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Specials: Von Waschbären, Robin Williams und verdammt große Heuschrecken - Unsere Tops & Flops des August 2014

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Eine neue Runde, eine neue Wahnsinnsfahrt mit unserem Podcast (der immer noch keinen richtigen Namen hat).
Diesmal quasseln souli und stu über ihre Tops und Flops des letzten Monats. Dabei gehen sie nicht nur auf aktuelle Kinofilme und DVD-Starts ein, sondern auch auf ältere Filmkaliber. Mal wieder reden die Beiden ohne echtes Konzept und Ahnung. Und nein, JackoXL ist diesmal wieder nicht dabei. Beim nächsten Mal bestimmt!

Technisch bieten wir euch die von uns gewohnte Mager-Qualität. Wir sagen jetzt einfach mal, das ist alles so gewollt – wegen der Stilistik und so.

Hier noch schnell die im Podcast so oft erwähnten Verlinkungen zu den Reviews (wir haben bestimmt wieder welche vergessen):


 

Review: THE EXPENDABLES 3 - Söldner-Action für alle (außer die Fans)

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Fakten:
The Expendables 3
USA. 2014. Regie: Patrick Hughes. Buch: Creighton Rothenberger, Katrin Benedikt, Sylvester Stallone. Mit: Sylvester Stallone, Mel Gibson, Antonio Banderas, Jason Statham, Dolph Lundgren, Arnold Schwarzenegger, Wesley Snipes, Randy Couture, Terry Crews, Kellan Lutz, Ronda Rousey, Harrison Ford, Victor Ortiz, Glen Powell, Kelsey Grammer, Robert Davi, Jet Li, Ivan Kostadinov, Thomas Canesraro, Bashar Rahal u.a. Länge: 127 Minuten. FSK: freigegeben ab 16 Jahren.
Ab 22. Dezember 2014 auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Story:
Barney Ross, Chef der Expendables, traut seinen Augen nicht. Bei einem Einsatz kommt es zu einem Wiedersehen mit seinem alten Weggefährten Conrad Stonebanks, der nun als Waffenhändler sein Geld verdient. Zwischen Ross und Stonebanks gibt es noch eine offene Rechnung, doch diese müssen Barneys Gefährten mitbezahlen. Um Stonebanks endlich zu stoppen, beginnt Ross damit neue Söldner zu rekrutieren.





Meinung:
Bevor wir uns mit der Elefantenthematik des “PG13” auseinandersetzen, soll sich der Beginn dieser Review rund um die Tonalität des dritten Teils der “Expendables“ drehen. Nachdem mit „The Expendables“ der Versuch unternommen wurde, nicht nur die alte Actiongarde auf der Leinwand zu versammeln, sondern auch stilistisch die Action der 1980 sowie -90er Jahre wiederzuerwecken, wurde mit Teil 2 die Gewichtung verlagert. War Teil eins ein rauer und relativ humorfreier Actionfilm, der noch etwas zu ungelenk und unfokussiert vor sich hin dümpelte, erwies sich das Sequel als schnelllebiges sowie durchweg amüsantes Actionkino, welches rasant und augenzwinkernd seiner bleihaltigen Prämisse folgte. Es war wahrlich eine gute Entscheidung von Mastermind Stallone, die Regie bei „The Expendables 2“ an „Con Air“-Regisseur Simon West abzugeben. Beim dritten Teil der Söldner-Reihe darf nun Patrick Hughes die Entbehrlichen ins rechte Licht rücken. Das Ergebnis ist vom Tonus wieder etwas ernster als beim direkten Vorgänger, hat allerdings ein verdammt großes Problem, welches er mit sich schleppt: ihm fehlt der Dampf!


Zwei Männer, zwei Messer, ein Wettkampf
Mit Dampf ist nicht zwangsläufig fehlende Brutalität gemeint (dazu später mehr), sondern die Tatsache, dass das Gefühl der Action, anders wie im Vorgänger, sich nie wirklich einnehmend gestaltet. Unterstrichen wird dies auch dadurch, dass „The Expendables 3“ zwar zu Beginn und beim überlangen Showdown durchaus große Geschütze auffährt, zwischen diesen beiden Polen aber meist nur schlapp und ideenlos in den Seilen hängt. Einen Großteil seiner Narration verwendet Teil drei dafür, dass Chef-Söldner Barney Ross (Stallone) zusammen mit seinem alten Freund Bonaparte (Kelsey Grammer in seinem „Expendables“-Debüt) neue, frische Kampfgefährten rekrutiert. Die meisten davon werden dargestellt von eher unbekannten Schauspielnovizen wie etwa Ronda Rousey, die eigentlich vom Ultimate Fighting kommt und quasi das weibliche Äquivalent zu Randy Couture ist. Innerhalb dieser Rekrutierungsszenerie gibt sich auch Antonio Banderas die Ehre, die hier ganz klar als Charakter fürs comic relief herhalten muss. Ein gutes comic relief kann einem Film durchaus helfen, Kurzweiligkeit zu generieren, doch Banderas als Galgo lässt sich (leider) eher als Jar Jar Binks der „Expendables“ bezeichnen. Zu zwanghaft, zu plump und vor allem zu berechenbar sind seine Auftritte gestaltet. Dabei scheint Banderas durchaus mit der nötigen Portion Laune und Spielwitz bei der Sache gewesen zu sein, doch Regisseur Hughes gelingt einfach kein gutes Pacing.


Ohne Zweifel die schönste und beste Szene im gesamten Film
Das Pacing ist wirklich das Hauptproblem des Films. Große Actionmomente werden nur selten gut aufgebaut. Dazu ist dem Film sichtbar anzumerken, dass vieles nicht mehr handmade ist, sondern aus dem Rechner stammt. „The Expendables 3“ besitzt zwar eine Story, die aus der guten, alten Zeit des Actionfilms stammen könnte, doch trotz allem wirkt der Film wie eine halbherzige Staffelübergabe an eine jüngere Generation. Diese Übergabe erfolgt aber alles andere als überzeugend. Letztlich sind die Neo-Söldner so redundant wie nutzlos und wohl einzig nur deswegen mit dabei, weil die „großen Stars“ aus terminlichen Gründen nur bedingt am Dreh teilnehmen konnten. Das Ende, so viel sei verraten, erweckt nicht wirklich den Eindruck, als ob Stallone der Jugend das Feld überlassen will. Gut so, denn Figuren wie Lee Christmas, Tall Road oder Hale Caesar sind zwar auch nur dumpfe Action-Schablonen, aber sie besitzen etwas, was den Neuzugängen komplett fehlt: Charisma.


Wesley Snipes rasiert sich wie ein echter "Expendable"
Charisma fehlt aber nicht nur den neuen Söldner, nein, Charisma fehlt dem ganzen Film. Und jetzt kommen wir auch endlich zur Thematik, die seit der Ankündigung, dass der Film in den Staaten mit eine PG13 erscheinen wird, über ihm wabert, wie Nebel über einer atlantischen Sandbank. Zunächst einmal die alles entscheidende Frage: merkt man „The Expendables 3“ an, dass hier zugunsten einer niedrigen Altersfreigabe zensiert wurde? Klare wie einfache Antwort: Ja. Vor allem im direkten Duell guter gegen böse Söldner ist deutlich anzumerken, dass brutale Spitzen entfernt wurden. Die Schnitte sind dazu teilweise recht schlampig gesetzt. Immer wieder passiert es, dass man als Zuschauer eine Klimax erwartet, doch stattdessen die Handlung einfach zu einer anderen Szenen überspringt. Das nimmt dem ganzen Actionzirkus Kraft wie  Freude. „The Expendables 3“ wirkt dadurch einfach zu sehr gezähmt (auch wenn es vielleicht nur wenige Sekunden gesamt sein mögen, die fehlen). Zur Kompensation werden zwar immer größere Waffen und Gerätschaften vor die Kameralinse gekarrt, aber „The Expendables“ definieren sich nun einmal über ihren All-Star-Cast (einhergehend mit den bekannten sowie beliebten Rollen) und die harte, kompromisslose Action, die von ironischem Witz getragen wird. Dies fehlt hier leider völlig.


„The Expendables 3“ muss in große Fußstapfen treten. Teil zwei war ohne Zweifel ein amüsantes Genre-Highlight. Doch es wird hier nicht mehr abgeliefert, als kapitales Sicherheitsdenken: Ein Film für erwachsene Actionfans, der auch jüngere Zuschauer ansprechen, bzw. erreichen, will und darüber hinaus versucht seinen gut eingespielten Cast mit uninteressanten Newcomern zu kombinieren. Beides fruchtlos, beides gescheitert. Wer nun der Schuldige dafür ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Regisseur Hughes jedenfalls dreht als nächstes das US-Remake von „The Raid“. Bleibt zu hoffen, dass er dies besser inszeniert als den dritten Teil der Söldner-Action. Aber apropos „The Raid“: wer in diesem Kinosommer Action sehen will, sollte sich eh Gareth Evans Meisterwerk „The Raid 2“ ansehen. Dagegen kommen "The Expendables" - egal welcher Teil - nicht an.


3,5 von 10 Mini-Computer fürs Handgelenk

Trailer: Alter Männer und Action satt - Neuer Trailer zu THE EXPENDABLES 3

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Nach dem üblichen Teaser-Geplänkel zeigt der neue Trailer zu „The Expendables 3“ nun endlich dass er gehörig Actionfleisch auf den Knochen hat. Im dritten Teil, diesmal unter der Regie von Patrick Hughes („Red Hill“), bekommen es die Entbehrlichen mit einem Ex-Mitglied zu tun (gespielt von Mel Gibson), der mittlerweile kräftig im Waffengeschäft absahnt. Dazu kommt dann noch Rache, Vergeltung und der ganze andere Schnickschnack. Ob Teil 3 trotz seiner PG13-Ausrichtung immer noch so bombt wie sein Vorgänger, wird sich am 21. August 2014 zeigen, dann kehrt Stallone mit seinem Team zurück. Neu an Bord sind Wesley Snipes, Harrison Ford, Kellan Lutz, Antonio Banderas und Kelsey Grammer. Wir wünschen viel Spaß mit dem Trailer.


Trailerpark: Stallone versammelt seine Freunde - Neuer Appetizer zu THE EXPENDABLES 3

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Im dritten Teil der Söldner-Reihe bekommen es Stallones Recken mit Conrad Stonebanks, einem alten Teammitglied zu tun, welches einst die Gruppe gründete, nun aber lieber illegale Geschäfte mit Waffen durchzieht. Mel Gibson spielt diesen Waffenhändler und er wird wohl dafür sorgen, dass sich die Entbehrlichen wieder durch viele Gegner und Hindernisse ballern müssen. Regie führt diesmal Patrick Hughes, der zuvor der kleinen aber feinen Thriller „Red Hill“ inszenierte. Neu im Cast dabei sind Kelsey Grammer, Wesley Snipes, MMA-Kämpfer Tito Ortiz, Kellan Lutz, Antonio Banderas, Ronda Rousey, Glen Powell und Harrison Ford. Deutschlandstart ist der 21. August 2014.