Fakten:
Die Klavierspielerin (La pianiste)
AT, FR, 2001. Regie: Michael Haneke. Buch: Michael Haneke, Elfriede Jelinek (Buchvorlage). Mit: Isabelle Huppert, Benoit Magimel, Annie Girardot, Susanne Lothar, Udo Samel, Anna Sigalevitch, Cornelia Köndgen, Thomas Weinhappel u.a. Länge: 126 Minuten. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. Auf DVD erhältlich.
Story:
Erika ist Anfang vierzig, Klavierlehrerin am Konservatorium in Wien und lebt zusammen mit ihrer Mutter, die ihr gesamtes Leben kontrolliert. In ihrer Persönlichkeitsentwicklung und besonders Sexualität unterdrückt sucht Erika heimlich Befriedigung in Erotik-Kinos und Peep-Shows. Bis ihr der Student Walter versucht nahe zu kommen. Daraus entsteht eine krankhafte Beziehung mit tragischem Ausgang.
Meinung:
Die Geschichte einer verkrüppelten Seele, die abgeschirmt von der Realität sich in Vorstellungen und Wunschträumen verloren hat, um am Ende festzustellen, dass die Erfüllung der Phantasien ebenso grausam ist wie die Fragmente ihrer bisherigen Existenz.
Die Klavierspielerin (La pianiste)
AT, FR, 2001. Regie: Michael Haneke. Buch: Michael Haneke, Elfriede Jelinek (Buchvorlage). Mit: Isabelle Huppert, Benoit Magimel, Annie Girardot, Susanne Lothar, Udo Samel, Anna Sigalevitch, Cornelia Köndgen, Thomas Weinhappel u.a. Länge: 126 Minuten. FSK: Freigegeben ab 16 Jahren. Auf DVD erhältlich.
Story:
Erika ist Anfang vierzig, Klavierlehrerin am Konservatorium in Wien und lebt zusammen mit ihrer Mutter, die ihr gesamtes Leben kontrolliert. In ihrer Persönlichkeitsentwicklung und besonders Sexualität unterdrückt sucht Erika heimlich Befriedigung in Erotik-Kinos und Peep-Shows. Bis ihr der Student Walter versucht nahe zu kommen. Daraus entsteht eine krankhafte Beziehung mit tragischem Ausgang.
Meinung:
Die Geschichte einer verkrüppelten Seele, die abgeschirmt von der Realität sich in Vorstellungen und Wunschträumen verloren hat, um am Ende festzustellen, dass die Erfüllung der Phantasien ebenso grausam ist wie die Fragmente ihrer bisherigen Existenz.
| Am Boden, physisch und psychisch. |
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| Mutti hat jetzt Sendepause, na endlich. |
Haneke ist der perfekte Regisseur dafür und Isabelle Huppert die perfekte Darstellerin. Ihre gebrochene Figur wird nie überzogen oder gar lächerlich, sondern bedrückend glaubhaft und detailliert von ihr verkörpert. Das ist mindestens so schwierig, wie diesen Stoff als Film zu realisieren. Zumindest als einen Film, den man ernst nehmen kann und muss. Einen Film, der nicht mehr zeigt als er muss und dennoch das Gefühl hinterlässt, als hätte man gerade etwas furchtbar grausames und trotzdem (oder deshalb) sehr menschliches gesehen. Der einen mal wieder erschlagen und bedrückt zurück lässt und lange, lange nachwirken wird. Ein Haneke. Furchtbar gut.
8,5 von 10 Briefen mit pikantem Inhalt.





