Eine
neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt mit unserem Podcast (der immer noch keinen
richtigen Namen hat).
Diesmal
quasseln souli und stu über ihre Tops und Flops des letzten Monats. Dabei gehen
sie nicht nur auf aktuelle Kinofilme und DVD-Starts ein, sondern auch auf
ältere Filmkaliber. Mal wieder reden die Beiden ohne echtes Konzept und Ahnung.
Und nein, JackoXL ist diesmal wieder nicht dabei. Beim nächsten Mal bestimmt!
Technisch
bieten wir euch die von uns gewohnte Mager-Qualität. Wir sagen jetzt einfach
mal, das ist alles so gewollt – wegen der Stilistik und so.
Hier
noch schnell die im Podcast so oft erwähnten Verlinkungen zu den Reviews (wir
haben bestimmt wieder welche vergessen):
Fakten: Guardians of the Galaxy
USA. 2014. Regie: James
Gunn. Buch: Nicole Perlman, James Gunn. Mit: Chris Pratt, Zoe Saldana, Dave
Bautista, Lee Pace, Karen Gillian, Michael Rooker, John C. Reilly, Glenn Close,
Benicio DelToro, Djimon Hounsou, Sean Gunn, Peter Serafinowicz, Gregg Henry,
Christopher Fairbank, Laura Haddock, Ophelia Lovibond u.a. Original Stimmen
u.a. von Bradley Cooper, Vin Diesel, Rob Zombie, Seth Green, Josh Brolin, Nathan
Fillion. Länge: 121 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Ab 8. Januar 2015 auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D erhältlich.
Story: 1988 wird Peter Quill als Kind, nachdem seine Mutter gestorben ist, von
Weltraumpiraten entführt. 26 Jahre später ist Quill selbst einer von diesen und
will gerade einen Orb stehlen, als er von den Schergen des düsteren Ronan entdeckt wird. Quill kann jedoch mit seiner Beute fliehen. Doch das Kopfgeld,
was auf ihn ausgesetzt ist, bringt ihn schnell in Schwierigkeiten. Das
Baumwesen Groot, der sprechende Waschbär Rocket sowie eine Killerin von Ronan
versuchen Quill zu schnappen. Das erste Zusammentreffen endet im Gefängnis. Dort
müssen sie sich zusammenraufen. Nicht nur um auszubrechen, sondern auch um das
Universum vor einer dunklen Macht zu schützen.
Meinung: Wenn man mal ganz
ehrlich ist, so muss man doch schon irgendwie zugeben, dass der aktuell grassierende
Comicboom im Kino mittlerweile einen Sättigungsgrad erreicht hat, der wohl am
besten mit dem Wörtchen „Überfressen“ beschrieben werden kann. Spider-Man,
Thor, Iron Man, Captain America, Superman, X-Men, Ghost Rider, Batman plus
einige Helden abseits des Mainstreams wie etwa Kick-Ass oder Hellboy. Die Lust
an dröhnenden, lauten Blockbuster basierend auf Comics sorgt immer noch für
volle Kinos und noch vollere Kassen und doch, das gewisse Etwas, was diese
Werke einst umgab, gibt es nicht mehr wirklich. Mit „Guardians of the Galaxy“
gibt es nun aber eine Comicverfilmung die ihn wieder besitzt: den Hauch des
Speziellen. Regisseur James Gunn („Slither“) hat mit seinem ersten
Big-Budget-Movie einen der besten Filme des späten Sommers abgeliefert und ganz
sicher den wohl besten Blockbuster des Jahres 2015 (und wahrscheinlich auch der
nächsten Jahre).
Er ist Groot
Oft wurde der Film im Vorfeld mit Joss Whedons „Marvels The Avengers“
verglichen. Der Vergleich hinkt allerdings gewältig. „Guardians of the Galaxy“
ist ein großes wie liebenswertes Spektakel (genau wie auch Whedons
Helden-Versammlung), allerdings atmet James Gunn die herrlich frische Lust
eines großen Weltraumabenteuers. „Guardians of the Galaxy“ erinnert mehr an „Star
Wars“ – an die guten, alten Filme, die noch Seele, Inspiration und Esprit
besaßen. Überall wimmelt es vor kuriosen Einfällen, Details und Figuren. Dabei
versucht Gunn nicht seinen Film zwanghaft auf massentauglich aufzupumpen,
sondern tobt sich dafür ungehemmt und mit einer enorm leidenschaftlichen Chuzpe
in der dargebotenen Space-Story aus. Diese ist simple aber effektiv, hält
wunderbar Balance aus großem Getöse, wohl dosierten Trief-Kitsch und charmanter
Ironie, die den Films niemals hintergeht, sondern ihn keck umschmeichelt.
Einfach ein verdammt großer Spaß.
Zu cool für den Knast: die Guardians of the Galaxy
Die titelgebenden „Guardians of the Galaxy“ erweisen sich darüber hinaus als
ein Haufen (Anti-)Helden, der sich via Sympathie, charakterlicher
Eigenständigkeit und großen Klappen sofort in die Herzen des Publikums
einschleicht. Chris Pratt („Zero Dark Thirty“) als Peter Quill alias Star-Lord
empfiehlt sich hier für den Job des nächsten, großen leading man der Traumfabrik (welchen er wohl auch annehmen wird,
immerhin wird er 2015 in „Jurassic World“ die Hauptrolle spielen). Quill, ein gerissenes
Großmaul mit der zwielichtigen Ehre eines Korsaren, ist die Heldenentdeckung
des Kinojahres: Schlagfertig, kess überheblich, couragiert wenn es darauf
ankommt. Ein waschechter Sympathieträger der die Facetten eines Tunichtguts und
eines Draufgängers dynamisch vereint. Mit an seiner Seite die Assassinin Gamora
(Zoe Saldana, diesmal mit grüner statt mit blauer Haut), der Wüterich Drax (Wrestler
Dave Bautista, „The Man with the Iron Fists“) sowie das grandiose Duo Rocket
und Groot. Zusammen, als Team welches sich erst finden muss, eine unschlagbare
Kombination. Vor allem auch deswegen, weil jede Figur eine gut laufende (wenn
auch nicht immer sonderlich einfallsreich) Background-Story verpasst bekam,
sowie charakterliche Eigenheiten, die meist allesamt an gut positionierten Witz
gekoppelt sind.
Space-Pirat Yondu ist blau, sieht aber oft genug rot
Wenn Drax seine Probleme hat mit Metaphern, Groot mit seiner Catchphrase für
Erheiterung sorgt und Waschbär Rocket das Niedliche seines Äußeren mit uriger Eloquenz
kontert, dann generiert dies einfach superbe Unterhaltung. Einzig Gamora wirkt im
Team etwas verloren. Dazu scheut Gunn und seine Co-Autorin Nicole Perlman nicht
davor zurück Emotionen einzufügen, die überaschenderweise niemals aufgesetzt
wirken und wirklich in einigen Fällen herausragend funktionieren. Der
computeranimierte Groot und sein ebenfalls am Rechner entstandener Kumpel
Rocket sind dafür die besten Beispiele. CGI kann eben doch mehr als bloß
destruktiven Bombast zu erzeugen. „Guardians of the Galaxy“ ist dafür der beste
Beweis, denn Gunn entwirft mit Hilfe der Bits und Bytes der Traumfabrik immer
wieder hinreißende Bilder, in die man sich verlieren und verlieben kann. Egal
ob es gigantische Raumschiffe sind oder die Weite und Größe des Kosmos visuell
festgehalten wird. Schon lange gab es nicht mehr so viel Schönheit in einem
Blockbuster. Dass das 3D dazu noch recht gut eingesetzt wird (auch wenn es
nicht ausreicht, um es unersetzlich zu machen) komplettiert den Eindruck, dass „Guardians
of the Galaxy“ neben toller Action auch auf die Kraft der Bilder perfekt einsetzt.
„Guardians of the Galaxy“ ist ein definitives Highlight. Ja, die Handlung ist überfrachtet und im
Prinzip ähnlich wie “Marvel’s The Avengers” ein reinrassiger Starter-Film, in
dem das ungleiche Team erstmal zueinander finden muss. Doch das alles ist
unglaublich mitreißend erzählt, wird mit einem grandiosen Soundtrack unterlegt,
bietet Helden denen man einfach nur zuschauen möchte und ein Welten-Design,
welches vor Ideenvielfalt einfach nur so strotzt. „Guardians of the Galaxy“ ist
schlicht und ergreifend grandios.
Der
erste Trailer sah schon toll aus, doch der zweite macht noch mehr Lust auf die „Guardians
of the Galaxy“, James Gunns („Super – Shut up, Crime“) erste
Blockbuster-Regiearbeit, welche unsere Kinos am 28. August 2014 erreichen
wird. Unsere Vorfreude auf den neusten Film der Marvel Studios ist jetzt noch einmal gestiegen. Mit dabei sind
Chris Pratt, John C. Reilly, Lee Pace, Zoe Saldana, Benicio DelToro, Glenn
Close, der Wrestler David „Batista“ Bautista sowie als Stimmen Vin Diesel und
Bradley Cooper. Ach ja, wer sich fragt wie der Song heißt, der zu Beginn den
Trailer untermalt, es ist Norman Greenbaum mit „Spirit in the Sky“. Nur damit
ihr euch den Song schneller downloaden könnt. Das ist doch mal Service, was?
Am
Ende von „Thor: The Dark Kingdom“ gab es bereits einen Vorgeschmack auf „Guardians
of the Galaxy“. Einen weiteren Appetitanreger gibt es seit heute, nämlich den
erste vollwertigen Trailer zur Comicverfilmung von „Super“- und „Slither“-Regisseur
James Gunn. Was sollen wir groß sagen, uns gefällt der Trailer richtig gut, was
vor allem am Witz liegt. Dass der erste Leinwandauftritt der „Guardians“ eher
augenzwinkernd ausfällt, passt zum eher trashigen und phantastischen Ton der
Vorlage. Am 28. August startet das Abenteuer in unseren Kinos. Mit dabei sind
Chris Pratt, John C. Reilly, Lee Pace, Zoe Saldana, Benicio DelToro, Glenn
Close, der Wrestler David „Batista“ Bautista sowie als Stimmen Vin Diesel und
Bradley Cooper.