Posts mit dem Label Vorschau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Vorschau werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20th Century Fox hat uns erste Eindrücke ihrer Blockbuster 2017 gegeben

Keine Kommentare:

Vor allen anderen etwas zu sehen: Das ist der Reiz, den sich jeder bei der Erwähnung von Pressevorführungen, Sneak Previews und allerlei vorstellen mag, insbesondere wenn in heutiger Zeit jeder Trailer, selbst dessen Schnipsel, aufs Energischste per Social Media erwartet sowie daraufhin auseinandergenommen werden. Mit jenem gemeinsamen Nenner des Geltungsdrangs unter Filmfreunden, in etwa vom Schulhof binnen des Videobooms der 80er und 90er Jahre ins Hier und Jetzt herüber gerettet, ist ein derartiger Zugang inzwischen leichter geworden, doch manche Geheimnisse sind so geheim, dass man sich besonders cool vorkommt, wenn man die anvertrauten Informationen als Wissender nur Stück für Stück durchsickern lassen soll. In diesem Sinne bot sich mir eine besonders teuflische Gelegenheit fürs Ego an, da ich zum Fox Footage Preview Event, also der Vorschau fürs Kinoprogramm der 20th Century Fox im Jahre 2017, eingeladen wurde. Es muss natürlich zudem erwähnt werden, dass man als Pressevertreter dazu vielerlei Auflagen und Sperrfristen erfüllen muss, die jegliche Nennung „inhaltlicher Details“ verbieten, was den Charakter eines Geheimbundes erst recht komplettiert, doch nichtsdestotrotz soll es mir eine besondere Freude sein, einige erste Eindrücke loszuwerden und interpretativ zu spekulieren. Das Event lief knapp zwei Stunden und stellte vier Filme vor, von denen drei zu diesem Zeitpunkt schon öffentlich bekanntgegeben werden dürfen: Gore Verbinskis „A Cure for Wellness“, „Planet der Affen: Survival“ von Matt Reeves sowie Ridley Scotts „Alien: Covenant“.


Vor allem die zwei letztgenannten Titel, auf den Schwingen des jeweils eingebürgerten Franchise gestemmt, sind natürlich die Kasse machenden Aushängeschilder schlechthin, allerdings hatte ausgerechnet „A Cure for Wellness“ in einer satten 30-Minuten-Einführung für reife Begeisterung gesorgt - ein Kandidat aus eher unscheinbarer Ecke, der Regisseur Verbinski knapp 15 Jahre nach „The Ring“ wieder in die Arme des Horror-Genres führt. Dass die Angelegenheit aller Wahrscheinlichkeit nach mit R-Rating daherkommt, ist schon ein guter Vorgeschmack auf die allgemeine Unbefangenheit des gesamten Quartetts an Filmen, das sich auf die Tiefen der menschlichen Natur, Kriege, Monster und CGI-Kreaturen mit Herz/blutig ins Herz bohrend, vorbereitet – selbst wenn der Beschützerinstinkt in allen Produktionen ebenso zum Repertoire gehört, wie sich am öffentlich zugänglichen Promomaterial aller erkennen lässt. Bei der „Cure“ ergab sich insofern schon ein virtuoses Spiel an Genre-Topoi und psychischen Tälern, das im Tunnelblick des Kapitalismus auf eine gnadenlos verdichtete Satire kühler Kalkulation einfährt, sodann bei einem zwielichtigen Zauberberg Halt macht, der voll klassischer Gotik bezeichnenderweise Mia Goth oben voranstellt. Spannungsphasen voll finsterer Ecken und geschwenkter Perspektiven laufen dann auch weniger nach klassischem Muster ab, laden Dane DeHaan eher mit einer Kohärenz zum Entdecken des psychischen Schocks und gesellschaftlichen Abstands ein, dass jede Perversion irdischer Heilung möglich scheint. Da scheint sich ein Höllenschlund zu öffnen, der dem Kern der Welt nur wenig Vertrauen schenkt, dem Nukleus des verlorenen Menschen binnen einer ungewissen Ära aber immerhin einen Halt im schrägen wie Genre-bewussten Nervenkitzel gibt.


Dem etwas überhypten Matt Reeves sei Dank soll es auch bei den Affen wieder derart diffus weitergehen, doch „Planet der Affen: Survival“ geht bislang nicht viel mehr über den Status einer Showreel an Motion-Capture-Technik hinaus, wenn man dazu das narrative Spektrum betrachtet, von dem ich ja nichts berichten darf, obgleich sich dieses bestimmt einigermaßen vom bereits erschienenen Trailer zusammenreimen ließe. Es sind natürlich Feinheiten auszumachen, die reinforcieren, dass die Technik hinter der Wahrhaftigkeit jener digitalen Primatenbrut unter Caesar (Andy Serkis) nichts ohne das Geschick seiner Darsteller wäre; auch wie langwierig der Prozess der Vollständigkeit am Effekt wiegt, da wir ja im Rahmen einer Vorschau für gewöhnlich unfertiges Material zu Gesicht bekommen, die Grenzen aber mehr und mehr verschwimmen. Die Anerkennung des technischen Fortschritts, mit dem Kino näher an der Realität, also auch solche einer Sci-Fi-Fantasy zu sein, ist wichtig, doch vielleicht etwas redundant, wenn denn unter Umständen zum dritten Mal hintereinander aufs Ausspielen des Menschen-/Menschenaffen-Konflikts geschaut wird, der seine Wut sowie Fehler und Gründe derer anzuerkennen versucht, um aller Wahrscheinlichkeit erneut eine latente Hoffnung zwischen den Extremen im Herzen des Einzelnen zu finden. Repetition hat die ursprüngliche Reihe (1968 - 1973) dazumal ähnlich versiegen lassen und mit einem menschlichen Kern wie Woody Harrelson als Oberräude in Camouflage rücken die Kontraste der Identifikation bestimmt nicht unerheblich in den Hintergrund, während das digitale Spektakel zwischen Versöhnung und Überdruss pendelt.


Wie hingegen der erste 10-Minuten-Auftritt von „Alien: Covenant“ einzuschätzen ist, tja, das ist mal eine Nummer! Entweder gestaltet sich das Endprodukt als Vollkatastrophe für Puristen, die sich von Ridley Scotts zweiter Rückkehr zur Reihe ein Maximum an erhabener Ehrfurcht erhofft hatten oder es wird im relativ ernstbefreiten Funsplatter nach Art der „Feast“-Reihe John Gulagers als sinnige Fortsetzung zur Lachbombe „Alien - Die Wiedergeburt“ erklärt. Die Grundlage macht sich jedenfalls im planetarischen Raum so malerisch breit, wie der Retro-Charme verlebtes Interieur und verschwitztes Personal mit der Handkamera auffängt, während ein Ensemble an Kerlen wie eine Hafennutte flucht und einige adrette Namen der gegenwärtigen Indie-Szene mindestens ebenbürtige Kernigkeit versprechen. Katherine Waterston! Amy Seimetz! Danny McBride! Michael Fassbender! Billy Crudup? Herrgott, was lässt sich daraus nur machen? Nun, was wir bis hierhin gesehen haben, verspricht durchaus Atemlosigkeit, aber wie schon bei „Prometheus“ nicht unbedingt ein Inferno psychologischer Meisterklassen zur Furcht, sondern eben eine Kanonade blutiger Einfälle, in der Scott die Ballung weiblicher Inkompetenz im Vergleich zum Vorgänger scheinbar als bewussten Gag steigert, wohl aber auch sonst nicht auf wissenschaftliche Kompetenzen setzt. Das sah inszenatorisch recht roh und freizügig aus, holte sogar einen goldigen Kuleschow-Effekt aus Fassbender heraus, doch bis jetzt schwanken die Stimmungen des Ganzen noch ordentlich hin und her, welchen der obengenannten Wege „Covenant“ vermutlich einnehmen wird. Mindestens eine Szene wies dann überraschenderweise auf ein Grundgefühl hin, das wir 2017 wohl des Öfteren beherzigen müssen.


Es ist doch so: Filme entsprechen immer ein Stück weit der Ära, in welcher sie produziert werden - jene Wechselwirkung vom Zeitgeist aus ist nicht von der Hand zu weisen und umso wertvoller, je exemplarischer ein Werk Grundgefühle und Widersprüche dieser in sich vereint. Ganz gleich, ob man es nun positiv oder negativ bewerten will, besitzt das kontemporäre Blockbuster-Kino eben einen enormen Stellenwert für solch eine Repräsentation und hat meistens auch politischen Sprengstoff in seinen Zeilen parat, die in diesem Fall mit der Reaktivierung uralter Markennamen schon vom gegenwärtigen Klima zeugen: Die Nostalgie lädt ein, die Konfrontation zum desolaten Echo unserer selbst in einer anbahnenden Kultur der Regression zu suchen, mit verwurzelten Werten anzuknüpfen, doch Feinden aus den eigenen Reihen oder unbekannten Dimensionen zu begegnen. Da lautet das übergreifende Narrativ: Bitte an alles erinnern und mit den brutalsten Waffen ausstatten, bevor alles unvermeidlich endet. Alle Welten sind hier schon Albträume, ihre Protagonisten und Antagonisten zum Durchsetzen eines höchst vagen Ziels auf Kriegsfuß mit humanistischer Moral und doch so in Furcht gebettet, dass sie einem Leid tun, auch wenn sie in ihrer beinahe nur noch diplomatischen Pflicht zur Hoffnung mit den Tränen kämpfen. Der vierte Film im Bunde, welcher hier noch unbekannt verbleiben muss, beherbergt trotz der Verinnerlichung aller Maxime seiner Kollegen allerdings am ehesten noch das Phantom einer Zukunft, mit der man sich arrangieren könnte, die einen Aufschwung ins wahre Ziel des Überlebens unternimmt und bodenständig am Menschen as he is nachfühlt, obgleich die Gewalt da erst recht auf die Spitze getrieben wird. Das Kino radikalisiert sich und ausgerechnet Fox will sich da offenbar was trauen, aus dem Stand der Stagnation heraus in der Hölle und wieder zurück zum Glück zu landen – auch wenn Blut, Blei und Hirn völlig gaga-digital in der Perma-Attacke ausleiern. Was man nicht alles im Geheimbund so lernen kann...

vom Witte

Specials:KINOJAHR 2014 - Darauf freuen wir uns

Keine Kommentare:



2014 werden jede Menge langerwartete, interessante und vielversprechende Filme unsere Kinos heimsuchen. Unsere Autoren souli, Jacko und Kobbi verraten euch, auf welche Filme sie sich besonders freuen.


souli erwartet sehnsüchtig folgende Filme:

Godzilla (15. Mai)
Für viele Erwachsene war die Riesenechse Godzilla mit Sicherheit einer der Helden ihrer Kindheit. Und nachdem Roland Emmerich mit seiner krampfhaft amerikanisierten Interpretation des Monstrums allen Fans gehörig ins Gesicht gespuckt hat, darf sich in diesem Jahr nun Gareth Edwards erneut an der kultigen Vorlage versuchen und hat mit Bryan Cranston und Aaron Taylor-Johnson alles andere als unfähige Leute in seinem Cast vorzuweisen. Der Trailer macht einen wunderbar düsteren Eindruck und könnte Godzilla endlich so in Amerika ansiedeln, wie wir ihn sehen wollen: Gigantisch, gnadenlos und sich jeder Mystik bewahrend. Das könnte gewiss der Blockbuster des Jahres werden.


Her (27. März)
Joaquin Phoenix ist momentan wohl – zusammen mit Philip Seymour Hoffman – der wohl beste Darsteller unserer Zeit. In Spike Jonzes Fantasy-Liebes-Drama-Irgendwas „Her“ geht Phoenix eine Beziehung mit der Stimme (Gesprochen von Scarlett Johansson) seines neuen Betriebssystems ein. Das mag nun skurril anmuten, der Trailer aber vermittelt eine so menschliche Note in Phoenix Performance, dass man diese absurde Barriere wohl schnell hinter sich lassen kann und nicht nur einen herausragenden Phoenix in der Hauptrolle bewundern darf, sondern auch einen gefühlvollen und zutiefst berührenden Film über die Irrungen und Wirrungen des Menschseins.


Nymph()maniac (20. Februar)
Lars von Trier meldet sich zurück und weiß die Gemüter mit seinen vorläufigen Appetithäppchen gewaltig in Stimmung wie Rage zu versetzen – Polarisieren und provozieren kann der gute Larsi. Worum es in „Nymph()maniac“ gehen wird, macht natürlich der Titel schon deutlich und mit einer hervorragenden Charakterdarstellerin wie Charlotte Gainsbourgh in der Hauptrolle, muss das einfach ein wahres Fickepos des neuen Jahrtausends werden. Interessant ist aber auch die weitere Besetzung, in dem sich unverbrauchte Gesichter wie Jamie Bell und Shia LaBeouf tummeln. Bleibt abzuwarten, was „Nymph()maniac“ am Ende wirklich ausmacht, aber von einer gehaltlosen Altmännerphantasie wird wohl kaum die Rede sein. Ich bin heiß!


The Wolf Of Wall Street (16. Januar)
Martin Scorsese ist ein qualitativer Markenname sondergleichen und seine Filme aus der Geschichte nicht mehr wegzudenken. Mit „The Wolf Of Wall Street“ hat sich Hollywoods Dreamteam Leonardo DiCaprio und Martin Scorsese erneut zusammengetroffen und lassen es dieses Mal in der Wall Street gehörig scheppern. Natürlich wird auch das wieder eine brillant gespielt und nicht minder exzellent gefilmte Sause der Extraklasse. Die Frage ist nur, in welchen Sphären sich der Film am Ende anzusiedeln ist und welchen Platz „The Wolf Of Wall Street“ im persönlichen Ranking einnehmen darf. Gewiss ist nur: Schlecht wird das auf gar keinen Fall.


X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (22. Mai)
Falls „Godzilla“ es nicht auf dem Thron des Blockbuster des Jahres schaffen sollte, wartet da ja immer noch „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (Oder eben „Planet der Affen: Revolution“ – Irgendeiner wird es schon machen), die Fortsetzung zu Matthew Vaughns wunderbarer Comic-Verfilmung „X-Men: Erste Entscheidung“ mit den fantastisch besetzten Michael Fassbender als Magneto und James McAvoy als Xavier. Und da sich für „X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ nun wieder Ur-X-Men-Regisseur Bryan Singer auf dem Regiestuhl platziert hat, darf man davon ausgehen, dass man die Sache nicht nur mit der nötigen Akkuratesse angehen wird, sondern auch ein echtes Comic-Fest der nuancierten Sorte geboten bekommt, in dem nicht nur auf sumpfe Action-Pieces gezielt wird, sondern auch die Charaktere beleuchtet werden.


Darauf freut sich unser Jacko:

The Wolf of Wall Street (16. Januar)
Das Warten hat ja bald ein Ende. Auch wenn mich die Thematik nicht so brennend interessiert, Martin Scorsese könnte auch die Speisekarte eines Schnellimbiss verfilmen, ich bin dabei. Der Mann hat mich noch nie enttäuscht, Fan-Boy durch und durch und wenn jemand so was umsetzen kann, dann Scorsese. Bei dem ist allein die Inszenierung schon den Blick wert. Wir sprechen uns in gut zwei Wochen...


Planet der Affen – Revolution (7. August)
Kann natürlich auch schwer nach hinten losgehen. Dachte ich auch beim Vorgänger, wurde aber eines Besseren belehrt. "Prevolution" ist in meinen Augen einer der besten Blockbuster der letzten Jahre, obwohl die Aufgabe eigentlich sehr undankbar war. Einem der Klassiker der Filmgeschichte einen neuen Anstrich geben, das hat selbst Tim Burton grandios verkackt. Ruper Wyatt gelang es damals, nur jetzt muss es Matt Reves richten. "Cloverfield" gefiel mir überraschend gut, "Let Me In" war auch besser als erwartet, jetzt kann er sich ernsthaft bestätigen. Hoffentlich wird das was. Ich liebe Affen.


Sin City 2: A Dame To Kill For (18. September)
Warten wir mal ab, ob der wirklich (dieses Jahr) kommt. Ein schwieriges Vorhaben ist die Fortsetzung ohnehin, aber wenn es funktionieren sollte, wird das groß. Bitte...


Snowpiercer (3. April)
Bong Joon-ho ist mir mit seinem Kraken-Spektakel "The Host" sehr positiv in Erinnerung geblieben, Story und Cast bei diesem Film klingen nach richtig viel. Abseits ihrer Heimat haben nur schon einige asiatische Regisseure nicht ihre Fähigkeiten komplett ausspielen dürfen. Mal gucken. Aber das auf jeden Fall.


X-Men: Zukunft ist Vergangenheit (22. Mai)
Ich mag die X-Men. Zumindest im Kollektiv. Die Wolverine-Solos brauche ich nicht. Bryan Singer hat mit den ersten zwei Teilen (besonders Teil 2) sein Können in dem Bereich schon unter Beweiß gestellt. Matthew Vaughns Vorgänger war ein hervorragender Neustart, nun muss sich Singer eigentlich nur noch ins gemachte Nest setzen und seine Stärken ausspielen. Wenn das hinhaut, bin ich glücklich.


Ebenfalls interessant und auf dem Zettel:
"Her", "12 Years A Slave", The Green Inferno", "Kind 44", "Interstellar", "Monument Men", "Anchorman 2", "Nicht mein Tag", "Nymphomaniac", "Out of the Furnace", "The Raid 2". Aber wie so oft, hinten scheißt die Ente und die Highlights des Jahres werden wohl wieder die, die niemand (oder zumindest ich) auf dem Zettel hatte. Man darf gespannt sein.


Aufs Kobbi Liste stehen folgende Filme:

Dallas Buyers Club (6. Februar)
Eigentlich kann ich Matthew McConaughey nicht wirklich leiden. Der Typ war quasi schon immer auf den Schönling abonniert, lediglich in „Die Jury“ hat er mir gefallen, allerdings hat ihn der übrige Cast sicher nach oben gezogen. Aber jetzt höre ich so oft, dass er zu einem ernsthaften und vor allem noch richtig guten Schauspieler geworden ist. In „Dallas Buyers Club“ spielt er einen an Aids erkrankten Texaner, der nicht mehr lange zu leben hat, zusammen mit seiner Ärztin (Jennifer Garner) und seinem ebenfalls kranken, transsexuellen Freund (Jared Leto) einen illegalen, landesweiten Medikamentenhandel aufmacht und so in Konflikt mit den staatlichen Behörden gerät. Der Film und besonders Leto und McConaughey räumen ja schon jetzt beinahe jeden Preis ab, den sie kriegen können. Im Idealfall wird der Film eine Mischung aus runterziehendem Drama, eine Charakterstudie und ein bisschen Justizfilm. Außerdem kann man auf den HIV-Virus nie genug aufmerksam machen. Schon deshalb wollte sich der Film lohnen.


The Wolf of Wall Street (16. Januar)
Korruption und Betrug, die Erste: Wenn Martin Scorsese einen Film macht, dann ist dieser Film sowieso dick und fett im Filmkalender angestrichen. Wenn Leo Di Caprio einen Film macht, dann ebenso. Egal welche Thematik, egal wie groß. Sie sind einfach Pflicht und das schon seit Jahren. Dazu kommt, dass der Wolf eine Gaunergeschichte erzählt. Eigentliche Unsympathen als Helden in einer Geschichte über Korruption und Betrüger, das funktioniert doch eigentlich immer. Eigentlich auch nur ein weiterer Gangsterfilm, diesmal aber im Finanzmilieu. Und mit Gangstern ist Scorsese ja bestens vertraut. Aber die Trailer lassen auf mehr, auf eine schrille Satire hoffen, die überdreht und chaotisch den Aufstieg Jordan Belforts (DiCaprio) zeigen. Überhaupt, sie wirken so durchgeknallt, so überdreht und wild, dass Scorsese hoffentlich nicht vergisst, auch ein oder zwei kritische und ruhige Töne mit hineinzupacken. Aber diese Befürchtungen sin eher minimal, ich denke, dass mein Lieblingsduo Marty und Leo das Kind schon schaukeln werden.


American Hustle (13. Februar)
Korruption und Betrug, die Zweite: Wenn sich fünf solch tolle Schauspieler wie Christian Bale, Jennifer Lawrence, Amy Adams, Bradley Cooper und Jeremy Renner in einem Film versammeln und dazu auch noch das vielleicht kultigste Frisurenensemble der Filmgeschichte (gut, außer „Hair“) auf den Plan stellt, dann ist das die beste Grundlage, dass dieser Film gut wird. Wenn dann auch noch eine ziemlich durchgedreht wirkende Geschichte erzählt wird, in der ehemalige Betrüger nun andere Betrüger an Messer liefern und in der Elemente aus Gangsterfilm, Heistmovie, Satire, Drama und Thriller verbunden werden, dann könnte das besser werden. Wenn man dann auch noch weiß, dass sich der Film mit dem Abscam-Skandal beschäftigt, durch den zum ersten Ma durch das FBI korrupte Kongressleute überführt wurden, dann muss das noch besser werden. Und wenn man dann noch den amerikanischen Kritiken trauen darf, dann könnte das einer der besten Filme des Jahres sein.


Gone Girl (2. Oktober)
David Fincher kann man getrost als den Meister des modernen Thrillers bezeichnen. Seine Filme vermitteln eine meist sehr kalte und schmutzige Stimmung, die perfekt in dieses Genre passt. Ob nun „Sieben“, „Zodiac“ oder „Verblendung“ (ja, unnötig aber trotzdem richtig stark!) – der Mann kann es einfach. Er schafft es Spannung zu erzeugen, dabei eine Geschichte zu erzählen und das alles mit einer unnachahmlichen Kombination aus bildlicher Ästhetik und Sound. Dazu ist die Zerstörung eines seiner Lieblingsthemen. Die Zerstörung von Ordnung, von gesellschaftlichen Bildern und Konventionen. Hier vielleicht vom Idealbild einer scheinbaren so harmonischen Ehe. Das in etwa erhoffe ich mir auch von „Gone Girl“, in dem Ben Affleck verdächtigt wird, am Verschwinden seiner Ehefrau (Rosamunde Pike) irgendwie beteiligt zu sein. Doch obwohl immer mehr gegen ihn spricht, beteuert er weiter seine Unschuld. Ich mag den Affleck. Zwar noch mehr als Regisseur, aber auch als Schauspieler ist er nicht so schlecht, wie alle immer behaupten. Und gerade unter den Fittichen eines Regisseurs wie Fincher mache ich mir da auch wenig sorgen.


Sin City 2 – A Dame To Kill For (18. September)
Boom that Shit. Wenn ein Film der Inbegriff von Cool ist, dann ist es wohl „Sin City“. Mit seinem Schwarz-Weiß-Look, den geilsten Sprüchen, den kultigen Figuren und den episodenhaften Storys über Rache, Gewalt und Sex konnte er mich im zarten Alter von *jünger als die FSK gestattet* sofort begeistern und er schafft es immer noch. Als dann vor Jahren eine Verfilmung eines weiteren Sin City-Comics angekündigt wurde, war ich schon Feuer und Flamme. Endlich so etwas auch selbst im Kino erleben! Aber es zog sich. Alles hat sich verschoben, Ankündigungen wurden wieder zurückgenommen, der Cast veränderte sich quasi im Wochenrhythmus – und ich hab nicht mehr daran geglaubt, dass der Film, eines der wenigen Pre- und Sequels, die meine volle Zustimmung besitzen, wirklich zustande kommen. Aber nun ist es so weit. Über die Story weiß ich ehrlich gesagt gar nichts, nur dass Marv und Dwight (mit seinem ALTEN Gesicht) wieder auftauchen sollen. Ansonsten will ich mich komplett überraschen lassen, das hat nämlich auch schon beim ersten Teil hervorragend geklappt. Aber dass dieser Film wirklich in die Kinos kommt, das glaube ich erst, wenn ich im Kino sitze, das Licht ausgeht und ein schwarz-weißes Bild mit dem altbekannten Schriftzug erscheint.


Außerdem noch interessant:
„The Zero Theorem“, „12 Years A Slave“ (hier geht's zur Review), „Die Tribute von Panem 3 – Mocking Jay Teil 1“, “Serena”, “Interstellar”, “Macbeth”, “Ain‘t them Bodies Saints” (hier geht's zur Review), „Dom Hemingway“

 
Und, welchen Filmrelease 2014 fiebert ihr so entgegen?

Specials: 2013 - Ein Rückblick auf "die Zukunft des Kinos"

Keine Kommentare:



Eigentlich haben wir nur unseren Schutzbunker für den baldigen Weltuntergang ausgeräumt und haben dabei unseren alten Flux-Kompensator wiedergefunden. Damit sind wir ein bisschen durch die Zukunft gereist und sagen euch zum einen, dass die Welt dieses Jahr nicht untergehen wird. Zum anderen verraten wir euch, was sich im Film- aber auch im TV-Bereich im Jahre 2013 so alles tun wird. Wir wünschen viel Spaß mit unserem Jahresrückblick 2013.


JANUAR
Überraschung: Til Schweigers „Kokowäh 2“ (oder so ähnlich) wird vorm offiziellen Kinostart der Presse gezeigt. Kommentar eines Kritikers: „Also manchmal hasse ich den Job wirklich.“
RTL strahlt sein Dschungelcamp nun auch in HD aus. „Der Zuschauer ist nun hautnah dabei. Er kann förmlich  die Krokodilhoden schmecken, die unser verzweifeltes Versuchsopfer, äh, unser Star, bei einer Prüfung essen muss“, so die RTL-Chefin Schäferkordt . Die Highlights der Show sollen sogar auf 3D-Blu-ray erscheinen.

FEBRUAR
„Top Gun“ startet erneut in den Kinos, diesmal in 3D. Der Erfolg ist ordentlich. So ordentlich, das James Cameron, der Godfather of 3D, seine allerersten Filme, die er im Alter zwischen 8 und 11 mit einer 8mm-Kamera drehte ebenfalls dreidimensional aufgepeppt in die Kinos bringt. Doch weder „Breakfast with Uncle Bill“ noch „Holiday with Mum and Dad“ sind sonderlich erfolgreich. Cameron ist dennoch von den Filmen überzeugt. „8mm Filme in aufregender 3D-Optik sind die Zukunft des Kinos“ sagt er einem Magazin.

Wegen des enormen Erfolgs von scripted reality im TV wird das Format nun auch ins Kino übertragen. RTL beginnt mit der Produktion von „Mitten im Leben: Bottrop“. Die gespielte Doku soll 2014 in die Kinos kommen. Der Sender prahlt derweil damit, dass sie eine neue Art der Dokumentation erfunden haben und damit die Zukunft des Kinos einläuten werden. „Eine Frechheit“, pöbelt Michael Moore, „ich habe schon vor Jahren scripted reality in Dokus salonfähig und erfolgreich gemacht“. Recht hat er.

MÄRZ
„G.I. Joe 2“ wird erneut verschoben. Nach Testvorführungen gaben die weiblichen Probanden zu Protokoll, dass sie sich Channing Tatum so wünschen wie in „Magic Mike“. Regisseur John Chu muss 2013 also noch ein paar Stripszenen herstellen. Die Nachdrehs sollen knapp 20 Millionen Dollar kosten. Eine Million für den Dreh und 19 für Bruce Willis, damit er nicht darauf besteht sich auch auszuziehen.

Reduktion im Genre ist angesagt. Nach dem internationalen Erfolg von „The Raid“ kommen jetzt immer mehr Filme mit ähnlich gelagerter Story heraus. Aber „The Raid“ ist nicht der  einzige ausländische Hit, von dem Hollywood kopiert. „The Artist“ und „Ziemlich beste Freunde“ werden auch genutzt um neue Filme zu erschaffen. Len Wiseman, der sein „The Mummy“-Reboot aus Eis gelegt hat, plant einen Actionfilm über ein behindertes Sondereinsatzkommando, dass sich in einem Hochhaus gegen eine Übermacht von bewaffneten Stummfilmstars erwehren muss. Das größte Problem der Helden, die allesamt im Rollstuhl sitzen, sind aber nicht die Gangster, sondern dass diese die Aufzüge abgestellt haben. Len Wiseman dazu: „Dieser Film wird ein Konzentrat aus allem, was im letzten Jahr erfolgreich war. Das wird die Zukunft des Kinos.“

APRIL
„Jobs“, das Biopic über Steve Jobs ist fertig und startet weltweit in den Kinos. Der von Apple produzierte Film soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft auf DVD und Blu-ray erscheinen. Zu Ostern erscheint der Film dann auch in der 4G-Version, mit Vollbild, Untertitel und Kapitelanwahl. Es wird gemunkelt, dass die später veröffentlicht werdende 5G-Variante soll angeblich sogar Extras und eine Pause-Funktion erhalten.

Nun also doch! Ridley Scott hat einen Extended Director’s Cut von „Prometheus“ angefertigt. Scott dazu: „Mir war schon immer klar, das in ‘Prometheus‘ die Frage beantwortet wird ob Rick Deckard aus ‘Blade Runner‘ ein Replikant ist oder nicht. Außerdem brauch ich Geld für die Renovierung meines Ferienhauses.“

MAI
Die Suche nach dem Schurken für das „The Amazing Spider-Man“-Sequel wird beendet. Es wird kein Vampir, sondern Doctor Octopus werden. Gespielt wird er, wie in „Spider-Man 2“, von Alfred Molina. Genauer gesagt, haben die Macher einfach Molinas Szenen genommen und sie in den neuen Film rund um Peter Parker eingefügt. Natürlich werden die Szenen in 3D konvertiert. Die Produzente dazu: „Octopus war einfach so beliebt bei den Fans, dass wir ihn genauso wiederbringen wollten, wie sie ihn schätzen. Wir machen Altes wieder neu. Das ist die Zukunft des Kinos!“ George Lucas ist von dieser Technik sehr angetan. Zu seinem Bedauern leiht ihm Disney aber nicht seine alten Masterbänder von „Star Wars“. 

„Hangover 3“ ist der erwartete Komödien-Hit des Jahres. Regisseur Todd Phillips ist vor allem sehr stolz darauf, dass Teil 3 keine bloße Reproduktion ist. Während in „Hangover“ ein paar Freunde nach einer durchzechten ihren verschwunden Kumpel suchen, in Teil 2 dieselben Typen nach einer durchzechten Nacht ihren verschwundenen Kumpel suchen, werden die gleichen Kerle wie in Teil eins und zwei diesmal nach einer durchzechten Nacht ihren verschwundenen Kumpel suchen. Phillips in einem Interview der Anonymen Alkoholiker: „Eigentlich sollte es bei einer Trilogie bleiben, aber wir haben noch so viele Ideen, dass ein Teil 4 sicher bald kommen wird.“


JUNI

Regisseur Zack Snyder wehrt sich gegen die Vorwürfe, seine Version von Superman wäre wegen der großen Erfolge von Nolans „Batman“-Saga so düster sowie pessimistisch und würde sich zu stark von der Comicvorlage unterscheiden. Snyder wörtlich: „Bei uns steht ganz klar der Spaß im Vordergrund. Superman hat in „Man of Steel“ neben General Zod zwar auch noch mit Leukämie, der Insolvenz seines Arbeitgebers, dem Klimawandel, dem Tod seiner Geliebten, der Finanzkrise, der Umweltverschmutzung und einem eingewachsenen Zehennagel zu tun, aber das kann ja auch Spaß machen. Aber gut, im zweiten Teil, das ist sicher, wird Superman wieder so, wie die Fans ihn kennen und lieben. Wir suchen nur noch ein passendes Thema. Die Eurokrise oder so.“

Typisch M. Night Shyamalan. In seinem Sci-Fi-Film „After Earth“ gibt es mal wieder einen überraschenden Twist: Will Smiths Sohn Jaden ist nämlich überhaupt kein Schauspieler, sondern nur ein verzogenes Balg, welches von seinen Eltern zu viel Zucker in den Allerwertesten geblasen bekommt. Der Film bekommt von der Kritik gemischte Resonanzen. Til Schweiger hingegen fand den Film ganz groß: „Endlich jemand in Hollywood, der versteht wie man echte Familienfilme macht, nämlich mit der Familie. Ich glaube, das wird die Zukunft des Kinos.“

JULI
Die Fans der Vorlage, und nicht nur die, waren vom ersten Spin Off des beliebten Mutanten etwas enttäuscht. Zu zahm sei der damalige Regisseur Gavin Hood mit Wolverine umgegangen. James Mangold, der beim zweiten Teil das Ruder übernahm, hat nun versucht die Fans glücklich zu machen, nur leider die Falschen. Weil Hugh Jackman als Musicaldarsteller immer populärer und beliebter wird, wurde aus „The Wolverine“ ein Musical. Highlight des Films: Jackman singt im Duett mit Neil Patrick Harris, der den Deadpool spielt, eine Ballade über die Last ein Mutant zu sein. Zum Glück soll auf Blu-ray aber eine Unrated Version erscheinen. Die bietet mehr Action und ist sogar erst ab 12 Jahren freigegeben. Harter Tobak!

Steven Soderbergh hat nun endgültig genug. Wir bereits seit langem angekündigt will er sich nun der Kunst außerhalb der Filmbranche widmen. In seiner Doku „Painting“ zeigt Soderbergh wie er sein erstes Bild malt. Da dieses aber länger zum trocknen braucht als gedacht, dreht er noch schnell einen Film. Die Fortsetzung zu diesem soll aber erst 2015 erscheinen. Regie: Soderbergh.

AUGUST
Til Schweigers zweiter „Tatort“ wird ein gigantischer Quoten-Hit. Trotz verhaltener Kritiken sind die Zuschauer gespannt darauf, wie sich Schweiger als Kommissar so macht. Der legendäre Vorspann der Reihe blieb weiterhin unangetastet. Wegen des Erfolgs soll Schweiger nun auch „Wetten, dass“, „Alarm für Cobra 11“, „Mini Playback Show“, „Berlin Tag & Nacht“ und „Anne Will“ übernehmen. Für letzteres ist aber auch eine seiner Töchter im Gespräch. „Das ist die Zukunft des Kinos“ sagt Schweiger. „Das ist Fernsehen, kein Kino“ erklären ihm die Kritiker. „Typisch deutsche Kritiker“, so Schweiger, „die sind immer so engstirnig.“

Die Trash-Schmiede Asylum hat genug davon große Blockbuster billig zu kopieren. Das Unternehmen hat eingesehen, dass es nicht immer zwangsläufig Blockbuster sein müssen, es gehen auch Filmklassiker. Anspruchsvolle Plagiate wie „Man hat on“ oder „The Good Father“ sollen die Kassen zum klingeln bringen

.

SEPTEMBER
Sly Stallone und Arnold Schwarzenegger bringen „Escape Plan“ in die Lichtspielhäuser. Da beide Darsteller mit Thomas Dannenberg denselben Synchronsprecher haben, bevorzuge viele Zuschauer die OV. Der Film wird in dieser Version zu einem echten Comedy-Highlight. Stallone nuschelt wegen seiner Gesichtslähmung und hemmungslosen Botoxgebrauch vor sich hin, während Schwarzenegger in seinem typischen Slang plappert. Der Verband der Logopäden gibt „Escape Plan“ das Prädikat „besonders ergiebig“.


In Deutschland läuft der politische Zirkus wegen der Bundestagswahlen auf Hochtouren. Die CDU greift für eine ihre Kampagnen auf einen der filmischen Top-Hits des Jahres 2012 zurück.





OKTOBER
Kurz vorm Start von „Thor – The Dark World“ kommt der erste Teil erneut ins Kino, diesmal aber in 3D. Die Antwort der Macher, als sie damit konfrontiert werden, dass „Thor“ damals bereits  in konvertierten 3D lief: „Ach wirklich? Haben wir nichts von gemerkt. Die Zuschauer sicher auch nicht.“



Die erweiterte Fassung von „Der Hobbit – Eine unerwartete Reise“ erscheint auf Blu-ray. Der Film beinhaltet knapp 30 Minuten mehr Material. Im Grunde sind die neuen Szenen alle gleich: Die Zwerge, Bilbo und Gandalf rennen. Diesmal aber nicht nur von links nach rechts, sondern auch hier und da von rechts nach links. Peter Jackson dazu: „Das wird ein ganz neue Erfahrung für den Zuschauer.“ 


 

NOVEMBER
Die ersten Pressestimmen zu Steve McQueens Drama „Twelve Years  a Slave“ fallen überwiegend positiv aus. Nach „Hunger“ und „Shame“ ist dies bereits die dritte Zusammenarbeit zwischen McQueen und Schauspieler Michael Fassbender. Vor allem stößt es auf wohlwollende Resonanzen, dass Fassbenders Penis, der bislang von McQueen immer groß in Szene gesetzt wurde, im Abspann, als separate Rolle aufgeführt wird. Für viele gilt diese Rollenverteilung als Zukunft des Kinos.



Uwe Boll soll im Januar einen Golden Globe für sein Lebenswerk erhalten. Begründung der Jury: „Vielleicht hört er ja dann auf.“



DEZEMBER
„Der Hobbit – Smaugs Einöde“ läuft an. Hihi, der Hobbit läuft. Im wahrsten Sinne des Wortes.



Die Zukunft des Kinos meldet sich zu Wort. Sie war die letzten Monate leider wegen Depression und Selbsthass in Therapie. James Cameron  jubelt: „Endlich ’Avatar 2‘!“ Aktuell ist die Zukunft des Kinos wieder verschwunden. Wenn Sie Hinweise auf ihr Verbleiben haben, wenden Sie sich bitte an Hollywood. Danke.