Ab
dem 22. November könnt Ihr euch den epischen Kampf zwischen
Mega-Monstern aus der Tiefe des Ozeans und gigantischen Robotern auch
ins Wohnzimmer holen mit Guillermo DelToros PACIFIC RIM auf DVD,
Blu-ray und Blu-ray 3D. Zum
Heimkino-Start verlosen wir eine Blu-ray des Sci-Fi-Krachers mit
Charlie Hunnam und Idris Elba.
Was ihr tun müsst:
Nehmt unten einfach am SUPERFAN-QUIZ zu "Pacific Rim" teil und postet
euer Ergebnis als Kommentar im Blog unter diesem Beitrag, auf unserer
Facebook-Site oder schreibt uns via Twitter.
Achtet
bitte darauf, dass wir euch im Falle eines Gewinns auch persönlich
benachrichtigen können.
Das Gewinnspiel geht bis zum 22. November 2013, 23:59:59. Die Teilnahme
ist nur innerhalb von Deutschland möglich. Der Rechtsweg ist
ausgeschlossen.
Fakten: Pacific
Rim USA. 2013. Regie: Guillermo DelToro. Buch: Travis Beachem, Guillermo DelToro.
Mit: Charlie Hunnam, Rinko Kikuchi, Idris Elba, Charlie Day, Diego Klattenhoff,
Burn Gorman, Max Martini, Clifton Collins jr., Ron Perlman, Robert Kazinsky
u.a. Länge: 131 Minuten. FSK: freigegeben ab 12 Jahren. Ab 17. 12. 2013 auf DVD, Blu-ray und Blu-ray 3D.
Story: Aus den Tiefen des Pazifiks kamen sie empor, die Kaiju, gigantische Kreaturen,
die gnadenlos alles zerstören was ihnen begegnet. Die Menschen haben bereits
enorme Verluste hinnehmen müssen, doch dank des Jaeger-Programms, riesige
Roboter, die von zwei Piloten mittels deren Geistes gesteuert werden, gibt es
noch Hoffnung in der Schlacht Mensch gegen Monster.
Meinung: Der
Mexikaner Guillermo DelToro ist bekannt für seinen eigenwilligen, phantastischen
Stil. Egal ob Monster-Horror („Mimik“), Vampir-Action („Blade 2“), schauriges
Märchen („Pans Labyrinth“) oder höllischer Superheld („Hellboy“), allen seinen
Filmen gab er eine ganz eigene, individuelle Handschrift, doch auch wenn er
gerne und oft dem Spektakel frönte, das Gefühl einen Blockbuster aus der
Traumfabrik zu sehen, stellte sich – gottseidank – nie wirklich ein. Doch nun
mit „Pacific Rim“ darf sich DelToro nach dem Ausstieg aus dem Mammut-Projekt
„The Hobbit“ auch einmal an großen CGI-Effekten, millionenteuren Chaos und
großen Pathos versuchen und um eines bereits jetzt klar zu machen, „Pacific
Rim“ ist großes, nicht sonderlich cleveres Popcorn-Kino, welches unter der
Führung eines anderen Regisseur gewiss zum Scheitern verurteilt wäre, doch DelToro
gelingt es spielend aus dem gigantomanischen Kampf Riesenroboter gegen
Monsterkollos den bis jetzt besten Blockbuster des Jahres zu machen und das
schönste daran, der Film trägt eine individuelle Handschrift. Die eines Kindes.
Fitness der Zukunft: Jaeger steuern
"Pacific Rim“ macht bereits von Beginn an klar, dass die Realität, die
zuletzt vom bräsigen „Man of Steel“
verbittert als Aufhänger genutzt wurde, hier Pause hat. Hochhausgroße Kreaturen
aus einem Dimensionsportal am Grunde des Ozeans? Ja, das ist unreifer Blödsinn
und dieser wird ohne ironische Seitenhiebe genutzt. Fantasy ist Trumpf! DelToro
vertraut zum einen auf die Einfachheit der Handlung und lässt diese den Film
bestimmen, wobei die eigentliche Antriebskraft von „Pacific Rim“ der infantile
Spaß am Spektakel ist. Es scheint fast so als ob hier die Imaginationen eines
Kindes auf der Leinwand zu bestaunen sind. DelToro malt mit satten Farben und
errichtet mit technisierten Bauklötzen ein Grundgerüst simpelster Prämisse,
welches dafür eine Faszination inne hat, die sonst eben nur Kinder haben. Das
kann man lächerlich, enttäuschend oder einfältig finden, aber eben auch
mitreißend und anziehend. Wenn sich die massiven Maschinen den gnadenlosen
Kaiju in den Weg stellen, dann entfacht DelToro einen krawalligen Zauber aus
Zerstörung und Technik, Physis und Staunen. Dem gegenüber steht allerdings eine
Dramaturgie die all zu leicht ins Schleudern kommt. Wenn die Jaeger-Mechs eine
effektive Waffe erst dann einsetzen, wenn es gerade spannungstechnisch passt
oder warum einige der Milliarden teuren Weltenretter Rettungskapseln haben und
andere wieder nicht wirkt gewiss mehr als nur einmal seltsam und steif
konzipiert, aber die Welt um diese Makel bleibt dennoch pulsierend, ein
lebendiger Ort direkt aus der Phantasie eines Achtjährigen, der mit einem
Lego-Baukasten sein eigenes Reich, sein eigenes Abenteuer entwirft und nachspielt.
Dieser Achtjährige ist Guillermo DelToro. Die Frage die sich stellt ist, ob man
bereit dafür ist sein eigenes, inneres Kind zu wecken. Einen Versuch sollte es
aber wert sein.
"Cloverfield" ist für Pussys
Zugegeben, dieses Kind spart nicht mit Pathos, dafür aber mit Patriotismus.
„Pacific Rim“ sind Nationen genauso schnurz wie Realismus. Erfrischend. Genau
wie das detailverliebte Design. Obwohl die Schlacht Mensch gegen Monster ein
einziger CGI-Rausch aus den Hochleistungsrechnern der SFX-Firmen ist, wirkt es
dennoch greifbar, auch wenn ein Jaeger mit einem Öltanker als Waffe einem
Kaijun den Scheitel zieht. DelToro gelingt es nämlich die Größe und Masse der
kämpfenden Kontrahenten jederzeit so herrlich übertrieben und dennoch
verständlich darzustellen, das „Transformers“-Spezi Michael Bay von ihm lernen
sollte. Wirken bei Bay die Scharmützel eher artifiziell und mickrig, trotz der
Größe der kämpfenden Partein, protzt „Pacific Rim“ mit wahrem, herrlich
übertriebener, technisierter Hypersomie, der sich auch in der Kampfgeschwindigkeit
der Jaeger zeigt. Schnelle Aktionen und flinke Bewegungen gibt es hier nicht.
Wenn eine Stahlfaust mit der Größe eines Tagebaubaggers auf die Panzerung eines
Kaijun trifft, dann ist das langsam aber auch unglaublich wuchtig und gibt den
Kämpfen sogar etwas, was bis jetzt im Blockbusterjahr 2013 deutlich zu kurz
kam: Spannung und Intensität. Das Gefühl, dass es hier wirklich um etwas geht
ist jederzeit spürbar.
Groß, größer "Pacific Rim"
Dem Gegenüber steht das Design. Trotz seines modernisierten, digitalen Kerns
wirkt „Pacific Rim“, genau wie der Jaeger mit dem Held Raleigh (Charlie Hunnam,
„Sons of Anarchy“, „Cold Blood“)
unterwegs ist, eher analog. Guillermo DelToro setzt viel auf Feinheiten und es
gelingt ihm sogar eine Art Cyperpunk-Ästhetik herzustellen. High-Tech-Uhren im
Radiowecker-Look oder Anzüge die aussehen wie eine Mischung aus Astronaut und
schwarzer Ritter mögen für den einen gewiss befremdlich wirken, es ist aber
auch ein Zeichen für die Detailliebe und –Versessenheit des Produktion. Schade,
dass dieser Aufwand nicht für den 3D-Effekt genutzt wurde. DelToro, der
„Pacific Rim“ ursprünglich im klassischen 2D-Gewand präsentieren wollte, musste
sich doch Warner Bros. beugen und so erstrahlt die infantile
Robo-gegen-Ungeheuer-Welt in ödem, konvertierten wenig dreidimensionalen
Bildern. Ähnlich wie bei „Star Trek
Into Darkness“ wissen die ersten Minuten zu Gefallen, doch danach
ist das Gimmick nicht mehr als kaltschnäuzige Geldmacherei. Ein krasses,
kapitales Kontrastprogramm zur Leidenschaftlichkeit von „Pacific Rim“.
„Pacific Rim“ ist ein Film, der den geneigten Zuschauer wieder zum Kind werden
lässt. Großes Spektakel in einer realitätsfremden Welt, voller krachender
Action und Faszination aus Gigantomanie und Phantasie. Dumm? Ja, sehr sogar,
aber eben auch mit einem ganz besonders Gefühl versehen. Ein Gefühl, dass hier
kein Marketingstratege oder Erfolg-nach-Plan-Regisseur am Werk war, sondern ein
gewisser Guillermo DelToro, der in diesem mauen Blockbuster-Sommer Hollywood
etwas wunderschönes zurückbrachte: den Mut Träume auf die Leinwand zu bannen,
auch wenn dieser Traum letztlich nur großer Krawall ist und aus dem Kopf des
achtjährigen Jungen kommt, den DelToro in sich trägt. So gesehen ist „Pacific
Rim“ eine Liebeserklärung an das Kind im Manne. Wunderschön.
8 von 10 Gramm Kaijun-Knochenpulver für die männliche Potenz
2013 steht kurz bevor. Der Sekt wird schon
kalt gestellt, die Böller ausgepackt und zum Missfallen der Nachbarn probeweise
auf der Straße gezündet. Es wird Zeit schon einmal einen kleinen Blick gen
Zukunft zu richten. Da uns eine Liste von Filmen, auf die wir uns besonders
freuen, aber etwas langweilig erschien, präsentieren wir euch hier lieber die
Filme, die 2013 bestimmt groß rauskommen, die uns bisher aber irgendwie kalt
lassen.
10. IRON MAN 3 (1. Mai)
Ja, wir können sie hören, die entrüsteten Schreie, aber es hilft einfach
nichts, der erste Trailer sah zwar effektreich aus, ließ uns aber irgendwie mit
einem Meh-Feeling zurück. Vielleicht
liegt es einfach daran, dass Teil 2 nicht so wirklich der Bringer war. Die
Zeichen stehen aber gut, dass uns „Iron Man 3“ doch noch in seinen Bann zieht,
immerhin steht Shane Black hinter der Kamera und der hat nicht nur als Autor
die „Lethal Weapon“-Serie erfunden, nein, sein Regie-Debüt war der großartige „Kiss
Kiss Bang Bang“. Also abwarten und hoffen.
9. SEELEN (25. April)
Die Verfilmung des Bestsellers der „Twilight“-Erfinderin Stephanie Meyers,
lässt uns nicht etwa kalt, weil sie der Grund ist, warum viele Teens glauben
Vampire glitzern, sondern viel mehr deshalb, weil wir Mystery in Verbindung mit
Kitsch nicht mögen. Zwar führt Andrew Niccol Regie und die gefeierte Saoirse
Ronan übernimmt die Hauptrolle, aber Niccols „In Time“ war leider ein
ziemlicher Rohrkrepier und die gute Miss Ronan hat seit ihrem fulminanten
Auftritt in „Abbitte“ irgendwie immer den gleichen Gesichtsausdruck.
8.
OBLIVION(11. April)
Warum uns “Oblivion” aktuell (noch) kalt lässt. Ganz einfach: Der Sci-Fi-Look
spricht uns nicht an und Regisseur Kosinsky hat mit "Tron Legacy" auch schon ordentlich versagt. Darüber hinaus wirkt die Story zu
bekannt. Grob gesagt wirkt “Oblivion” wie hoch budgetierte Massenware des
Genres. Es wird nicht der letzte futuristische Film in dieser Liste bleiben.
7. DIE MONSTER UNI (20. Juni)
Sully ist so knuddelig und Mike so schön einäugig, aber das ist uns ziemlich
egal. Wir befürchten dass „Die Monster Uni“ einfach ein Prequel zum
erfolgreichen ersten Teil wird (den wir, im Gegensatz zu den meisten, ebenfalls
schon nicht so dolle fanden), der so produzierte wurde, dass er ohne
nennenswerte Überraschungen auskommt. Für Disney und Pixar sollte es aber eine
sichere Sache sein.
6. MAN OF STEEL (20. Juni)
Die Farben wirken kraftlos, die Musik erinnert an Ridley Scott und die gesagten
Zeilen im Trailer lassen uns glauben, dass jetzt auch Superman eine Lebenskrise
hat. Nichts gegen düstere Stimmung bei Comichelden, aber irgendwann ist auch
mal gut. Nach dem eher semi-gelungenen Abschluss von Nolans Batman-Trilogie
wäre es doch mal nett gewesen Superman ohne aufgedünsenen, dramatischen
Firlefanz auf die Leinwand zurück zu bringen. Actionmäßig sollte der Film von
Zack Snyder aber gut knallen.
5. PACIFIC
RIM (18. Juli)
Es kann nicht sein! Doch, so ist es. Der langerwartete Trailer zu Guillermo del
Toros Herzensprojekt “Pacific Rim” lässt uns schulterzuckend zurück. Das
erinnert an „Transformers“ oder Emmerichs „Godzilla“ und lässt die sonst so
typische Liebe des Regisseurs für bizarre Details und düstere wie märchenhafte
Stimmung nicht einmal ansatzweise erahnen. Allerdings finden wir die
Computerstimme im Trailer nett. Anscheinend mag del Toro „Portal“. Immerhin
etwas.
4. THE
WOLVERINE (25. Juli)
Logan alias Wolverine ist eine verdammt coole Sau, nur leider war der erste
Versuch den selbstheilenden Fan von Zigarren, Motorrädern und Backenbärten ein
ziemliches dürftiges Nichts. Jetzt, unter der Regie von James Mangold, bekommt
es Logan mit bösen Japanern zu tun. Wir hoffen, dass der zweite Solo-Versuch
rund um Wolverine sich seiner Wurzeln besinnt, d.h. dass die recht harte
Comicvorlage nicht so verweichlicht wird wie bei „X-Men Origins: Wolverine“.
Die Zeichen dafür stehen aber wohl eher schlecht.
3. THE LONE RANGER (8. August)
Jack Sparrow ohne Karibik, aber dafür im Wilden Westen mit Federn am Stirnband.
„The Lone Ranger“ sieht aus, als ob man ein altes, nicht verfilmtes Script zu
irgendeiner „Pirates oft he Carribean“-Fortsetzung kurzerhand umgeschrieben
hat. Trotz großem Buhei lässt uns das ganz schön kalt.
2. AFTER
EARTH(13. Juni)
Kann sich noch jemand an die Zeiten erinnern, als Will Smith noch cool war? War schön damals, gell? Aber jetzt… nee, Mr. Smith, der sich die letzte Zeit
ja mehr um die Karriere seiner Kinder gekümmert hat, besitzt nicht mehr diesen
Charme von früher. In „After Earth“ darf Smith dann auch mit seinem Sohn
(Jaden, Jordan, Jekyll oder so ähnlich) eine neue Welt ergründen – und das auch
noch unter der Regie von M. Night Shyamalan! Kann sich noch jemand an die Zeit
erinnern, als der noch cool war?
1. LES MISÉRABLES (21. Februar)
Ja, nur böse Menschen mögen keine Musicals. Nur wer Musicals liebt kann auch
Kino lieben. Das Musical ist die schönste Form des Kinos. Bla, bla, bla. Unter
der Regie von Tom Hopper, der für den bräsigen „A King’s Speech“ einen Oscar
bekam, tummeln sich ein Haufen von Stars und trällern vor sich hin. Sieht weder
berauschend noch wirklich angenehm aus. Wenn Musical wirklich die wahre Schönheit
des Films ist, dann sind Kohlkraftwerke auch ökologisch einwandfreie
Feuchtbiotope. Aber gut, jedem das seine.