Specials: F**KING FRIDAY #1

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Schon Bob Geldof sang "I don't like mondays" und wir schließen uns ihm an. Leider fällt damit auch der MEDIA MONDAY für uns flach, aber wir haben eine gute Alternative gefunden, den F**KING FRIDAY. Auch hier beanworten wir Fragen, gestellt von einer ominösen Quelle. Viel Spaß.


Frage 1: Guckt ihr gerne Filme?
Nein, wir machen einen Film-Blog weil uns die Karten fürs Hallenbad zu teuer sind.

Frage 2: Am liebsten trinken wir __________ zu Filmen.
Flüssigkeit, hauptsache sie riecht nicht nach Klo.

Frage 3: Was mögt ihr am liebsten bei anderen Blogs, die den MEDIA MONDAY haben?
Den Dienstag.


Frage 4: Bruce Willist ist für uns ein _______________.
Ein männlicher, amerikanischer Schauspieler mit einer Glatze.


Frage 5: Was war die nervigste Frage des Jahres 2012?
Wieso macht ihr denn jetzt auch noch einen Blog?

Frage 6: Sylvester Stallone gefiel uns am besten in ___?
Brigitte Nielsen
.

Frage 7: Wie kamt ihr auf euren Blog-Namen?

Wer den Ursprung des Namens nicht kennt, der sollte sich mal "Demolition Man" ansehen und ja, unser Blog ist modernes Klopapier. Verschmiert mit Dünnpfiff und ganz viel Liebe.

Trailerpark: Deutscher Trailer zu STIRB LANGSAM 5 - EIN GUTER TAG ZUM STERBEN

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Am 14. Februar (Valentinstag, wie passend) dürfen sich Freunde des gepflegten Krawalls freuen, dann startet nämlich in unseren schönen Lichtspielhäusern „Ein guter Tag zum sterben“, der nun mehr fünfte Teil der „Stirb Langsam“-Reihe. Natürlich mit Bruce Willis in seiner Paraderolle als John McClane, der diesmal seinen Sohn John jr. (Jai Courtney) aus Russland rausholen muss und dabei u.a. Darsteller Sebastian Koch gegens Schienbein tritt. Der Trailer sieht gut aus, macht Lust auf mehr, auch wenn wir vom Regisseur John Moore nichts wirklich Großes erwarten, der Mann hat schließlich Luftnummern wie „Max Payne“ oder die Remakes von „Das Omen“ und „Der Flug des Phönix“ inszeniert.









Trailerpark: Nun auch offiziell, der Trailer zum EVIL DEAD-Remake

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Vor einigen Tagen konnten wir euch bereits die Bootleg-Version präsentieren, doch jetzt gibt es den ersten Trailer zum Remake von "Evil Dead" auch in einer anständigen Qualität. Wir bleiben bei unserer Prognose: Wird toll und indizierungwürdig.



Trailerpark: Der erste deutsche IRON MAN 3-Trailer

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Nachdem gestern bereits der US-Trailer veröffentlicht wurde, hat Marvel heute auch den deutschen veröffentlicht. Fans von Iron Man, markiert euch den 1. Mai 2013, dann tritt Tony Stark nämlich gegen seinen Nemesis den Mandarin (Ben Kingsley) an.




Review: HESHER - DER REBELL - Pöbelnde Supervision

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Fakten:
Hesher – Der Rebell (Hesher)
USA. 2010. Regie: Spencer Susser. Buch: David Michod, Spencer Susser. Mit: Devin Brochu , Joseph Gordon-Levitt, Natalie Portman, Rainn Wilson, Piper Laurie, Brendan Hill, John Carroll Lynch, Frank Collison, Allan Graf, Biff Yeager, Paul Bates, Lyle Kanouse, Audrey Wasilewski, Milt Kogan, Van Epperson, David Hill, Barry Sigismondi, Monica Staggs, Ralph P. Martin, Brian Lally, Rafael J. Noble, Timothy Davis, Nicolai Dorian, Cristian Nicolae, Helen Slayton-Hughes, Dajine Colon, Richard Susser, Steve Fox, Mary Elizabeth Barrett, Cole Hockenbury u.a. Länge: 106 Minuten. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. Auf DVD und Blu-ray erhältlich.


Story:
Der 13-jährige TJ fühlt sich verloren. Vor wenigen Wochen starb seine Mutter bei einem Unfall, seitdem vegetiert sein Vater, vollgepumpt mit Psychopharmaka auf der Couch, während TJs Großmutter versucht sich so gut es geht um die zwei zu kümmern. Als TJ seine angestaute Wut auf einer Baustelle ausleben will, trifft er auf den langhaarigen Rowdy Hesher, der sich nach einem kurzen Intermezzo bei TJs Familie einquartiert und ihren Alltag umkrempelt.



Meinung:
Wir alle brauchen mal Hilfe. Nicht nur für Arbeiten, für die wir nicht ausgebildet wurden, sondern das Eine oder Andere Mal auch bei emotionalen Angelegenheiten, wie dem Treffen einer wichtigen Entscheidung oder zur Weiterentwicklung. Vor allem im Film brauchen diverse Protagonisten oft eine zweite Person, die nicht unbedingt beratend zur Seite steht, die dafür aber durch ihre Charakteristik und /oder ihre Handlung den Hauptprotagonisten zu einer Art Supervision verhilft. Ein gutes Beispiel hierfür wäre „Rain Man“ von Barry Levinson aus dem Jahre 1988. Dort muss sich ein eiskalter Yuppie, gespielt von Tom Cruise, selbst die Frage stellen, was er eigentlich vom Leben will und diese Frage wird letztlich durch seinen autistischen Bruder Raymond (Dustin Hoffman) ausgelöst. Im Independent-Drama „Hesher – Der Rebell“ geht es zwar nicht um Autismus, aber auch hier braucht es einen menschlichen Fremdkörper, der einem kleinen Jungen sowie seiner Familie dabei hilft den Tod eines geliebten Menschen zu verarbeiten.


TJ bekommt dank Hesher große Probleme
Der titelgebende Rowdy und Überlebenskünstler tritt  völlig unvorbereitet ins das Leben des 13jährigen TJ, der traumatisiert vom Unfalltod seiner Mutter gegen seine Umwelt rebelliert. Doch gegen Hesher, mit seiner langen Zottelmähne, den auffälligen wie äußerst diffizilen Tätowierungen und seinem schrottreifen Van wirkt TJs Rebellion ziemlich verloren. Doch auch wenn der Raufbold den von Trauer zerfressenen wie absolut überforderten Jungen ohne Samthandschuh behandelt, so ist dennoch jederzeit klar, dass es dem Kleinen nur gut tun kann und dies ist auch schon das größte Problem des Films, denn alles was im Drama von Spencer Susser passiert, geschieht äußerst vorbestimmt. Dass Hesher TJ und seiner Familie durch seinen, na sagen wir mal unorthodoxen Lebensstil, dazu verhilft ihre Krise zu erkennen und zu überwinden ist unverkennbar und so verkommen seine angewandten Methoden, auch wenn diese abstrus bis absonderlich erscheinen mögen, zu klar erwartbaren Maßnahmen. Überraschend ist bei „Hesher – Der Rebell“ gar nichts und der Film versucht auch nie sein Anliegen zu kaschieren, doch auch wenn es immer heißt, dass der Weg das Ziel ist, so schadet es doch der dramaturgischen Spannung. Da hilft es auch nicht viel, dass Rebell Hesher keine wirkliche Background-Story hat und fast schon wie ein großes Mysterium, ein pöbelnder Samariter, in die Handlung eingeführt wird.


Hesher hat ganz eigene Vorstellungen von Spaß
„Hesher – Der Rebell“ ist ein gut gemeinter Film, doch hinter seiner subversiven Attitüde, bezogen aus seiner Titelfigur, ist er nicht mehr als absoluter Standard. Ein Drama welches nach üblichen Schemata verläuft und einfachste und bekannteste Handlungsstrukturen als different verkaufen möchte. Schade, denn aus darstellerischer Sicht ist Spencer Sussers Werk durchaus hochwertig. Nicht nur was die Crowd Pleaser Joseph Gordon-Levitt und Natalie Portman angeht, sondern auch in den Nebenrollen. Besonders erwähnt muss Piper Laurie als Großmutter werden. Laurie, wohl am ehesten bekannt als fanatische Mutter in „Carrie – Des Satans jüngste Tochter“, darf zusammen mit Hesher für wohlwollende, komische Momente sorgen und ist innerhalb der Krisengebeutelten Familie wohl die interessanteste Person, da die Funktion ihrer Rolle nicht gefühlt mit Leuchtschrift über ihrem Kopf schwebt, so wie es etwa bei Hesher und TJ der Fall ist.


Specer Susser ist mit „Hesher – Der Rebell“ leider nicht das erhoffte, mitreißende Drama gelungen, sondern nur ein in Rebellion gekleidetes Standardwerk des Genres. Ein paar drollige und auch hin und wieder einige bewegende Szenen hat der Film zu bieten und aus darstellerischer Sicht ist der Film auch kein wirklicher Misserfolg, doch seine Geschichte ist im Vergleich zu seiner Haltung zu weit von wahrer Individualität entfernt und vertraut zu sehr auf altbekannte Trampelpfade.

5 von 10

Trailerpark: IRON MAN 3 - Der erste Trailer ist da!

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Da isser nun, der erste Trailer zum heißerwarteten „Iron Man 3“. Unter der Regie von Shane Black („Kiss Kiss Bang Bang“) darf Robert Downey jr. als Tony Stark alias Iron Man wieder die Welt retten. Diesmal muss er gegen den Mandarin, gespielt von Ben Kingsley, antreten, der in den Comics der Erzfeind des Vollkörperpanzerträgers ist. Ebenfalls mit dabei und aus den Vorgängern bekannt: Don Cheadle, Jon Favreau und  Gwyneth Paltrow. Neu dabei sind neben Kingsley Guy Pearce, James Badge Dale, William Sadler und Rebecca Hall. US-Start ist der 3. Mai 2013. In Deutschland darf es „Iron Man 3“ bereits zwei Tage früher krachen lassen.




Hier noch die offizielle Synopsis von Marvel

Marvel Studios’ “Iron Man 3″ pits brash-but-brilliant industrialist Tony Stark/Iron Man against an enemy whose reach knows no bounds. When Stark finds his personal world destroyed at his enemy’s hands, he embarks on a harrowing quest to find those responsible. This journey, at every turn, will test his mettle. With his back against the wall, Stark is left to survive by his own devices, relying on his ingenuity and instincts to protect those closest to him. As he fights his way back, Stark discovers the answer to the question that has secretly haunted him: does the man make the suit or does the suit make the man?

Review: WER IST HANNA? - Thriller trifft auf Coming-of-Age

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Fakten:
Wer ist Hanna? (Hanna)
USA, Groß Britannien, BRD. 2011. Regie: Joe Wright. Buch: Seth Lochhead. Mit: Saoirse Ronan, Cate Blanchett, Eric Bana, Tom Hollander, Jason Flemyng, Dee Bradley Baker, Olivia Williams, Gudrun Ritter, Paul Birchard, Martin Wuttke, Vicky Krieps, Michelle Dockery, Sebastian Hülk, Martin Goeres, Jessica Barden, John MacMillan, Cyron Bjørn Melville, Adam Markiewicz, Nathan Nolan, Jamie Beamish, Tim Beckmann, Paris Arrowsmith, Peter Brownbill, Marc Soto, Álvaro Cervantes u.a. Länge: 111 Minuten. FSK: Ab 16 Jahren freigegeben.


Story:
Hanna, eine junges Mädchen im besten Teenager-Alter, führt kein normales Leben. Seit frühster Kindheit hat ihr Vater Erik sie zur perfekte Killerin ausgebildet, denn die beiden sind ständig auf der Flucht vor Eriks ehemalige Kollegen von der CIA. In der eisigen Kälte Nord-Europas haben sich Vater und Tochter versteckt, doch Erik muss den sicheren Ort verlassen und Hanna ist erstmals auf sich alleine gestellt.


Meinung:
Wer ist Hanna?
Hanna ist ein geheimnisvolles Mädchen, im besten Teenager-, Pubertätsalter, aber für so etwas hat sie keine Zeit und trotz der Weite der finnischen Schnelllandschaft, in der sie seit klein auf lebt, keinen Raum. Denn Hanna wurde von ihrem Vater trainiert. Tag für Tag hat er sie auf etwas vorbereitet und nun, da Hanna alt und gut genug ist, beginnt es: ein mörderisches Hatz um Leben und Tod. Für Hanna der steinige wie gefährliche Weg zur Wahrheit und ich habe jede Minute mit gefiebert.



Auf der Flucht kann Hanna zeigen was sie alles kann
Dafür u.a. verantwortlich war diese raue aber dennoch leicht (alp)träumerische Atmosphäre. Alle Handlungsorte des Films, sei es das verschneite Finnland, das heiße Marokko oder die sterilen Gewölbe eines Headquarters, alles wirkt immer etwas surreal und verzerrt. Aber es passt, denn das „Wer ist Hanna?“ mit der Symbolik und Metapheristik des Grimm’schen Märchens hantiert, ist kein Geheimnis, eher im Gegenteil. Im Film gibt es böse Wölfe, gemeine Hexen, Lebkuchenhäuser, weise Könige, nur im Gewand eines modernen Thrillers. Dies ist nicht immer sehr subtil, aber hochgradig stimmungsvoll und dazu umweht der Film immer dieses „Mal was anderes“-Gefühl. Ein gutes Beispiel: Tom Hollander (bekannt aus „Fluch der Karibik 1 -3“) als leicht tuckischer Schurken-Sidekick, der mit seiner leicht asozialen wie nonchalanten Art weitaus mehr Bedrohung erzeugte, als andere Bad Guys der letzten Kino-Jahre. Dagegen wirkt Cate Blanchett als CIA-Hexe etwas fahl, aber es gelingt ihr und dem Film dennoch sie als große Gegenspielerin jederzeit interessant und präsent zu halten. Okay, dafür nutzt der Film einfachste Mittel und Charakterisierungen, aber es funktioniert bestens. Alleine die Erinnerung, wie sich Mrs. Blanchett im Film die Zähne reinigt, erzeugt in mir ein schauriges Gefühl. Die anderen Figuren bleiben ähnlich blass, besitzen aber Kontur. Da der Film „Wer ist Hanna?“ heißt, nicht „Wer ist Hanna und die Leute die sie trifft?“ (Sequel?) und die Macher zumindest bemüht waren, nicht nur Stereotype abseits von Hanna zu präsentieren, fand ich diesen Makel nicht sonderlich schlimm. Lediglich eine Figur, eine Bekanntschaft von Hanna, wirkte zu Reißbrettartig. Viel stereotyper fallen da leider die Wendungen aus. Hier hat man wirklich Potenzial verschenkt, aber hey, spannend ist es trotzdem und dies nicht zu knapp.

Im Kern ist „Wer ist Hanna?“ freilich gar nicht mal so außergewöhnlich. Der Film mischt Spionage mit Comig-of-Age und die ganze Wahrheit über Hanna ist im Grunde auch nicht mehr als Massenware, aber die Umsetzung stimmt halt einfach und damit meine ich nicht nur das Flair. Auch die Actionpassagen sind gelungen und dazu noch wunderbar gefilmt: dynamisch ja, hektisch nein. Es hat mir einfach sehr gefallen, dass der Film nicht versucht alles immer modern on top zu inszenieren, so sind die Szenen, in denen sich Hanna mit der heutigen Welt auseinandersetzen muss zwar hier und da recht amüsant, aber in ihrer Inszenierung eher darauf bedacht sich aufrichtig mit den Gefühlen der Titelheldin auseinanderzusetzen. Eine starke Leistung der Hauptdarstellerin rundet dieses sehr positive Bild ab. Ebenfalls zum sehr guten Gesamtbild zählt der tolle Soundtrack der Chemical Brothers. Verzichtet Wright auf trendy Kamera-Gewackel, so gibt es wenigstens trendy Musik. Warum auch nicht? Der Score ist fulminant, vielseitig und bietet einen hervorragenden akustischen Anstrich. Mein Soundtrack des Jahres.

C. Blanchett als CIA-Hexe
Regisseur Joe Wright ist einfach klasse. Bis auf „Der Solist“ hat der Brite noch keine Enttäuschung abgeliefert. Doch Joe Wright wird eigentlich mit feudalem Drama, elegantem Ausstattungskino in Verbindung gebracht, aber nicht einen Film wie „Wer ist Hanna?“. Doch er hat seine Thriller-Taufe bestanden. Denn auch hier versteht es Wright eine fesselnde Story zu erzählen und grandiose Bilder zu erschaffen: mal organisch, mal opulent, immer mitziehend. Die Märchen-Thematik kommt darüber hinaus überall gut zur Geltung. Im grellen Weiß einer unwirklichen Schneelandschaft, genauso wie im urban-metropolen Berlin. Beeindruckend. Leider überspannt der Film es mit den Märchen gegen Ende. Die Anspielungen, die „Wer ist Hanna?“ vornimmt sind immer offenkundig, aber kurz vorm Finale wird’s dann doch zu viel und vor allem zu plump. Doch dann ist der Film eigentlich auch schon zu Ende. Ein seltsamer Film, genau wie seine Heldin, aber auch genau so faszinierend.


„Wer ist Hanna?“ Die falsche Frage. „Wie ist Hanna?“ passt besser. Die Antwort: „Hanna“ ist atmosphärisch, gewiss nicht ohne Fehler, aber durchgängig fesselnd und obwohl der Film eigentlich nicht so speziell ist, wie es scheint, fühlt er sich dennoch wunderbar neuartig und vor allem individuell an.

8 von 10