehalten. Im Sommer 2006 gaben die Hauptautoren des Films, Alex Kurtzman und Robert Orci (siehe Bild), während einer großen Video-Konferenz bei Yahoo! bekannt, welche Transformers sonst noch mit dabei sind. Vor dieser Bekanntgabe wussten nur einige Hasbro-Anwälte sowie wenige Teile der Filmcrew, wer von den Transformers sich die Ehre geben wird.


O wie Optimus Prime. Er ist das Aushängeschild der Transformers und Star in unzähligen Kinderzimmern. In seiner Vehikelform war Optimus in den ersten drei Filmen ein Peterbilt 379. In „Age of Extinction“ ist Optimus zu Beginn ein rostiger 1973 Marmon und wird später zu einem Western Star 4900 Custom. Aber egal welches Modell Optimus nun ist, seine rot-blaue Farbe macht ihn für jeden Transformer-Fan unverwechselbar.


P wie Product Placement. Wenn böse Zungen behaupten, dass „Transformers“ und all seine Sequels letztlich nur ein gigantischer Werbespot für die Spielzeuge sind, dann haben diese bösen Zungen absolut recht. Dumm nur, dass die Filme nicht so gut bei den Kritikern wegkommen wie „The Lego Movie“. Immerhin wird in den Filmen rund um Optimus Prime vielfältig geworben. Denn neben den Transformern und unzähligen Automarken nutzt vor allem das US-Militär die Filmreihe, um sich gut darstellen zu lassen. Dafür ist die Army den Filmemachern auch stets behilflich bei den Dreharbeiten und stellt militärische Fahrzeuge zur Verfügung. Außerdem noch dabei im Product Placement-Zirkus: eBay, Microsoft, Burger King, Hewlett-Packard, Apple, Nokia, Coca-Cola, Taco Bell, Panasonic, Yahoo! und viele, viele, viele mehr.


Q wie Quintesson. Bei den Transformers gibt es ja, genau wie bei Marvel, diverse Universen. In einer davon müssen sich die Roboter mit den Quintesson herum ärgern, einer feigen, uralten Rasse, die in ihrer langen wie düsteren Vergangenheit untrennbar mit den Transformern verbunden ist. Innerhalb der Michael Bay-Filme spielen die Quintesson keinerlei Rolle und eigentlich haben wir sie hier nur drin, weil wir keine Lust hatten Quentin Tarantino (beim Buchstaben Q immer wieder gern genommen) zu benutzen.

 
R wie Rekord. „Transformers 3“ hält doch tatsächlich einen Rekord, der nichts mit goldenen Himbeeren oder Skandalen zu tun hat. Teil drei der Robo-Reihe bietet die bis dato größte Explosion der Filmgeschichte, bei der Schauspieler am Set zum drehen anwesend waren. Riskant, vor allem wenn man bedenkt, dass sich bei den Dreharbeiten des Films auch ein schrecklicher Unfall… ach, dazu gleich mehr bei V.

 
S wie Steven Spielberg. Spielberg war einer der Initiatoren für die „Transformers“-Filme. Er war es auch, der Michael Bay für das Projekt haben wollte. Anfangs sträbute sich Bay, weil er keinen „Spielzeugfilm“ inszenieren wollte, doch Spielberg ließ nicht locker und lud Bay zu Hasbro ein. Dies und ein kräftiger Gehaltscheck änderten dann seine Meinung, zum Leidwesen von Jerry Bruckheimer, der Bay entdeckt hatte und der mit ihm eigentlich noch einige Projekte verwirkliche wollte. Da Bay durch den „Transformers“-Deal nun aber an Dreamworks gebunden war, schaute Bruckheimer ins Leere. Aus dieser Enttäuschung heraus entstand ein jahrelanger Streit zwischen Bay und Bruckheimer, der mittlerweile aber wieder vergessen ist.


T wie Transformium. In „Transformers: Age of Extinction“ wird endlich mal geklärt, woraus diese Trasnformers überhaupt bestehen. Die Antwort. Transformium. Tja, sehr kreative Namensgebung.


U wie Urin. Da Transformers nur Energon als Energiequelle benötigen und diese Energie aus zu 100% nutzen, haben Transformers keine Ausscheidungen. Also merk: Transformers müssen nicht Pipi machen. Gut, hätten wir das also auch geklärt.

 
V wie Verletzungen. Normalerweise ist so ein Statistenjob recht ungefährlich. Außer man arbeitet als Statist für Michael Bay. Während der Dreharbeiten zum dritten Teil der „Transformers“ kam es zu einem schrecklichen Unfall während dem Drehen einer Actionszene. Eine Statistin wurde schwer verletzt und trug bleibende Schäden zurück (eine Lähmung ihrer linken Körperhälfte). Die Paramount Studios wurden daraufhin von der Familie verklagt. Michael Bay musste Teile der Actionszene (eine Verfolgungsjagd auf einem Highway) aus dem Film schneiden. Als Ersatz dienten kurze Sequenzen aus seinem Sci-Fi-Spektakel „Die Insel“, die via SFX noch etwas „aufgehübscht“ wurden.

 
W wie Witwicky. Der Held der ersten drei Teile war Sam Witwicky. Seine Eltern, Ron und Judy, sind nervig. Papa Witwicky, weil der geizig ist und Mama Witwicky weil sie eine absolute Glucke ist. Doch Sam ist nicht der erst Mensch, der Kontakt zu einem Transformers hatte. Sein Ur-Großvater Archibald traf während einer Arktis-Expedition bereits einen der Roboter. Die Witwickys sind übrigens nicht erst mit dem ersten Kinofilm ins Franchise gekommen. Bereits in der Cartoon-Serie "Generation 1“ sind die Witwickys die menschlichen Freunde der Transformers. Dort hieß der menschliche Held allerdings nicht Sam, sondern Spike (siehe Bild). Im vierten Teil „Age of Extinction“ müssen Optimus und Konsorten aber ohne die Witwickys auskommen.

 
X wie X-Men. Die Transformers und die X-Men machen gemeinsame Sache. Also eigentlich macht ganz Marvel mit den Transformern gemeinsame Sache. Bevor ihr jetzt vor Freude aufspringt und das Internet nach ersten Infos zum Transformers-Film von Marvel durchstöbert, hier noch schnell die nicht unwesentliche Anmerkung, dass es sich beim Crossover oder großen Nerdlieblinge lediglich um Spielzeug handelt. Die „Marvel Legends Transformers“ sind, unter Fans und Sammler, sehr beliebte Actionfiguren, in denen sich Marvelhelden in Fahrzeuge transformieren. So wird Hulk etwas zum Panzer und Wolverine zum Offroader.


Y wie Yeti. Es gibt keinen Yeti, auch nicht bei den Transformern.

 
Z wie Zack Ward. Der Schauspieler Zack Ward ist gewiss kein Superstar seiner Zunft, doch er hatte das „Glück“ nicht nur im ersten „Transformers“-Film einen Soldaten zu spielen, nein, Zack Ward spielte danach aus den Helden in Uwe Bolls Anarchoklamotte „Postal“. In einigen Audiokommentaren von Boll gab dieser zu Protokoll, dass Ward ihm erzählte, dass der schlechte Ruf von Michael Bay nicht von ungefähr kommt. Laut Ward war Bay am Set ein echtes „Arschloch“. Tja, von „Transformers“ zu „Postal“ – was für eine Karriere.